Man sollte Preisvergleiche bei verschiedenen Anbietern anstellen, bevor man ein Jahres-Abo eingeht; vielleicht sollte man nicht mehr als einen Euro pro Ausgabe veranschlagen - obwohl allein die aktuellen Fotos oft schon mehr wert sind - vom English-Unterricht, den man fast schwerelos nebenbei erhält einmal ganz zu schweigen. Ein Schwerpunktthema steht stets im Mittelpunkt, welches oft durch mehrere, von verschiedenen Autoren verfasste Artikel unterschiedlich beleuchtet wird - erfreulich lebhaft durch unterschiedliche Fakten-Verwertungs- und Schreib-Stile. Über die Themen-Auswahl dürfte man sich im Prinzip nicht beklagen: Sie werden uns wöchentlich vom Gott des Zufalls geliefert - zumindest die Berichte über Tsunamis oder Hurrikans sind zwangsläufig - wer Person des Jahres wird, bleibt allerdings sicherlich einem gewissen redaktionellen Tauziehen ausgeliefert. Die Bandbreite des Berichteten ist jedoch durchgängig angenehm, zum Teil belustigend oft jene Perspektiven-Vielfalt, welche die Leserbriefe liefern, die rund um den Globus wohl regelmäßig fabriziert werden: Andere Länder, andere Meinungen, kann man da nur sagen - und: Es lohnt sich, wöchentlich wenigstens einmal über den Suppentellerrand der eigenen nationalen Presse-Berichterstattung hinauszuschnüffeln ...