Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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32 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Eher unterdurchschnittlich......, 24. Juli 2009
Dieses Remake ist mir weder im Kino-Programm aufgefallen, noch in der einschlägigen Fachpresse - sondern nur hier in den Amazon-Charts. Jetzt weiss ich auch warum...
Der Film fängt irgendwo an - und hört irgendwo auf. Man ist einfach so plötzlich im Geschehen, als "Sphären" auf der Erde landen. Aus einer steigt Mister Reeves und wenig später sein treuer Gefährte, ein etwas lächerlich wirkender Roboter, wie ihn sich wohl Klein-Erna in der 1. Schulklasse vorstellen würde.
Eigentlich ist nach 10 Minuten für jeden Zuschauer klar, dass "Klaatu" nicht die Menschheit retten will, sondern lediglich den Planeten Erde - warum sich die Aliens dieses Vorhabens annehmen, wird mit keiner Silbe im Film erwähnt, sie werden doch sicher einen eigenen, weit entfernten Planeten bewohnen?!
Überhaupt krankt der ganze Film an mangelnder Logik. Die grösste Herausforderung der Menschheit wird nämlich nicht vom amerikanischen Präsidenten gemeistert, sondern lediglich von seiner "Secretary/Aussenministerin", er selbst hat sich in Sicherheit gebracht - ja hallo? Gehts noch? Brauchte man noch dringend eine Rolle für Kathy Bates?
Reeves stolpert wortkarg und mimiklos durch den Film, führt ein paar Zauberkunststücke auf und hängt sich unter 50 Wissenschaftlern natürlich an die einzige weibliche Wissenschaftlerin, die auch noch ein nervtötendes Kind ihr eigen nennt, welches altklug und nervend auch noch eine tragende Rolle im Film erhält. Diese Konstellation ist mittlerweile in SF- und Horrorfilmen so ausgelutscht, dass ich mir das jedenfalls kein weiteres Mal mehr antun werde.
Aber nicht nur, dass Logik und Spannungsbogen dem Film fehlen, auch die Dialoge sind einzigartig platt, ohne jegliche Tiefe. Gerade dieses Thema (Endzeit) hätte tiefgründige, poetische, philosophische und auch ökologische Dialoge erfordert - nichts davon ist vorhanden. Und so endet der Film nach quälenden 90 Minuten, ohne dass nur eine Frage beantwortet wurde oder ein Sinn des Films erkennbar wäre.... und zum Abspann hat es der deutsche Verleih noch besonders "gut gemeint" und einen dämlichen, deutschen ! Rapp als Musik unterlegt - während im Original geheimnisvolle Sphärenmusik unterlegt wurde, das einzig passende für den Film.
Wie so oft: ein Remake darf man (fast) immer getrost vergessen - nein, vor 50 Jahren kamen die Filme eben noch nicht seelenlos aus dem Computer - dafür konnten sie noch eine Botschaft transportieren, sehen sie sich beide Filme an, Original + Remake, und dann wird glasklar einer in die Tonne wandern......
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121 von 172 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Liebloses Remake eines Science Fiction-Klassikers, 16. April 2009
Die plötzliche Ankunft des Außerirdischen Klaatu (Keanu Reeves) samt dessen riesigen Roboters Gort auf der Erde versetzt die Erdlinge in Angst und Schrecken. Dabei verfolgt Klaatu, ganz alienuntypisch, mitnichten blutrünstige Ziele, sondern er will die Menschen warnen, weiterhin so unmenschlich miteinander umzugehen und die Natur zu achten. Ansonsten drohe ihnen tatsächlich Ärger aus dem All. Leider hat Klaatu ein kleines Problem, keiner glaubt ihm. Nur in der Biologin Helen Benson (Jennifer Connelly) findet er eine Verbündete...
