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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
In den blauen Bergen Südinidens....,
Von Isabelle Klein "vintage books" (Würzburg) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 100 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Tage des Monsuns (Taschenbuch)
Südindien in den 70ern des 19. Jahrhunderts: die junge Katrina führt ein sehr zurückgezogenes Leben im Haus ihres Bruders & wird von der Gesellschaft weitgehend gemieden; hat sie doch eine skandalöse Scheidung hinter sich, ihr Ex behauptete sie habe ihn mehrfach betrogen & stellt sogar die Vaterschaft des gemeinsamen Sohnes Caleb in Frage.... Da tritt ein geheimnisvoller Unbekannter in ihr Leben & schon ist sie wieder Mittelpunkt des Tratsches: der Offizier Aidan Landor, seines Zeichens Müßiggänger, mit seiner Familie zerstritten, der ein geheimes Leben führt... Er schlägt ihr einen Handel vor: eine Ehe- sie erlangt dadurch die ersehnte Freiheit wieder, er erhält durch ihre Mitgift die Möglichkeit eine Teeplantage zu erwerben... Selbstverständlich weißt die Dame sein Ansinnen brüsk zurück, dann tritt aber ihr Ex wieder in ihr Leben: er will seinen Sohn zurück, seine Frau ist unfruchtbar.... Schon willigt Katrina in die Ehe mit Aidan ein, um ihrem Sohn einen Vater zugeben.... Mehr wird nicht verraten, selbst lesen ;-)Meine Meinung: wesentlich besser als die englische Erbin (hab ich nicht mal fertig gelsen- sterbenslangweilig) & Der Duft von Sandelholz (auch eher mittelmäßig...) Vor allem das Setting hat mir gut gefallen eine Hill Station in Südindiens Bergen, die Autorin versteht es die Landschaft vor den Augen des Lesers lebendig werden zu lassen. Die Charaktere sind gut gezeichnet, manchmal lassen sie allerdings eine gewisse Tiefe vermissen, die Figur des Aidan ist doch sehr einseitig männlich-arrogant-chauvinistisch ausgelegt. Weiteres Manko wie in allen ihren Büchern: da sich die Handlung über mehrer Jahre hinweg erstreckt fehlt m.E . der Geschichte eine gewisse Dynamik/Handlungsfluss: statt dessen hat man immer das Gefühl man sieht nur einige unvollständige Szenen, wird an interessanten Stellen, wo man sich wünscht zu wissen wie es weiter geht, einfach abgebrochen; zudem entwickelt sich dadurch die Geschichte zw. Aidan & Katrina nicht wirklich. Ebenso ist der Schreibstil der Autorin ist doch eher einfach; Wortwahl & Satzbau sind durchaus ausbaufähig... Insgesamt erinnert der Roman den interessierten Indienromanleser durchaus an RYMANs SHALIMAR, hat die Autorin sich davon inspirieren lassen???? Auch die geschichtlichen Fakten erinnern daran, die angestrebte Vormachtstellung Russlands in Asien, der geschichtliche Hintergrund wird aber in Shalimar bzw. Palst der Winde wesentlich fundierter dargestellt Ich würde insgesamt zu 3,5 Sternen tendieren, das das aber nicht möglich ist 3. M.E. ihr bislang bester Roman, eine interessante Geschichte an einem schönen Schauplatz, der Roman hat durchaus Potential, das leider nicht voll ausgeschöpft wurde! Ein harmloser netter kleiner Lieberoman . Bessere IndienRomane: Palast der Winde, Shalimar, Wer Liebe verspricht, Die Pfauenprinzessin, Im Namen der toten Prinzessin um nur einige zu nennen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Fantastisches Sittenbild des Indiens in der Kolonialzeit,
Von
Rezension bezieht sich auf: Tage des Monsuns (Taschenbuch)
