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TZI - Die Kunst, sich selbst und eine Gruppe zu leiten: Einführung in die Themenzentrierte Interaktion Taschenbuch – 1. Juli 2010

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 157 Seiten
  • Verlag: Klett-Cotta; Auflage: 3., aktualis. Aufl. (1. Juli 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3608946748
  • ISBN-13: 978-3608946741
  • Größe und/oder Gewicht: 17,3 x 11,2 x 1,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 338.148 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Cornelia Löhmer, Dr. phil., wissenschaftliche Leiterin des Gießener Forums und selbständig tätig als Trainerin, Beraterin und Coach. Diplomierte TZI-Gruppenleiterin, Kursleiterin und Ausbilderin in Progressiver Muskelentspannung. Rüdiger Standhardt, Dipl.-Pädagoge, Institutsleiter des Gießener Forums, selbstständiger Trainer, Berater und Coach für Personal- und Organisationsentwicklung. Dipl.-TZI-Gruppenleiter, Yogalehrer, Kursleiter und Ausbilder für Progressive Muskelentspannung und Streßbewältigung. Dr. Cornelia Löhmer und Rüdiger Standhardt leiten das Giessener Forum -Ausbildungsinstitut für Progressive Muskelentspannung und Stressbewältigung durch Achtsamkeit und arbeiten selbstständig als Trainer, Berater, Coaches, TZI-Gruppenleiter und Autoren.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Entdecke lebendiges Lernen und Lehren! - Was ist TZI? Die Themenzentrierte Interaktion (TZI) nach Ruth C. Cohn ist ein Gruppenverfahren, das aus den Erkenntnissen der Psychoanalyse und den Einflüssen der Gruppentherapie entstanden ist. Lebendiges Lernen Das zentrale Anliegen des pädagogischen TZI-Konzepts ist das Lebendige-Miteinander-Lernen. Darunter ist ganzheitliches Lernen zu verstehen mit dem Ziel, sich selbst und andere so zu leiten, daß die wachstumsfördernden und heilenden Anlagen im Menschen angeregt und gefördert werden, nicht aber die stagnierenden und krankmachenden Tendenzen. Drei Beispiele seien hier genannt: Es geht um Kooperationsbereitschaft anstelle von destruktiver Rivalität, Realitätssinn anstelle von persönlich oder gesellschaftlich bedingten Illusionen, Verantwortlichkeit anstelle von vorschnellem Anpassungsverhalten. Gesellschaftspolitisches Anliegen Die TZI unterscheidet sich von anderen Gruppenverfahren am deutlichsten durch ihr klares gesellschaftspolitisches Anliegen. Daß diese sozial- und gesellschaftspolitische Dimension angesichts der ökologischen und nuklearen Bedrohung der Welt, durch das Nord-Süd-Gefälle und den zunehmenden Fremdenhaß zwar gefordert ist, gleichwohl von anderen pädagogischen Verfahren vernachlässigt wird, macht das TZI-Konzept um so wertvoller und realitätsnäher. Wertebasis der TZI Die Wertebasis für das System der TZI sind drei feststehende Grundsätze (Axiome), die auf existentiell-anthropologische, ethisch-soziale und demokratisch-politische Zusammenhänge hinweisen. Aus den humanistischen Axiomen der TZI hat Ruth C. Cohn zwei existentielle Forderungen (Postulate) abgeleitet, die deutlich machen, wie die Axiome im alltäglichen Leben zum Ausdruck kommen können. Bevor wir uns eingehender mit diesen Grundannahmen der TZI beschäftigen, ist noch einiges zu den weiteren Anliegen der Themenzentrierten Interaktion anzumerken, insbesondere zum Verhältnis zwischen Sach- und Beziehungsebene, zum pädagogischen Konzept, zu den Anwendungsmöglichkeiten und zum Zusammenspiel von Methode und Haltung bei TZI. Sach- und Beziehungsebene Wer Erfahrungen mit Gruppen hat, sei es in der Erwachsenenbildung oder auch in der Gremienarbeit, weiß, wie oft eine inhaltlich trockene Bearbeitung bestimmter Themen eine lebendige Kommunikation weitgehend unmöglich macht. Die entsprechende Sitzung, der Elternabend, die Teambesprechung wird als langweilig und blutleer erlebt. Steht nämlich die Sachebene zu sehr im Vordergrund, kommen die einzelnen Menschen der Gruppe mit ihrer jeweils unverwechselbaren Persönlichkeit und Kompetenz zu kurz und das Potential der Gesamtgruppe kann sich nicht entfalten. Im Unterschied dazu besteht in Selbsterfahrungsgruppen häufig eine