Kurzbeschreibung
Christian, der neunjährige Sohn eines Zahnarztes wird - misshandelt - im Wald aufgefunden. Der Junge behauptet, ein Penner wäre der Täter, und der Verdacht fallt auf den Stadtstreicher Rotbart, der schon sein eigenes Kind gequält hat und deshalb im Gefängnis saß. Die Treibjagd auf den Stadtstreicher beginnt, allen voran TKKG. Doch dann geschehen unglaubliche Dinge.
Klappentext
Der Hilferuf kam um 14.07 Uhr an einem Donnerstag Ende Oktober, als die TKKG-Bande sich bei Computer-Karl versammelt hatte: in dessen poppiger Bude, die mit soviel Technik ausgestattet ist wie ein super-modernes Firmenbüro.
Echt! dachte Tim, der früher den Spitznamen Tarzan hatte. Man würde es nicht vermuten: Karls Bude befindet sich in der trutzigen, alten Villa der Viersteins. Drum herum sieht alles aus wie im Jahre 1899 - hier wie in 2010.
Karls Mutter hatte Kekse angeliefert und Früchtetee. Klößchen futterte unentwegt. Karl laberte über ein neues Software-Produkt. Gaby hörte nicht zu, sondern prüfte ihren linken Daumennagel, der offenbar gefeilt werden mußte.
Und Tim, der neben dem Telefon saß, griff zum Hörer, als der Apparat in diesem Moment klingelte.
"Bei Professor Vierstein", meldete er sich.
Stille.
Die Leitung war offen, aber der Anrufer schwieg.
"Heh!" sagte Tim. "Sind Sie falsch verbunden oder mundfaul?"
Ein Schluchzen antwortete.
Das Weinen eines Kindes drang durch die Leitung.
"Hallo!" sagte Tim. "Wer ist denn dort?"
Wieder das Schluchzen. "Der Papa hat ... Die Mamma liegt auf dem Boden. Sie ... ist ... ganz tot."
Tim atmete durch. "Sag mir bitte, wie du heißt."
"Anna ... Anna Schengmann. Papa hat mich ... eingeschlossen. Kannst du herkommen?"
"Wie alt bist du, Anna?"
"Vier."
"Und wo wohnst du?"
" In einem gelben Haus. Bist du Polizist?"
"Nein, Anna. Ich bin kein Polizist. Du hast sicherlich irgendeine Nummer gewählt. Sag mir: In welcher Straße wohnst du!"...
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.