Wer steckte wohl hinter den Masken der beiden Sturmtruppler die auf dem Todesstern nicht bemerkten wie Obi-Wan Kenobi den Traktorstrahl deaktivierte oder gar den beiden Gardisten, die den Imperator an Bord des zweiten Todessterns bewachen sollten? Namenlose Statisten? Nein, denn es waren die beiden Rebellen Tag Greenly und Bink Otauna, die es geschafft haben die Kaperung der Tantive IV zu überleben, jedoch mit mehr Glück als Verstand und selbst danach von einem Fettnäpfchen ins andere treten mussten.
In 4 Comics begleiten wir die beiden Chaoten auf ihrer Reise durch die klassiche Trilogie und sogar zu den Prequels, wo wir von ihrer geheimnisvollen Herkunft erfahren.
Tag und Bink are dead Part 1
Im ersten der Tag und Bink-Comics kollidieren 2 Rebellen an Bord der Tantive IV mit C-3PO und R2D2 - es sind Tag Greenly und Bink Otauna. Als das Konsularschiff kurz darauf geentert wird wollen die beiden aber nicht auch einen typischen Heldentod in einer aussichtlosen Schlacht erleiden, also versuchen sie ihr Glück in einer Flucht, wobei sie jedoch direkt in die Arme von zwei Sturmtrupplern laufen. Mit viel Glück gelingt es ihnen die beiden außer Gefecht zu setzen und sich kurzerhand selbst in die Sturmtruppenuniformen zu zwängen, nichtsahnend dass damit eine sehr lange Odyssee für sie begonnen hat...
Tag and Bink are dead Part 2
Sie leben? Wie kann das sein, nachdem der Titel und das Ende von Tag und Bink sind "tot" doch etwas ganz anderes nahegelegt haben? Es war natürlich eine falsche Fährte, wie sie schon in den Flash Gordon-Serien vorgekommen sind und ebenso in Star Wars verwendet wurde. Diesmal haben Tag und Bink den Bogen jedoch überspannt, denn auch wenn sie die Zerstörung des Todessterns überlebt haben, ist das noch lange kein Beweis für ihre Unbesiegbarkeit und doch legen sie sich mit Boba Fett an. Von Fett gejagt reisen sie nach Bespin, wo sie bei Lando Callrissian Unterschlupf finden zu hoffen...
The return of Tag und Bink
Gnadenvoll durfte Kevin Rubio auch einen Tag und Bink-Comic zu Episode VI veröffentlichen, um die klassische Trilogie damit abzuschließen. Also begeben sich die beiden Chaoten nach Tatooine und müssen sich erneut Boba Fett stellen, in neuer Verkleidung Jabbas Palast betreten und landen schlussendlich sogar als Leibwächter des Imperators auf dem zweiten Todesstern...
Tag & Bink Episode I Revenge of the clone menace
In der eigentlichen Vorgeschichte erfahren wir was die beiden so während den Episoden II und III getrieben haben, bzw. ihre geheimnisvolle Vergangenheit wird enthüllt - die beiden waren ziemlich unbegabte Jedi-Schüler. Als sie sich durch eine wichtige Prüfung schummeln wollen geht etwas schief und plötzlich ist ein noch relativ unbekannter Planet aus dem Outer Rim nicht mehr in der Datenbank Jetzt sind die beiden geliefert, als Obi-Wan Kenobi kurz darauf genau diesen Planeten sucht. In ihrer Panik und weil sie plötzlich von Jango Fett gejagt werden flüchten sie mit einem Frachter nach Naboo, wo sie auf Anakin Skywalker treffen. Im letzten und zugleich ersten Kapitel von Tag und Bink erfahren wir, wie die beiden nicht nur die Klonkriege sondern auch die Order 66 überlebten...
Zwar sind die Tag und Bink-Comics nicht Teil des Kanons, doch mit Abstand einer der besten Parodien die selbst auf Spaceballs, Per Anhalter durch die Galaxis, Jay und Silent Bob, Clerks, Kampfstern Galactica oder diverse Fan-Diskussionen über "logische " Fehler in den Filmen anspielt. Die Story selbst ist kurios und gut gemacht, durchgehend witzig und selbst die Zeichnungen liegen auf einem mehr als nur überdurchschnittlichen Niveau. Es gibt mit Sicherheit keine andere Star Wars-Hommage wo Sturmtruppler die Vorzüge ihres Jobs anhand der großartigen Krankenversicherung beschreiben und die mit einem sehr beschränkten Gesichtsfeld ausgestatteten Helme der Sturmtruppen derart auf die Schippe genommen werden.
Fazit:
Genial witzige Unterhaltung für jeden Star Wars-Fan.