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Red Faction: Guerrilla

von THQ Entertainment GmbH
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Informationen zum Spiel

  • Plattform:   Windows XP / Vista
  • USK-Einstufung: USK ab 18
  • Medium: Computerspiel
  • Sprache: Deutsch
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Produktmerkmale

Plattform: PC | Version: Standard
  • THQ RED FACTION: GUERILLA, VÖ: 30.08.2009/ System: PC/ Genre: Action/ deutsche Version/ USK: TBA/ Vollversion

Produktinformation

Plattform: PC | Version: Standard
  • ASIN: B001K90LTK
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 13,5 x 1,4 cm ; 141 g
  • Erscheinungsdatum: 18. September 2009
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 6.297 in Games (Siehe Top 100 in Games)

Produktbeschreibungen

Plattform: PC | Version: Standard

Produktbeschreibungen

Geschichte

Im späten 21. Jahrhundert, als die letzten Rohstoffreserven der Erde schnell zu Ende gingen, wurde der Mars mit seinen gewaltigen Vorkommen ungenutzter natürlicher Ressourcen zu einem Land der Hoffnung und der neuen Möglichkeiten. Die Ultor Corporation erhielt die Exklusivrechte über alle Bergbauaktivitäten auf dem roten Planeten und heuerte fieberhaft Arbeiter an, um die zahlreichen Aufgaben erledigen zu können. Jeden Tag verließen Hunderte ambitionierter Männer und Frauen die Erde auf der Suche nach Wohlstand in den Bergwerken des Mars. Von den meisten hörte man jedoch nie wieder etwas. Unter der Leitung von Ultor waren die Lebensbedingungen erbärmlich, Schläge gehörten zur Tagesordnung, und eine geheimnisvolle Seuche wütete unter den Bergarbeitern. Das Pulverfass explodierte schließlich, als eine Gruppe von Bergarbeitern zu den Waffen griff, um sich aus der Unterdrückung zu befreien und die Kontrolle über den Planeten zurückzuerobern. Die Aufständischen schlossen sich zu einer effektiven Guerilla-Bewegung zusammen.
Nachdem die EDF, die Earth Defence Force, einen Notruf der Aufständischen empfangen hatte, wurde eine Flotte von Kriegsschiffen entsandt, um die Bergarbeiter zu befreien, Ultor vor Gericht zu stellen und die Ordnung in den Marskolonien wieder herzustellen. Um Sicherheit für die befreiten Bergarbeiter zu gewährleisten, errichte die EDF Kommandoposten und Basen auf dem Planeten. Zu Beginn florierte die Bevölkerung des Mars unter der Herrschaft der EDF: Kolonisten errichteten neue Ansiedlungen, Städte und unabhängige Bergwerken - sie begannen, Anspruch auf den Mars zu erheben. Schließlich nannten sie sich selbst Marsianer, die wahren Bewohner einer neuen Welt.

In den letzten 50 Jahren hat sich jedoch viel verändert. Die EDF-Politik der harten Hand hat unter den Bergarbeitern und Kolonisten einen tief sitzenden Zorn geweckt. Kolonisten werden aus ihren Wohnsiedlungen vertrieben und Bergwerke von gierigen Firmen der Erde übernommen. Verärgerte Siedler organisierten Streiks und Proteste, denen die EDF mit Ausgangssperren, Gefangenenlagern, Schlagstöcken und Massenverhaftungen begegnete. Durch den wachsenden Zorn nimmt die Gewalt auf dem Mars stetig zu. Nun hat sich eine kleine Gruppe Guerillakämpfer zusammengefunden und den Kampf für Freiheit und gegen Ausbeutung wieder aufgenommen!



Fraktionen

EDF - Die Earth Defence Force (EDF) landete 2075 erstmals auf dem Mars, als sie von den Aufständischen einer Guerilla-Bewegung gerufen wurde. Ihr Auftrag lautete, die von der Ultor Corporation kontrollierten Kolonien zu befreien. Die Ultor Corporation war zu dieser Zeit eine der größten Firmen innerhalb des militärisch-industriellen Komplexes der Menschheit und seit langer Zeit Rivale der EDF. Die EDF entsandte dementsprechend ihre bis heute größte schnelle Eingreiftruppe. Die Guerilla-Bewegung hatte die Marsverwaltung der Ultor Corporation bereits eingenommen und beseitigt, als die Eingreiftruppe landete. So brauchte die EDF nur noch kleine Widerstandsnester ausräumen. Innerhalb weniger Tage hatte die EDF ihren primären Auftrag erfüllt, sodass Sie umgehend den politischen und wirtschaftlichen Wiederaufbau einleiten konnte.