"Der Tag an dem die Erde stillstand" ist (mal wieder) eine effektreiche, zusammenhangslose Neuverfilmung des Science Fiction-Klassikers aus den 50er Jahren. Die moralische Aussage des Films wirkt eher oberflächlich und kommt aufgrund des Effektfeuerwerks kaum zur Wirkung. Wobei Science Fiction-Geschichten die im Hier und Jetzt angesiedelt sind nur funktionieren können, wenn sie eine glasklare und funktionierende Geschichte bieten. Leider ist das hier nicht der Fall.
Ein außerirdischer Besucher, der scheinbar alles über die Erde und die Menschheit weiß, verhält sich hier wie ein kleiner, trotziger Schuljunge, der in der letzten Reihe sitzend immer von der Lehrerin übergangen wird und am liebsten mit E.T. nach Hause telefonieren will.
Jennifer Connelly als alleinerziehende Stiefmutter (warum seit "Independence Day" immer alleinerziehende Männer bzw. Frauen die Welt retten müssen, weiß wohl nur Hollywood - ich möchte mal wieder eine vernünftige Familie, mit zwei Kindern und einen Hund sehen^^) spielt unspektakulär in einer Rolle, die nicht viel mehr als die üblichen Phrasen und Verhaltensweisen bietet.
Einziger kurzer Lichtblick und wohl einziger heller Kopf im ganzen Film ist John Cleese. Der kann sich immerhin mit Klaatu über die eigentliche Thematik unterhalten. Nur leider ist sein Auftritt kürzer als die eines Werbespots.
Die Effekte sind solide und bereichern das Sammelsurium an Weltuntergangsfilmen höchstens um eine neue Möglichkeit eine Großstadt dem Erdboden gleichzumachen.
Fazit:
Besser beim Original bleiben. Das Remake "Der Tag an dem die Erde stillstand" bietet weder wirkliche Spannung, noch überzeugende Darsteller. Die Handlung ist lieblos und bietet höchstens ein penetrantes Produkt-Placement von Windows, Citizen oder McDonalds. Die Botschaft des Films ist zwar irgendwo vorhanden, eine eindrucksvolle Übermittlung findet allerdings nicht statt. Kenner des Originals und SciFictions-Fans sollten nicht mit zu viel Erwartungen an den Film gehen oder noch besser in gänzlich meiden - ganz schwache 2 Sterne.
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44 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Ganz große Enttäuschung!, 26. März 2009
Meine Erwartungen an diesen Film waren hoch, verdammt hoch!
Zum einen war da dieser geniale Trailer, der ein wahres Feuerwerk in jeder Hinsicht versprach und auch, weil ich ständig das andere geniale Remake eines 50er-Jahre-Klassikers-"Krieg der Welten"- vor Augen hatte.
Doch was passiert?Der Zuschauer wird in seinem Anspruch und der Intelligenz auf das Übelste beleidigt!
Es reiht sich ein Logikloch ans nächste, überall laufen amerikanische Helden aus Michael Bay-Produktionen (in MANHATTAN- wo sonst?!!) rum, die meisten Dialoge sind platt und peinlich, die anfänglich aufgebaute Spannung verpufft zur Mitte des Films urplötzlich, die moralische Botschaft mitsamt der Wendung kurz vor dem Ende wurde aus irgendeiner Hollywood-Klischee-Box genommen (an der besagten Stelle wäre ich am liebsten vor Scham ins All geflohen), vielen Außenaufnahmen sieht man die Blue-Screen-Methode an (Und das im Produktionsjahr 2008!!), unfreiwillig komische Szenen und und und..
Aber ich habe auch Gutes gesehen: Keanu Reeves, Jennifer Conelly, die Actionszenen (okay-wenns auch nur die 4-5 aus dem Trailer waren) und der gute Beginn.Das wars dann aber auch..
Mein Fazit: Gehirn aus, nur dann kann der Film funktionieren. Und ich hoffe, dass kein Alien seine Invasorenpläne für die Erde anhand dieses Machwerks entscheidet- dann siehts tatsächlich finster für die Menschen aus!
Das Filmzitat: "Erst wenn der Mensch unmittelbar vor seinem Abgrund steht, entwickelt er sich weiter."
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