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Tage des letzten Schnees: Ein Kimmo-Joentaa-Roman [Gebundene Ausgabe]

Jan Costin Wagner
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

9. Januar 2014
Die Morde, die jeder begeht Jan Costin Wagners neuer Kimmo-Joentaa-Roman ist eine hochspannende und zutiefst intensive Elegie auf den Tod in einer aus den Fugen ger atenen Welt Anfang Mai, im finnischen Turku fällt der letzte Schnee.Kimmo Joentaa wird gleich zwei Mal gerufen: an einen Unfallort, an dem eine Elfjährige durch einen Unbekannten ums Leben gekommen ist, und an einen Tatort, an dem zwei unbekannte Tote auf einer Parkbank liegen, als würden sie schlafen. Für den Vater des bei dem Unfall verstorbenen Mädchens wird Kimmo Joentaa zum Begleiter in der Trauer, während er gleichzeitig daran arbeitet, die Unfallf lucht und den Doppelmord aufzuklären. Die Ermittlung führt Joentaa in ein fatales Beziehungsgeflecht, das Menschen, die ursprünglich nichts verband, schicksalhaft zusammengeführt hat: einen Architekten, der den festen Glauben an die Symmetrie des Lebens verliert, einen Schüler, der unauf haltsam auf einen Amoklauf zusteuert, eine junge Frau, die versucht, der Armut zu entkommen, und einen Investmentbanker, der sich im Dickicht seines Doppellebens verliert. Als Kimmo Joentaa die Linien, die diese Menschen verbinden, schließlich zu erkennen beginnt, ist es fast zu spät. Und erst dann begreift er, dass seine große Aufgabe nicht die Suche nach einem Doppelmörder ist, sondern eine, die ihm noch bevorsteht …

Hinweise und Aktionen


Wird oft zusammen gekauft

Tage des letzten Schnees: Ein Kimmo-Joentaa-Roman + Das Licht in einem dunklen Haus: Ein Kimmo-Joentaa-Roman + Im Winter der Löwen: Ein Kimmo-Joentaa-Roman
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Galiani-Berlin (9. Januar 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3869710179
  • ISBN-13: 978-3869710174
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 8.798 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Jan Costin Wagner wurde 1972 geboren und lebt als freier Schriftsteller in der Nähe von Frankfurt und in Finnland, seiner zweiten Heimat. Seine Romane wurden vielfach ausgezeichnet und in 14 Sprachen übersetzt. Mit der Figur des jungen finnischen Polizisten Kimmo Joentaa schrieb er sich in die Herzen von Lesern wie Kritikern. Für sein Debüt "Nachtfahrt" erhielt Wagner den Marlowe-Preis für den besten literarischen Thriller; die amerikanische Ausgabe von "Eismond" - dem ersten Kimmo-Joentaa-Roman - wurde 2008 für den Los Angeles Times Book Prize nominiert. Für "Das Schweigen" bekam er Deutschen Krimipreis verliehen.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Jan Costin Wagner, Jahrgang 1972, lebt als freier Schriftsteller und Musiker bei Frankfurt am Main und in Finnland, seiner zweiten Heimat. Seine erste Songwriter-CD behind the lines erschien 2010. Seine Romane wurden vielfach ausgezeichnet (Deutscher Krimipreis, Nominierung zum Los Angeles Times Book Prize) und in 14 Sprachen übersetzt. Der Roman Das Schweigen wurde 2010 fürs Kino verfilmt. Zuletzt erschien von ihm Das Licht in einem dunklen Haus (2011) bei Galiani Berlin.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Rhyskant TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Ich persönlich halte dieses Buch, welches Todesfälle und ihrem Einfluss auf die Betroffenen beinhaltet, Freizeitgebaren gutverdienender Geschäftsleute beleuchtet, Gründe für Prostitution, der eine gewisse latente, gleichwohl das Buch durchziehende und damit prägende Präsenz auch wegen Joentaas Beziehung zu Larissa zukommt und damit ein Hauptthema zu sein scheint, darlegt, Massenkillerthematik (Breivik) anspricht, nicht für einen Krimi im klassischen Sinne. Nicht, weil Ermittlungstätigkeit und Ermittlern wenig Raum gegeben wird, der Autor spielt meisterlich mit menschlichen Beziehungsgeflechten, die alles andere als irreal erscheinen. Ist die Aufklärung der Täterschaft an dem Doppelmordes an Réka – einer Hauptprotagonisten - und ihrem Freund schon überraschend, hält der Autor am Ende eine Überraschungseffekt bereit, mit dem ich-obgleich alle Joentaa-Romane gelesen- nicht im Ansatz rechnete. Wagner holt hier eher unsichtbar aus und trifft den Leser, jedenfalls mich, unvorbereitet. Der zweite Teil der Überschrift ist diesem Umstand geschuldet. Für mich enthält das Buch mehr ein stilles, sich ausbreitendes Drama, dessen Ursache sich verändernde Beziehungen, Sex (ohne auch nur einmalanzüglich zu werden), Leidenschaften mit all ihren Konsequenzen sowie Hass und Verachtung sind; dem stellt der Autor das Ende des Buches entgegen.