In den folgenden Jahren konnte die EDF Großes auf dem Mars vollbringen. Der Wiederaufbau brachte eine relativ stabile Regierung hervor, verschiedene blühende Industrien und sorgte für einen gewaltigen Fortschritt im Bereich des Terraformings. Die Führung der EDF sieht in ihren Interessen auf dem Mars derart viel Potenzial, dass eine riesige – vielleicht auch zu riskante – Menge an Kapital investiert wurde. Es erübrigt sich zu sagen, dass die EDF ihre Investition etwas zu forsch verteidigt und sie um jeden Preis schützen will. Diese Position hat bereits zu erheblichen Konflikten mit vielen Kolonisten gesorgt. Diese sind davon überzeugt, dass die EDF mehr an Wohlstand und Macht auf der Erde interessiert ist als an besseren Lebensumständen auf dem Mars.

Guerilla-Bewegung - Die Guerilla-Bewegung organisierte sich zum ersten Mal 2075 auf dem Mars als Widerstandsgruppe, die die Ultor Corporation vertreiben und den grotesken Experimenten von deren oberstem Wissenschaftler Capek ein Ende setzen wollte. Angeführt von einem heldenhaften jungen Mann namens Parker war die Bewegung in der Lage, Ultor mit der Hilfe der Earth Defence Force zu stürzen. Parker und seine Verbündeten wurden als Helden gefeiert und mit vielen Denkmälern geehrt.

Wäre die EDF nicht aktiv geworden, um bei der Niederschlagung der Ultor-Söldner zu helfen, wäre der Aufstand der Guerilla-Bewegung vermutlich gescheitert. Daher erschien es auch nur als gerechter Preis für einen freien Mars, der EDF Kommandoposten und Basen auf dem Planeten zu gestatten. Ein halbes Jahrhundert später steigt der Zorn gegen die EDF jedoch stetig an. Die vielen Regeln, Kontrollpunkte und bewaffneten Patrouillen lassen sie bei der Bevölkerung nicht mehr wie die Befreier des Mars erscheinen, sondern vielmehr als neue Besatzungsmacht. Die Bergarbeiter stehen vollständig unter der Kontrolle der EDF. Doch es hat sich eine Untergrundbewegung gebildet, die sich mit erbittert geführten schnellen Angriffen gegen die EDF stemmt. Ihr Feind mag sich geändert haben, doch ihr Name und ihr Ziel sind die gleichen geblieben ...

Die Guerilla-Bewegung wurde wiederbelebt, um der Bevölkerung des Mars etwas zu geben, was sie dringend braucht: Hoffnung und einen Ort, den sie Heimat nennen kann.

Marauder - Es ist nicht bekannt, wer die Marauder sind oder woher sie stammen, und jeder Versuch, eine Antwort auf diese Fragen zu finden, nahm ein grausames Ende. Sichtungen dieses halb barbarischen Stamms von Schrottsammlern sind an der Tagesordnung, vor allem in den unbewohnten Gebieten. Die Gruppe ist extrem feindselig und pflegt weder zur EDF noch zu den Siedlern des Mars Allianzen. Kleidung, Waffen und Fahrzeuge sind aus verschiedenen Komponenten zusammengeflickt, die sie in den umliegenden Gebieten sammeln, stehlen oder anderweitig erbeuten konnten. Die Marauder neigen dazu, meist durch den Sektor der Badlands und seine unmittelbare Umgebung zu wandern. Es sind jedoch bekannt, dass sie auf der Suche nach Vorräten auch schon in die umliegenden Sektoren von Dust und Oasis eingedrungen sind. Marauder sind meistens nachts zu sehen, doch auch Sichtungen am Tag sind längst nicht mehr ungewöhnlich.



Guerillataktik

Mit der üblichen Militärtaktik haben Sie keine Chance gegen die EDF. Das Einzige, was bei einem Kampf gegen eine zahlenmäßige Übermacht hilft, ist ein blitzschneller Überfall. Erfahren Sie alles über die Routen der Patrouillen und die schnellsten Wege in EDF-Stellungen und wieder hinaus. Wenn Sie diese Dinge studieren, wissen Sie instinktiv, wann sie angreifen müssen – und wann nicht.Ein Hinterhalt ist ebenfalls nützlich, um die Ränge der EDF zu lichten. Ferngezündete Sprengsätze und Annäherungsminen sind Ihre besten Freunde, wenn Sie einen Hinterhalt vorbereiten. Ein paar gut platzierte Ladungen an Stützpfeilern einer Brücke können Wunder wirken, um einen Konvoi zum Stillstand zu bringen.Denken Sie vor allem daran: Es geht nicht um einen fairen Kampf, es geht um den Sieg!



