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TRON Legacy [Blu-ray]
 
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TRON Legacy [Blu-ray]

Jeff Bridges , Garrett Hedlund , Joseph Kosinski    Freigegeben ab 12 Jahren   Blu-ray
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (206 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 12,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Jeff Bridges, Garrett Hedlund, Bruce Boxleitner, James Frain, Olivia Wilde
  • Regisseur(e): Joseph Kosinski
  • Format: Widescreen
  • Sprache: Deutsch (DTS-HD 7.1), Türkisch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 2.0 Surround), Englisch (DTS-HD 7.1), Französisch (DTS-HD 7.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch, Französisch, Niederländisch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Walt Disney
  • Erscheinungstermin: 1. Juni 2011
  • Produktionsjahr: 2010
  • Spieldauer: 125 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (206 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B004L2LEMG
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.596 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

Wann immer ein Film Jahrzehnte später fortgesetzt wird, birgt dies auch eine gewisse Gefahr in sich: Denn mehr als bei zeitig schnell folgenden Sequels erwartet und erhofft man sich hier, dass der Geist des Originals eingefangen wird und die wiederkehrenden Figuren eine spürbare Entwicklung durchgemacht haben. Bei TRON: LEGACY gab es im Vorfeld einige Befürchtungen, dass es ein seelenloser Reboot sein könnte. Doch die sind unbegründet, denn dieser Film liefert, was er verspricht. Mit Kevin Flynn, Alan Bradley und Tron kehren die wichtigsten Figuren des Originalfilms zurück. Ersterer ist älter und weiser geworden. Ein Umstand, der in seiner Schöpfung Clu - ein Spiegelbild seines jungen Selbst - vertieft wird. Hier hat man die faszinierende Gelegenheit zu sehen, was passiert, wenn ein älterer Mann seinem jüngeren Ich begegnet. Darum ist Clu auch nur pro forma der Schurke. Er tut, was er als seine Pflicht ansieht. Aus seiner Warte heraus ist er der Held, da er die Vision seines Schöpfers umsetzen will. Das gestaltet beide Figuren vielschichtig und zeigt eine innere Reise, die Sam Flynn wiederum abgeht. Flynns Sohn ist in diesem Film nur der Katalysator der Geschichte, nicht aber der emotionale Kern. Der von Bruce Boxleitner gespielte Alan Bradley hat nur wenige, aber einprägsame Szenen. Darüber hinaus ist er in einer Rückblende Tron. Obwohl seine Figur nur sehr geringen Anteil am Film hat, macht auch sie eine Reise durch. Tron ist als Überlebender des ersten Grids im zweiten nicht mehr länger er selbst. So hat er nur wenige Minuten Screentime, aber im Finale des Films hat auch er eine Entwicklung durchgemacht, die es wiederum ermöglicht, ihn in einem möglichen dritten Teil einzusetzen. Der 3-D-Effekt verpufft bei diesem Film total. Er wirkt erstaunlich flach. Die Möglichkeiten werden hier nicht ausgereizt, und davon hätte es Dank Diskuskämpfen, Lightcycles und Flugmanövern einiges Potenzial gegeben. Sieht man vom mauen 3-D-Effekt ab, erweist sich der Film jedoch als technisch hervorragend. Die Welt des Grids hat einen fazinieren düsteren Update erlebt und die Neonfarben sehen phantastisch aus. Am Anfang des Films gibt es ein überraschendes Cameo. Wir wollen hier nicht verraten, wer den Sohn von TRON-Schurke Dillinger spielt, aber einen derartigen Schauspieler holt man nicht für einen Ein-Minuten-Auftritt, wenn man nicht vorhat, ihn im nächsten Film zurückzubringen. Fazit: Fans des Originals werden zufrieden sein.

