Im Prinzip besteht der Film aus den gleichen Zutaten, aus denen 5 Jahre vorher "Top Gun" gefertigt wurde. Hohe Geschwindigkeiten, flotte Inszenierung und ein Hammersoundtrack. Und das ist genau das, was "Tage des Donners" über die ganze Laufzeit unterhaltsam macht. Doch auch der gelungene, bisweilen flapsige Humor, nicht zuletzt durch Robert Duvalls Darstellung als Teamchef, der Tom Cruise mehrfach an die Wand spielt, machen den hohen Unterhaltungswert aus, nach den perfekt gefilmten Rennszenen, denen auch Interviews am Rande, wie mit damals noch aktiven Fahrern wie Mario Andretti Leben etwas Realismus einhauchen. Doch während des Rennens ist die Kamera stets mitten im Geschehen, Stoßstange an Stoßstange dabei und macht so die Spannung greifbar, die Dramatik und Ganze immer abgerundet durch den hämmernden Soundtrack, so dass die Action einfach mitreißt. Das die Filmlovestory zwischen Curise und Kidman weitreichendere Folgen hatte, weiß man heute ja.