Unausgewogenheit zugunsten der Beziehungsebene. Die emotionalen Anteile einzelner oder der Gesamtgruppe überragen eine sachliche Auseinandersetzung mit dem gemeinsamen Thema. In beiden Fällen ist das Verhältnis zwischen Sach- und Beziehungsebene aus der Balance geraten. Im System der TZI sind Sach- und Beziehungsebene gleich wichtig. In der praktischen Umsetzung bedeutet dies, ein Klima herzustellen, in dem die Lernenden sowohl in ihren kognitiv-rationalen als auch in ihren emotional- sozialen Fähigkeiten ernst genommen und unterstützt werden. In einer sachlich orientierten Gruppe bedarf es der Ermutigung, den eigenen Zugang zum Lernstoff zu finden und die subjektiven Interessen zu formulieren, während in einer psychosozialen Gruppe Wert darauf gelegt wird, auch schwierige und theoretische Sachverhalte mit der notwendigen Ausdauer zu bearbeiten. Hilfe zur Selbsthilfe Das pädagogische Konzept der TZI bezieht sich in erster Linie auf Prävention bzw. Hilfe zur Selbsthilfe. Das Ziel der TZI ist nicht die Aufarbeitung individueller Probleme, Wünsche und Anliegen der Teilnehmenden, sondern ein »Wachwerden« für die Möglichkeiten der Veränderungen in der Gegenwart. Der pädagogische Wert der TZI ist das »Anritzen«, also Bewußtmachen unbewußter Konflikte, ohne daß die Ursache des Konfliktes durchgearbeitet wird. Solche unbewußten Konflikte werden in den Lernprozeß einer TZI-Gruppe einbezogen, indem die Frage nach dem »Was ist jetzt?« und »Wozu ist jetzt?«, nicht aber die Frage nach dem »Warum ist jetzt?« gestellt wird. Die Leitenden lassen dann den betreffenden Menschen selbständig das .nden, was er in der jetzt aktuellen Situation braucht. Es geht um eine Haltung des Wahrnehmens und Annehmens. Der Betreffende erlebt, daß er so sein darf, wie er ist, einschließlich seiner Störungen und Widerstände. In solch einer akzeptierenden Atmosphäre braucht die Gruppe keine Aufmerksamkeit vorzutäuschen, und die Arbeit am Sachthema kann nach der Benennung der Blockierung meist um so intensiver fortgesetzt werden. Sich-selbst- und Gruppenleiten Eine weitere Besonderheit der Themenzentrierten Interaktion ist ihre Anwendungsmöglichkeit auf Alltagsgruppen, z. B. Teams, Abteilungen, Schulklassen, Wohngruppen, Vereine, Familien, Selbsthilfegruppen - kurz gesagt: TZI kann überall dort eingesetzt werden, wo Menschen miteinander in Kontakt stehen. Die Themenzentrierte Interaktion lehrt das Sich-selbst- und Gruppenleiten und fördert ein vertieftes Verstehen von einzelnen Personen, deren Interaktion in der Gruppe, den Sachthemen und den jeweiligen Beziehungen dieser drei Faktoren zum aktuellen »äußeren Umfeld«. Eine TZI-Ausbildung ist also eine zusätzliche Qualifikation und kein Ersatz für eine didaktische, betriebswirtschaftliche oder sozialwissenschaftliche Grundausbildung in den jeweiligen Praxisfeldern, in denen mit TZI gearbeitet werden kann. So ist beispielsweise TZI-Gruppenarbeit in einer betrieblichen Teamsitzung einsetzbar, jedoch nicht ohne fundierte Kenntnisse des jeweiligen Arbeitshintergrundes. Ebenso kann eine TZI-Gruppenleiterin nur dann Physikunterricht mit der Methode der TZI geben, wenn sie auch Physiklehrerin ist. Methode und Haltung Die Methode und die Haltung gehören in der TZI untrennbar zusammen. TZI kann nicht rein methodisch verstanden werden, ohne eine entsprechende humanistische Grundhaltung. Diejenigen, die die Methode der TZI auswendig lernen, dogmatisieren und anwenden, ohne dabei aus einer menschenfreundlichen Haltung heraus zu handeln, degradieren TZI zu einer didaktischen Trickkiste. Umgekehrt ist die TZI-Haltung ohne die Kenntnis der Methode ebenso wenig fruchtbar, weil die einseitige Betonung der humanistischen Grundhaltung nicht automatisch das nötige methodische Handwerkszeug hervorbringt. Die Kenntnis von den Grundmustern menschlichen Verhaltens und die Kenntnis von Gruppen- und Leitungsprozessen sind daher genauso wichtig wie eine humanistische Haltung zum Menschen. »Methode und Haltung gehören in der TZI so untrennbar zusammen wie Form und Gehalt bei einem Kunstwerk oder Leib und Seele beim Menschen.« Ruth C.Cohn [...]