Moviemans Kommentar zur DVD: Was für ein 3D-Ritt! Tron war 1982 ein bahnbrechendes Ereignis, dass schon damals den Weg in die digitale Zukunft wies. Und auch anno 2011 erweist sich Tron wiederum als visionäres Ereignis. Die 3D-Blu-ray beweist zwar nicht immer die norme räumliche Tiefe eines Avatar in 3D, aber die digitale Welt, durchsichtige Fußböden in Aufzügen, Diskusskämpfe kopfüber und dazu dieser überragend tiefe akustische Raum nach allen Richtungen hinaus (33.20), ist einfach DAS bahnbrechende Erlebnis des Films des 21. Jahrhunderts. Alle Bild-/ und Tonwerte sind auf Anschlag und sprechen eine einfache wie klare Botschaft: Ich bin die neue Referenz. An mir müssen sich alle künftigen Blu-rays messen. Und diese Latte ist hoch. Extrem hoch! Tron: Legacy ist ein Rauschmittel. Es macht süchtig und nach über 2 Stunden wird man am Ende des Filmes geweckt und fühlt sich, als hätte man etwas verloren und möchte zurück in diese Welt, diesen Film. Gottlob gibt es dann noch die Extras auf der 2D-Blu-ray. Es geht los mit "Der Tag danach" in dem "ZackAttack" 10 Minuten lang sein Unwesen treibt. Ein cooler Kurzfilm. Ein weiteres cooles Fact ist das Comic-Con Fanbrüllen. Das gesamte Publikum auf der Pressekonferenz durfte mitschreien, um die Kulisse bei Disc Wars zu sein. Was für eine großartige Idee. --movieman.de

Produktbeschreibungen

Sam Flynn (Garrett Hedlund) ist 27, ein Computerspezialist und charmanter Draufgänger wie sein Vater, der vor langer Zeit spurlos aus seinem Leben verschwand. Seit 1989 ist Kevin Flynn (Jeff Bridges), der Schöpfer des revolutionären Computerspiels TRON, verschollen. Bis Flynns alter Freund Alan Bradley (Bruce Boxleitner) eine Nachricht erhält - aus Flynns früherem Büro in einer aufgegebenen Spielhalle, in der die Zeit stehen geblieben scheint. Was Sam dort findet, übersteigt seine Vorstellungskraft. Es ist der Zugang in die virtuelle TRON-Welt, in der sein Vater seit Jahrzehnten gefangen ist. Als Sam unabsichtlich einen digitalen Scanner aktiviert, wird auch er in das Cyber-Universum hineingezogen. Dort entdeckt er seinen Vater und dessen treue Gefährtin Quorra (Olivia Wilde). Aber auch, dass hier Spiel tödlicher Ernst ist. Denn in dieser faszinierenden Welt von Lichtrennen, Wurfduellen und unberechenbaren Programmen geht es für Kevin, Sam und Quorra auch

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
184 von 253 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Sentenza
Format:Blu-ray
Meine Kritik:

1) Plot / Handlungskonsistenz

Eines muss man zugeben: Das Drehbuch ist nicht unbedingt die Stärke des Films. Wie bereits der erste Teil von 1982 begeben sich die Schreiber in keine sonderlich tiefgründigen Welten und betreiben auch keine exorbitanten Charakterstudien, zudem holpert die Logik etwas. Aber mal ehrlich, wir haben Tron 1 gesehen und er hat uns gefallen trotz zahlreichen Kritikern und ihren Beurteilungsschablonen. Letztendlich überzeugt die Story für einen Science-Fiction-Film mit Optik-Schwerpunkt und wer von dem Film eine Story im Stile Lems erwartet, ist nun mal selber Schuld. Vor kurzem durfte ich anderorts einen guten Kommentar lesen: Wer da reingeht und meckert, der kauft sich wohl auch einen Ferrari und beschwert sich dann, dass er damit kein Sofa transportieren kann. Dass Jeff Bridges, der sich seine Rollen mittlerweile aussuchen kann, zunächst bei der Zusage zögerte, um dann aber schließlich nach viel Eigenanteil zuzusagen, spricht auch für sich. Wenn man etwas kritisieren möchte, dann einen etwas ungesunden Spannungsbogen, der eher eine Sinus-Kurve ähnelt, und die Figur des Zuse, der einen unweigerlich an den Merowinger aus Matrix erinnert, wenngleich auch auf wahnsinnigerem und trivialerem Niveau.
Eine wichtige Anmerkung für Interessierte muss zuletzt noch getätigt werden: Wie in Teil 1 teilen sich Flynn und Tron Anteile, aber in Legacy ist Tron zu sehr großen Teilen Hintergrundfigur, was als teilweiser Etikettenschwindel gesehen werden könnte, wobei hier die Vater-Sohn-Beziehung zwischen Flynn und Ben so dominant ist, dass schlichtweg kein Platz mehr für weitere Stränge gewesen wäre.