In beeindruckend schöner Sprache geschrieben, die Personen glaubhaft und realitätsnah gezeichnet, eine unkonstruiert wirkende Handlung, die an jedem Ort industrieller/wirtschaftlicher Zivilisation sich abspielen könnte, ein grandioses Ende…ich hätte, wenn möglich, dafür auch mehr als fünf Sterne vergeben.
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36 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unvergleichlich! Unübertroffen! 6. Januar 2014
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Vergessen wir Elizabeth Georges Kriminalroman Nr. 18 - wer den neuen Roman von Jan Costin Wagner "Tage des letzten Schnees" gelesen hat, wird mir sicher recht geben: Der übertrifft Mrs. George um Lichtjahre. Nach "Das Licht in einem dunklen Haus" hat Wagner einen weiteren einzigartigen Roman von zeitweise unerträglich intensiver Spannung geschrieben. Dabei geht es um das scheinbar ganz normale Leben:Ein kleines Mädchen, das bei einem Unfall stirbt -
ein Banker, der sich in eine Prostituierte verliebt und plötzlich ein Doppelleben führt - zwei Tote, die scheinbar friedlich auf einer Parkbank liegen und die keiner kennt - ein Junge, der einen Amoklauf plant wie einst geschehen auf der Insel in Norwegen - und nicht zuletzt die Einsamkeit des jungen Kommissars Kimmo Joentaa nach dem Krebstod seiner Frau, der sich in eine "Larissa" verliebt hat, obwohl er nichts über sie weiß, außer, dass sie sich prostituiert, aber nicht einmal ihren richtigen Namen. "Tage des letzten Schnees" ist in der für den Autor typischen sparsamen, aber deshalb umso intensiveren Sprache geschrieben. Die Story entwickelt sich in einer stillen, gleichzeitig unerträglich eindringlichen Weise, bis der Leser es fast nicht mehr aushält. Ich konnte nicht aufhören und habe eine ganze Nacht nur gelesen, gelesen, gelesen. Schon die knappen Dialoge der finnischen Polizeibeamten sind so wohltuend nach all dem Gelaber von Elizabeth Georges Lynley & Co. Bei Jan Costin Wagner wird endgültig klar, dass weniger wirklich mehr ist.
Eine Meisterleistung, bei aller Unaufgeregtheit hochspannend und von einer Wucht, die ich nie erwartet hätte.
Ich hatte dieses Buch vorbebestellt und das war richtig so. Es hat sich in jeder Hinsicht gelohnt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ungewöhnlich spannender Kriminalroman 23. Januar 2014
Von Jouvancourt TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
*
Endlich mal ein Kriminalroman, der aus den bekannten thematischen und stilistischen Rastern fällt und nur noch schön und extrem spannend ist! Weg mit den komischen Ermittlern im Trenchcoat, den beissbärtigen Kommissaren oder den schlagfertigen Polizistinnen, die diese Männerdomäne umkrempeln! Kimmo Joeenta, die Hauptfigur der Finnland-Reihe, ist so erfrischend anders: schlicht, emotional, sensibel und intelligent, was ihm allerdings bei seiner eigenen Beziehung leider gar nichts nützt!

