An sich ok, dieser Trinkbrunnen, wenn auch die Reinigung - aller Teile inkl. Aueinanderbauen der Pumpe -, die man einmal pro Woche vornehmen sollte, zeitaufwendig ist. Zumal sich das Teil, in dem sich der Filter befindet, sehr schwer und zeitraubend von der Wasserschale lösen lässt, obwohl das inzwischen nach dreimaliger Reinigung schon besser geworden ist. Die "Verbindungsnippel" scheinen also - Gott sei Dank - "auszuleiern".
Der Brunnen ist sehr leise, zumindest, solange der Wasserstand hoch genug ist. Ein kleines Problem ist, dass das Wasser aus dem Nachfüllreservoir nicht immer von selbst nachläuft. Manchmal, man merkt es daran, dass das Geräusch unangenehm laut wird, muss man entweder Wasser unten in die Schale nachgießen oder den Brunnen hin etwas anheben, dann läuft das Wasser aus dem Reservoir nach und der Brunnen wird wieder leiser. Meist funktioniert der Nachlauf aus dem Wassertank jedoch von selbst. (Ich habe mit jemandem gesprochen, der alles reparieren kann, vom Kühlschrank über Telefone bis hin zu Fernseher oder DVD-Player. Er meint es wäre möglich, dass das Wasser nicht nachgefüllt wird, weil die Pumpe ja das Wasser mit Sauerstoff anreichern soll und der Wasserstand so niedrig genug gehalten wird, dass Sauerstoff aus der Luft hinzugefügt werden kann. Würde der Wasserstand noch weiter sinken würde der Brunnen vielleicht selbst Wasser aus dem Tank hinzufügen. Wobei ich dann immer noch nicht verstehe, warum das nur manchmal passiert.) Meist füllt sich der Brunnen auf, bevor er "richtig laut" wird. Insgesamt gibt es 3 Geräuschstufen: Fast nicht hörbar ist er, wenn man fast bis zum Schalenrand das Wasser auffüllt. Etwas lauter ist er im "Normal-Dauerbetrieb", wenn man nicht manuell Wasser zugibt. Das Geräusch ist aber nicht wirklich störend. Man gewöhnt sich dran. Selten, etwa 2-3 x pro Woche, ist das Geräusch aber eben so laut, dass es wirklich stört und die Kater eher vom Trinken abhält, dann hilft eben nur nachgießen oder Anheben des hinteren Brunnenteils.
Insgesamt, obwohl es einige Wochen lang diesen Sommer ziemlich heiß war, habe ich - anders als erwartet - nicht bemerkt, dass meine Kater den Brunnen öfter aufsuchen als früher ihren Wassernapf. Schade, ich dachte, er würde sie zum Trinken animieren.
Die Öffnung, aus der das Wasser auf die Rutsche runterfließt, ist nicht wirklich gut durchdacht. In das ca. 3x2 cm große Loch passt perfekt eine Katzenpfote, und das, obwohl meine beiden sogar polydaktile "Mutanten" mit je 6 Zehen sind. So war ich denn auch schnell entgeistert, als meine beiden Kater permanent versuchten, den Filter herauszubekommen. Natürlich bekommen sie ihn nicht ganz raus, aber zumindest immer wieder einen nennenswerten Teil dieser groben "Woll"ummantelung, der das Auswechseln des (nicht gerade billigen) Filters notwendig macht. Ich habe, nach zweimaligem Filterwechsel in vier Tagen (*grrr), erstmal MacGyver gespielt und ein Stück Hartplastik zur Verkleinerung der Öffnung rangeklebt, aber das ist leider optisch wenig ansprechend. Trotzdem habe ich den Brunnen nicht zurückgeschickt, denn mit der angeklebten Öffnungsverkleinerung erfüllt er nun im Grunde ja seinen Zweck.
Sollte er jedoch irgendwann "das Zeitliche segnen", werde ich sicher nicht das gleiche Modell nochmal kaufen. Mein nächster Versuch gelte dann wohl dem Keramikbrunnen, den es auch bei Amazon gibt.