2) Schauspielerische Leistung

Diese würde ich als überzeugend einstufen. Jeff Bridges liefert hier in einer Dreifach-Rolle (junger Flynn, alter Flynn, Clu) ab, was andere nicht mal in einer einzigen Rolle zeigen können. Die weibliche Protagonistin Olivia Wilde beweist, dass eine attraktive Bühnenpräsenz und überzeugendes Spiel keine Gegensätze sein müssen. Der eigentliche Hauptdarsteller Garrett Hedlund fällt wohlgemerkt im Vergleich etwas ab. Er überzeugt in seiner Rolle in der realen Welt, mehr als das viele andere junge Akteure in den letzten Jahr(zehnt)en getan haben, kann dann aber nicht mehr mit Bridges und Wilde mithalten.

3) Atmosphäre (Audiovisuelle Darbietung)

In diesem Punkt kann es nur eine vernünftige Meinung geben: Spitzenklasse. Ein Regisseur mit Architektur-Hintergrund und allgemein Macher mit viel, viel Sinn für passenden Stil und Ästhetik und gleichzeitiger Detailliebe findet man sehr selten, hier aber auf sehr, sehr hohem Niveau. Der Film atmet zudem Coolness, ohne dabei zu Peinlichkeit überzugehen und erfahrene Kinobesucher wissen, welch Wert ein solches Prädikat hat.

Der Soundtrack gehört für mich mit zum Besten, was jemals in diese Kategorie gefallen ist. Ein Vergleich mit rein klassischen Werken von Größen wie dem großen Ennio ist natürlich schwer, aber der Soundtrack überzeugt selbst jemanden wie mich, der gewisse Ansprüche hat. Daft Punk schaffen nämlich gleich drei Dinge: Einerseits eine absolut zum Film und zu den Szenen und Figuren passende musikalische Untermalung zu bewirken und dabei auch selbst etwas aufzubauen und tragend zu wirken und andererseits eine solche Qualität an Tag zu legen, dass man ihn sich von vorne bis hinten auch ohne Film zig Mal anhören kann.

Kleine Anmerkung in Sachen Ton: Die Synchronisation ist mir insgesamt nicht aufgefallen, was gemeinhin äußerst positiv ist.

4) 3D-Technik (Kino-Version wird bewertet)

Dafür wurde 3D in Filme integriert. Saubere Arbeiten, Effekte mit Hirn, kein "Wir hauen jetzt noch schnell ein paar Effekte drüber, damit die Kino-Karte doppelt so teuer sein kann". Seit Avatar das mit Abstand beste 3D-Erlebnis für mich. Wer da ein Problem mit den 3D-Effekten hat, hat wohl seit Avatar keinen andere Realfilm mehr in 3D gesehen.

5) Blu-ray-Qualität (UK-Blu-ray wird bewertet)

Die Bild- und Tonqualität ist absolut glasklar und exzellent. Wesentlich besser als bei fast allen Blu-ray-Filme, die ich bisher gesehen habe (Casino Royale, Shutter Island, Die Hard 4.0, A-Team) und so gut wie bei Avatar.
Die Menüs sind liebevoll an die Atmosphäre des Films angepasst und soweit ich bisher gesehen habe fehlerlos.
Die Bonus-Features entsprechendem zudem meinen Anforderungen an Qualität und Umfang; "Flynn Lives" ist ein schön gemachter Übergang von TRON auf TRON: Legacy und Visualizing und Casting fand ich sehr interessant. Ein Gag am Rande ist auch enthalten: Die Sounds, die man im Film in der Arena hört, haben Fans auf einer Comicmesse bei der Pressekonferenz zum Film selbst nach Anweisungen der Macher geschaffen und sind so auch super wiederzuerkennen; Dazu ist das entsprechende Video von der PK enthalten.