In "Tage des letzten Schnees" tröstet Kimmo Joentaa einen betrübten Vater, hilft einem Banker, der sich in eine Prostituierte verliebt und plötzlich ein Doppelleben führt, er sucht den Mörder der schönen Réka, der ein einziger Liebhaber nicht genug war, er wundert sich über zwei Tote, die friedlich nebeneinander auf einer Parkbank liegen, überprüft einen Jungen, der einen Amoklauf plant, ein kleines Mädchen stirbt bei einem Unfall und dann geht es auch noch um die emotionale Leere des jungen Kommissars Kimmo Joentaa nach dem Tod seiner Ehefrau, der sich heftigst in Larissa verliebt hat, von der nichts weiß, außer dass sie auf den Strich geht.

Im Laufe der Seiten entdeckt der Leser die schicksalshaften Zusammenhänge zwischen den vielen Handlungssträngen und der Ermittler muss entdecken, dass sein eigenes Leben darin urplötzlich verstrickt ist. Der Roman besticht durch seine schlichte, sachliche, ein wenig poetische Sprache und durch eine wirklich extreme Spannung, die schon nach 30, 40 Seiten Gänsehaut erzeugen kann, etwas später die Haare etwas nach oben gehen lässt und den Atem beschleunigt!
Lesen Sie weiter... ›
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Bestens
Ich habe dieses Buch 'verschlungen' und danach weitere des gleichen Autors gekauft. Diese haben mich ebenfalls begeistert. Rundum empfehlenswert - kaufen!
Vor 19 Tagen von Gisela Kindermann veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Handlungsabläufe verwirrend
Es gibt jede Menge getrennte, auch zeitlich versetzte Handlungsabläufe, deren Zusammenhang man erst ganz zum Schluss erfährt, während des Lesens wird man durch diese... Lesen Sie weiter...
Vor 27 Tagen von Dr. Franz Handle veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Jan Costin Wagner
Er schreibt wie immer sehr spannend und in der skandinavischen Tradition. ich kann den nächsten Roman kaum abwarten. Weiter so
Vor 28 Tagen von Detlef Smaldino-Popp veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Langweilig
Das Hörbuch ist langweilig und manchmal habe ich das Gefühl ein Kapitel übersprungen zu haben. Es nervt etwas weil ständig jemand "Ja" "Was? Lesen Sie weiter...
Vor 29 Tagen von K.U. veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Tage des letzten Sommers
Hat man die Vorläufer gelesen, dann bringt das neue Buch nichts Neues - und somit habe ich die Geschichte als langweilig empfunden.
Vor 1 Monat von Jörg Lüthi veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Nicht überzeugt
Sehr düsterer, in vielen Passagen spannend erzählter Roman, manchmal regelrecht beklemmend. Leider nicht ganz glaubhaft und am Ende etwas wirr. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Paula veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Tiefgründig wie frisch gefallener Schnee
Haaach, war das wieder wunderbar!

Sehr leise, sehr einfach und gleichzeitig extrem kompliziert. Das wird aber erst im Nachhinein erkennbar. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von McDarknTwisty veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein psychologisch dicht gewebter und spannend angelegter Kriminalroman
In "Tage des letzten Schnees" schickt Jan Costin Wagner seinen schwermütigen Kommissar Kimmo Joentaa bereits zum fünften Mal ins Rennen und das genauso... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Dorit Wiebke (Media-Mania) veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Es ist bereits
alles gesagt worden, weshalb man das neue Buch Wagners empfehlen muss. Vom Lesen des ersten Falles an überzeugen die unprätenziöse Sprache, die Figuren -allen voran... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von ein leser veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Anders, aber trotzdem sehr gut
Es dauert. Viele Erzählstränge, die anfangs nicht zusammenpassen, machen fast 2/3 Drittel des Buches aus, um am Ende zueinander zu finden. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Anouk veröffentlicht
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