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Voss am 1. Oktober 2013
Löhmer, Cornelia; Standhardt, Rüdiger: TZI – Die Kunst, sich selbst und eine Gruppe zu leiten: Einführung in die Themenzentrierte Interaktion – ISBN 978-3-608-94674-1

Die beiden Autoren führen in prägnanter, klarer und praxisorientierter Weise in die „Themenzentrierte Interaktion“ ein. Insbesondere Gruppenleitende erhalten im Buch wichtige Anregungen, wertvolle Umsetzungstipps und eine Reflexionsfläche für ihre bisherigen Tätigkeiten in gruppendynamischen Prozessen. Die im Buch dargestellte Seminarteilnehmerin „Inge“ führt in lebendiger Form durch eine durchaus realistisch, sehr bildhaft dargestellte Seminaratmosphäre. So wird TZI für den Leser überaus lebendig, und er erhält wertvolle Anregungen für seine Gruppenarbeit.
Die klare humanistische Botschaft und das gesellschaftspolitische Anliegen der TZI sowie Ihrer Begründerin Ruth C. Cohn wird von den Autoren immer wieder deutlich hervorgehoben. Mir wurde als Leser deutlich wie defizitär, d.h. rein sachbezogen Gruppensitzungen insbesondere in profit- und renditeorientierten Gesellschaften nach wie vor ablaufen und wie weit entfernt die globale Wirtschaft von einem humanistischen Weltbild einer Ruth C. Cohn noch ist. Insbesondere Führungskräfte dürften beim Lesen des Buches erkennen, dass TZI universelle, ganzheitliche Möglichkeiten bietet, nicht nur das Potential der Mitarbeiter zu nutzen, sondern darüber hinaus einen aktiven Beitrag für ein humaneres Miteinander über die Grenzen des Unternehmens hinaus zu leisten.
Insofern empfehle ich dieses inspirierende Buch allen Führungskräften bzw.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Nikolaus Nagel am 15. Oktober 2013
In diesem Büchlein bekommt der Leser einen kompakten Überblick über die Themenzentrierte Interaktion, die in den 60er Jahren von der Psychoanalytikerin Ruth Cohn entwickelt wurde. Nach einem Boom in den 70er und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde es ruhig(er) um diese Methode der Gruppenarbeit und Gruppenleitung. Zu unrecht, wie ich meine, da sie meines Erachtens weiterhin sehr viel Potenzial für ein befriedigendes und effektives Arbeiten mit Gruppen bereit hält. Insofern empfehle ich dieses Buch allen, die mit Gruppen und im Trainingsbereich unterwegs sind.

Zu den Inhalten:
Auf 157 Seiten wird dem Interessenten ein Überblick über die Themenzentrierte Interaktion (TZI) und ihre Entstehungsgeschichte gegeben. Ausführlich wird auf das Menschenbild und die methodischen Grundlagen dieser Methode eingegangen (Axiome, Postulate, Kommunikationshilfen). Wichtig ist z.B. die sogenannte dynamische Balance zwischen der Person, der Gruppe und dem Thema unter Berücksichtigung des Umfelds der Gruppe (Globe). Das bedeutet konkret, dass der Gruppenleiter darauf achtet, dass der einzelne Teilnehmer mit seinen Bedürfnissen und Interessen beachtet wird, die Gruppe als Ganzen im Blick gehalten wird und dass das inhaltliche Arbeiten (das Thema) nicht zu kurz kommt. Dabei sollten die (gesellschaftlichen) Rahmenbedingungen/das Umfeld, in dem die Gruppe arbeitet, berücksichtigt werden (Zitat R. Cohn: „Wer den Globe nicht kennt, den frisst er.“). Der Leiter versteht sich einerseits als Teilnehmer, andererseits hat er die Aufgabe, den Gruppenprozess zu moderieren, dem Ganzen Struktur zu geben. Dabei übernimmt er verschiedene Aufgaben, die näher beschrieben werden.
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Auf 157 Seiten schreiben C. Löhmer und R. Standhardt über "die Kunst, sich selbst und andere zu leiten". Seit gut 15 Jahren arbeite ich mit verschiedensten Gruppen -ob in Training, Supervision, Teamentwicklung, Coaching- und kann die Grundthese der beiden Autoren sehr bestätigen: TZI (Themenzentrierte Interaktion) ist weit mehr als eine simple Technik und verdient auch heute einer Würdigung des humanistischen Ansatzes.

Das Buch verstehen die Autoren als Einführung in diesen gruppenpädagogischen Ansatz und so finden sich dort die Essentials: Angefangen von den Grundannahmen von R. Cohn, über die Postulate (Selbstverantwortung und Arbeitsfähigkeit von Gruppen), Kommunikationshilfen, geht es auch um das bekannteste Modell der TZI - der dynamischen Balance von ICH-WIR-THEMA und dem Globe. Weiterhin finden sich darin viele Anregungen, um das gemeinsame Thema / Aufgabe einer Gruppe als Leiter umzusetzen, eine hilfreiche Struktur dafür aufzubauen und auch um die Rolle als Leitung einer Gruppe auszufüllen. Komprimierte Ausführungen über Werte, dem gesellschaftspolitischen Anliegen und Ausbildungshinweise runden das Buch ab.

Was mich sehr an dem Buch begeistert, sind die wohldosierten Hinweise für die Praxis und Beispiele in Form der Propagonistin "Inge", die ihren "TZI-Weg" geht. Die Fingerzeige, dass TZI viel mehr ist als eine simple Technik, sondern eine Kunst, die auch ihre Kritikpunkte hat, weisen auf die langjährige Gruppenpraxis und humanistische Haltung der Autoren hin. Und das Ganze ohne Dogma oder Missionierungseifer.

Rundum ein empfehlenswertes Buch für alle, die in die Materie einsteigen wollen oder das eine oder andere bekannte zur TZI nachlesen möchten.
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