Fazit:

Eine schwächelnde, aber sich locker noch im oberen Mittelfeld des SciFi-Genres befindliche Story wird in ihren Schwächen massivst sowohl von der Optik und der dazugehörigen Detailliebe, dem Soundtrack, der Atmosphäre und dem hier wirkungsvollen Schmankerl 3D plus insgesamt gut bis sehr gut agierenden Schauspielern überwogen. Der Film erhält von mir ohne Zögern das Prädikat "Empfehlenswert" und angesichts dieses optischen Meisterwerkes, einen anderen Titel darf man gar nicht verwenden, wird das meine dritte selbst gekaufte Blu-Ray (nach Avatar und Casino Royale) werden.
Die Blu-ray lässt zudem bei mir keinerlei Wünsche offen, sowohl in Sachen Quantität als auch Qualität.
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25 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Blender mit Charme 12. Juni 2011
Von Alexander Gebhardt TOP 1000 REZENSENT
Format:Blu-ray
Ja, "TRON:Legacy" ist ein ganz schönes Blendwerk: Nicht nur, dass man eine bild- und tontechnische Referenzscheibe auf den Markt schmeißt, die bereits an sich über alle vorhandenen Schwächen des Werkes hinwegsehen lässt, es muss auch noch ein künstlerisches Kleinod sein, dass Disney da glücklicherweise recht schnell auf Blu-ray hat pressen lassen. Anders kann man die zweite Odyssey in die digitale Cyberwelt von "TRON" einfach nicht beschreiben und konsequenterweise versucht man, im Geiste des Vorgängers, auch gar nicht erst die Kunst über die Geschichte erheben zu wollen.
Auf die Story muss man nicht mehr ewig lange eingehen, es reicht vollkommen zu wissen, dass der Sohn des großen Erschaffers einer virtuellen Welt in eben diese aufbricht, um dort seinen seit Jahrzehnten vermissten Vater zu suchen und festzustellen, dass auch künstliche Intelligenz aus einer künstlichen Welt der realen Existenz gefährlich werden kann. Das klingt abgedroschen und besonders episch ist die Sache auch nicht geraten, aber die Stärken des Filmes liegen auch ganz woanders. Nachdem die Technik der Scheibe schon oft genug gelobt wurde, möchte ich an dieser Stelle viel lieber noch einmal auf die wuchtige musikalische Wirkung hinweisen, die einfach ihres Gleichen sucht - ich wage sogar zu behaupten, dass der Soundtrack zu den besten seiner Art der letzten 10 Jahre zuzuordnen ist, denn was da aus den Lautsprechern quillt ist einfach atmosphärisch Champions-League-Niveau.

"TRON:Legacy" ist ein Bild- und Musikrausch der Spitzenklasse, der zudem mit passablen Schauspielern auftrumpfen kann (wirklich oscarverdächtig ist aber keiner, braucht der Streifen aber auch nicht), aber auf erzählerischer Ebene einen ziemlichen Schiffbruch erleidet - das ist nicht schlimm, denn selten hat mich ein erzählerisch eher unterdurchschnittlicher Film so sehr an den Bildschirm gefesselt, wie der zweite Trip in den "Raster". Dafür gibt es zwar einen Stern Abzug, aber aus vollster Überzeugung gibts die zweitbeste Wertung und die Hoffnung, dass man im potentiellen Nachfolger endlich mal einen ordentlichen Drehbuchautoren an Bord holt, der eine faszinierende Geschichte aus dieser genialen Welt herauskitzelt und damit endlich der "Matrix" mal zeigt, wo der Hammer hängt ;).
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von S. K. TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD
Der Rezensionstitel klingt schlüpfriger als er gemeint ist, und doch kann ich mein Empfinden für "Tron - Legacy" in keine passenderen Worte fassen. Manche Filmseher würden es sich vielleicht ungern eingestehen, aber es gibt eben Filme, die mehr mit ihren optischen oder akustischen Reizen (im besten Falle gar mit Beidem) prägen bzw. geprägt haben als mit dem was sie zu erzählen versuch(t)en. Disney's "Tron" von 1982 ist hierbei wohl ein ganz besonderer Kandidat, gilt er doch als einer der größten tricktechnischen Meilensteine der Filmgeschichte. Meine im Kindesalter entstandene Faszination für das Cyberspace, das einzigartige Design und die zu seiner Zeit bahnbrechenden CGI-Aufnahmen ist auch heute noch da, hat doch kein anderer Film vor und nach ihm den Versuch unternommen, das Innenleben des Computers in einem besonderen, kunstvollen, greifbaren Stil zu visualisieren.
Als 2009 der erste Konzept-Teaser zu "Tron: Legacy" im Netz kursierte, konnte es mich allein bei der Vorstellung, wie eine Fortsetzung mit heutigem SFX-Möglichkeiten aussehen könnte, nicht mehr halten. Die Vorfreude auf eine neuen Trip quer durch den "Raster" war riesig und das vorliegende Endergebnis die Zeit des Wartens in jedem Falle wert: Das Sequel zeigt seine Welt aus Bits und Bytes in opulenten Hochglanz-Bildern, während die Ohren mit edelsten Elektronik-Hymnen beschallt werden. Audiovisuell reisst "Tron: Legacy" vom ersten Moment unweigerlich mit; dass sein Storygehalt nicht größer als der eines einfachen Binärcodes ist, nehme ich nicht nur einfach hin, nein, ich verzeihe es ihm sogar, denn das was er am besten kann, was er zeigen will, das macht er auch, und zwar perfekt.