Tage des Monsuns, ist der dritte Roman der Schriftstellerin Laila El Omari.Schon ihr erstes Buch"Die englische Erbin" hat mir gut gefallen, aber ich finde ,die Schriftstellerin hat sich mit diesem Buch noch gesteigert. Der vorliegende Roman ist ein fantastisches Sittenbild Indiens in der Kolonialzeit und nicht nur ein oberflächlicher Liebesroman. Es werden 3 Frauenschicksale erzählt, deren Hauptprotagonistin Katrina Alardyce ist, die nach einer skandalösen Scheidung ins gesellschaftliche Abseits gerät.Nur durch eine Vernunftsehe, die sie mit dem undurchsichtigen Aidan Landor schließt, findet sie langsam wieder Anschluss an die oftmals dekadente britische Gesellschaft in Indien.Ihr Mann, dem sie sich nach und nach immer näher fühlt,bleibt ihr aber weiterhin ein Rätsel. Immerwieder verschwindet er auf längere Zeit und läßt sie mit den Kindern und der Teeplantage allein. Auch sein Verhalten ihr gegenüber ist von Distanz geprägt, bis er bei einer militärischen Aktion in die Fänge von Verbrechern gerät. Aber nicht nur das Schicksal Katrinas wird erzählt, sondern es stehen auch noch zwei andere Frauen im Fokus des Romans. Anhand der Lebensgeschichten von Ashley und Gillian, wird auch in diesem Roman wieder deutlich gemacht, dass kleine Verfehlungen gegen die gesellschaftlichen Konventionen,oder eine nicht einwandfreie Herkunft, die gesellschaftliche Ächtung der Frauen, aber auch nur der Frauen bedeuten. Ihre Partner bzw. Männer sind davon ausgenommen. Ich würde dieses Buch als einen schönen Frauenroman bezeichnen, der seine Figuren liebevoll beschreibt, durch eine sehr bildhafte Sprache das koloniale Indien vor den Augen des Lesers entstehen lässt und das enge gesellschaftliche Korsett sehr treffend beschreibt. Aus diesem Grunde ist es auch nicht nur ein schöner Liebesroman, sondern zwar keine gehobene ,aber gut Unterhaltung. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Stoff, aus dem gute Unterhaltung ist (4,5*),
Von
Rezension bezieht sich auf: Tage des Monsuns (Taschenbuch)
Seien wir doch einmal ganz ehrlich: im Grunde genommen wissen wir doch, dass Liebesromane *meistens* gut ausgehen. Uns interessiert doch aber das, was *bis* zum guten oder bitteren Ausgang passiert, nicht wahr? Und wenn dann die Liebesgeschichte im britisch kolonialen Indien angesiedelt ist, übt das doch auch noch einen ganz besonderen Reiz aus, oder? Hier passiert m.E. eine ganze Menge und zumindest auf mich hat das Setting einen ganz besonderen Reiz ausgeübt!Zum einen finde ich den historisch-politischen Hintergrund schon an sich faszinierend, den Frau El Omari so ganz nebenbei gekonnt und brilliant recherchiert in die Geschichte um Katrina und Aidan, Ashley und Nicolas einfliessen lässt. Hinzu kommt die vor rigiden- zumeist unausgesprochenen- Regeln fast erstarrende Kolonial-Gesellschaft, die es beiden Paaren fast unmöglich macht, miteinander in Frieden zu leben oder aber glücklich zu werden. Letztendlich hat die Exotik des Settings und Frau El Omaris bildhafte Erzählweise einen Grossteil meiner Lesefreude ausgemacht: Für mich war "Tage des Monsuns" einfach ein schöner Schmöker, der mir ein langes, eisekaltes Wochenende versüsst hat. Hätte mir allerdings ein Glossar gewünscht, denn nicht alle verwendeten indischen Begriffe sind hinlänglich bekannt und ergeben sich auch nicht unbedingt aus dem Zusammenhang. Klitzekleiner Makel an diesem für mich sonst so leichten & schönen Liebesroman. Aufgerundet also fünf Sterne. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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