Kevin Flynn, das EDV-Genie aus dem ersten "Tron" und führender Kopf des Software-Riesen ENCOM, verschwindet im Jahre 1989 spurlos und hinterlässt Sohn Sam, welcher (wegen dahingeschiedener Mutter) somit zum Waisen wird.
20 Jahre vergehen. Der Sohnemann geht einem seltsamen Pager-Signal seines Vaters nach, welches Kevins langjähriger Freund Alan Bradley erhalten hat. Seltsam deswegen, weil die Quelle des Signals - die alte Spielhalle seines alten Herrn - seit dessen Verschwinden abgeschaltet ist. Dort passiert ihm das Gleiche wie damals Kevin: Er wird durch einen Laser digitalisiert und in die Welt der Programme, den Raster, rematerialisiert. Den Grund dafür erfährt er recht schnell: Clu, ein von Kevin selbst erstelltes Programm, hat sich gegen seinen Schöpfer gestellt und ihn in seinem eigenen System festgehalten. Er verfolgt die Absicht, alles seiner Ansicht nach Unvollkommene innerhalb und außerhalb des Rasters ausnahmslos auszulöschen, was auch die reale Welt der Menschen mit einbezieht. Dazu braucht er Kevin Flynn, welcher sich aber versteckt hält. Sam dient ihm hierbei als Lockvogel...

Drei Viertel von "Tron: Legacy" spielen im Datenkosmos und verwöhnen den Seher mit erlesenen CGI-Bildern und Elektro-Sounds. Es ist sehr offensichtlich, dass damit die Mängel in der Story kaschiert werden wollen, denn sehr viel Zeit für ausgefeilte Charakterzeichnungen (der realen Menschen) und Tiefgründigkeit wurde nicht investiert, und die starke Vermenschlichung der Programme ist ein ebenso wunder Punkt dieses Films. Die meisten Bewohner des Rasters weisen ein zu individuelles, zu humanoides Verhalten auf, stellvertretend dafür sind insbesondere Clu als tyrannischer Raster-Herrscher und der schrill-schräge Castor/Suse, die viel emotionaler und "leidenschaftlicher" (re)agieren als die beiden Flynns. Der Logik folgend hätte es ja eigentlich umgekehrt sein sollen. Doch um "Tron: Legacy" in Schutz zu nehmen: Beim "Ur-Tron" war es ja genauso. Ich finde, wenn man dies dem Klassiker nicht übel genommen hat, muss man mit dem Nachfolger (welcher auch ohne Vorwissen eigenständig funktioniert) genauso fair umgehen. Einzig die Reduzierung des echten Tron zur Nebenfigur missfällt ein wenig. Beim geplanten dritten Teil wäre ich froh, wenn er wieder mehr im Mittelpunkt stehen würde, denn sonst kann man seinen Namen aus dem Film-Titel auch gleich wieder wegstreichen.
Kurz gesagt: Der Plot gibt sich, auch wenn er noch etwas existenzielle Philosophie beimischt, intelligenter als er tatsächlich ist, aber das stört meines Erachtens kein bißchen.

Die Leistungen der Darsteller sind überwiegend solide, niemand sticht groß heraus, niemand fällt arg negativ auf. Die Beteiligung der Alt-Stars Jeff Bridges und Bruce Boxleitner ist ein schönes Geschenk an die Kenner des Originals, Olivia Wilde bringt als digitales Superweib im hautengem Anzug ein wenig Sexappeal/Coolness ein und Garrett Hedlund gleicht sein blasses Profil mit gutem Körpereinsatz in den Action-Sequenzen aus. Zur Unterhaltung reicht das aus.

Wie schon einleitend erwähnt schlagen in "Tron: Legacy" gleich zwei sehr starke Herzen, die sich Bild und Ton nennen. Die kräftigen Neon-Farben, die Umgebungsschwärze, allgemein die "modulare Ästetik" (wie ich sie nennen würde) der Computer-Welt ist von solch unbeschreiblicher Schönheit, die sich mit nichts anderem vergleichen lässt - außer natürlich mit seinem direkten Vorgänger. Die räumliche Tiefe ist selbst in 2D höchst beeindruckend, und die Lightcycle-/Diskus-Kämpfe wurden extrem elegant inszeniert. Doch erst durch den kongenialen Soundtrack von Daft Punk wird "Tron: Legacy" zu einem Gesamtkunstwerk. Die Franzosen vereinen den unverkennbaren 80er-Retro-Musikstil des Originals mit sehr modernem Synthie-Pop, das Resultat daraus ist eine musikalische Untermalung zum Niederknien. Der beste nicht-orchestrale Score, den ich seit langem, wenn nicht gar überhaupt gehört habe.

Fazit:
"Tron: Legacy" ist allerbestes Augen- und Ohrenkino seit vielen, vielen Jahren. Es ist kein Verbrechen, wenn man seinen persönlichen Fokus allein darauf setzt, denn optisch wie akustisch flasht die Cyberspace-Reise total. Inhaltlich sind keine besonderen Akzente auszumachen, schauspielerische Glanzlichter fehlen ebenfalls, aber wer ganz tief in sich schaut und ehrlich ist, wird zugeben müssen, dass man sich solch einen Film primär wegen seiner Äußerlichkeiten ansieht.
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Muss man gesehen haben....
Klasse Film!!! Alles perfekt und die Filmmusik geht einem unter die Haut!!! Ich kann nur empfehlen diese Blu-ray zu kaufen...
Vor 15 Tagen von M. Heppe veröffentlicht
TRON 4 ever
Als alter Tron-Gucker der 80er Jahre ist diese Blu-Ray ein Traum, HD und satter Sound machen das ganze zu einem Erlebnis und einer kleinen Zeitreise zurück in die... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Thomas veröffentlicht
Entertainment vom Feinsten
Beschreibe kurz und knapp:

Bild:

Absolut top was allerdings etwas nervig ist, ist das Format Chaos das hier wie auch bei the dark knight gemacht wurde. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von HighEnd veröffentlicht
Auf BluRay ein zusätzlicher Genuss
Avatar war ja schon ganz nett aber TRON schlägt wirklich alles bisher Dagewesenes im Science-fiction Bereich. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von S. Kempf veröffentlicht
top Fortsetzung eines Klassikers aus den 80er
Also ich hab den Film im Kino gesehen und war schon ganz heiss drauf ihn auf DVD zu haben, es ist einfach eine grossartige Fortzetzung des Klassikers aus den 80er den ich so als... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von James veröffentlicht
Rettungsaktion
Der erfolgreiche Computerspieleentwickler Kevin Flynn verschwindet 1989 unter mysteriösen Umständen. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Lothar Hitzges veröffentlicht
Bild und Ton vom Feinsten!
Wer spektakuläre Soundtracks und bildgewaltige Kompositionen liebt, wird diesen Film immer und immer wieder sehen wollen! Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Jan Hofmann veröffentlicht
alles ok
sehr schnelle lieferung. war zwar ein bisschen entäuscht,wegen paar fehlern,musste leider zurück schicken. hätte ich gerne behalten. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Irina veröffentlicht
Wenig Inhalt; Effekte okay, wenig neues; nicht wirklich eindeutig
Ich bin zwar kein Computerfreak, aber trotzdem haben Filme, die in digitalen Sphären spielen, durchaus ihren Reiz für mich. Deshalb u.a. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von A. Luxenhofer veröffentlicht
Great Steelbook
It 's amazing package color. It's a great movie with a lot of special features, the sound e imagem was amazing too.
Vor 4 Monaten von Marcio veröffentlicht
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Menschen realistisch digital darstellen. 0 09.08.2011
Tron (1982) 1 01.06.2011
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