Geo-Mod 2.0

Red Faction: Guerrilla ist der erste Titel der Serie, bei dem die Zerstörung vollständig auf einer eigenen Physik-Engine beruht und vom Spieler kontrolliert werden kann. Das Spiel bietet auf diese Weise eine unglaubliche Erweiterung der Spielmöglichkeiten. Die "Geo Mod 2.0"-Engine berechnet dabei nicht nur die externen Kräfte (Zusammenstöße, Explosionen etc.), sondern auch die inneren Auswirkungen auf Gebäude und Objekte (Belastung, Druck etc.). So wird eine größtmögliche Bandbreite an Reaktionen auf Handlungen des Spielers ermöglicht, von kleinen Löchern, die von einem Vorschlaghammer hinterlassen werden, bis zu einer vier Stockwerke hohen Rauchsäule voller Trümmer, die eine Fabrik direkt daneben unter sich begräbt. Schließen Sie sich der Revolution an und erleben Sie diese High-End-Engine, die wie keine andere auf Ihre Aktionen reagiert!



Features:
  • große Auswahl an Waffen, Sprengstoffen und Fahrzeugen!
  • in einer offenen Welt entscheiden Sie selbst, wo, wann und wie Sie vorgehen wollen!
  • setzen Sie Guerilla-Taktiken ein, um Ihre Gegner auszuschalten!
  • die physikalisch korrekt zerstörbare Umgebung ermöglicht geniale Taktiken!
  • 9 verschiedene Areale auf einer frei begehbaren Marsoberfläche!
  • Deathmatch, Team-Deathmatch, King of the Hill, Siege und diverse andere Modi erweitern den Spielspaß im umfangreichen Mehrspielermodus!


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29 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Platform for Display:PC|Edition:Standard
Spaß:   
Zuerst einmal möchte ich sagen, dass die von den Vor-Rezensenten genannten Bugs und Fehler bei mir nicht auftauchten. Vielleicht liegt das am Alter meines Systems und daran, dass ich ein 32-bit XP verwende. :-) (Intel Quad 6700, Nvidia 8800 GTX, 4 GB Ram)
Alles läuft zügig und ohne Ruckler, was mir vielleicht etwas Stress erspart, aber auch nicht mehr Spielspaß bringt. :-)

Nach der Anfangseuphorie macht sich große Ernüchterung breit, denn irgendwie kommt während des Spielverlaufs nicht viel. Damit meine ich noch nicht mal die immer gleichen Missionen, sondern, dass sich bautechnisch so wenig tut. Dieses Spiel sollte doch eigentlich seine Stärken im Abreissen von Gebäuden haben, doch warum findet man dann kein breitgefächertes Spektrum davon?

Mir ist auch klar, dass eine richtige Skyline in dem "Mars-Besiedelungs Szenario" vielleicht etwas unpassend wirken würde, aber ein paar Hochhäuser hier und da dürften es schon sein. So trifft man immer wieder auf die gleichen 2-3 stöckigen (dem Baukastenprinzip) entsprungenen Fertighäuser. Und immer nur ein paar davon am selben Ort, so fehlt für mich komplett die Atmosphäre/ Illusion, dass es sich um Ortschaften handeln soll.

Zwei Gebäude, die eher an "Command & Conquer Renegade" Zeiten erinnern und eine Tankstelle, bilden dann einen ganzen Ortsteil. Und so zieht es sich irgendwie durchs ganze Spiel. Später verlaufen etliche Straßen samt Fußgängerbrücken durch zerklüftete Felsmassive, aber außer ein paar Denkmälern und drei EDF "Hochsicherheits-Bürogebäuden" gähnende Leere. Wo wohnen denn die ganzen Einwohner? Wieso regt sich jeder über die EDF auf, wenn auf dem Mars eh nur EDF Soldaten stationiert sind?

Also da muss ich sagen, dass mir in dieser Hinsicht gerade "Mercenaries II: World in Flames" viel viel besser gefallen hat. Zwar sind bei Mercenaries die Gebäude nicht annähnernd so effektvoll zusammengestürzt, aber da gab (gibt) es ein breites Spektrum an unterschiedlichen "Wohngebieten", von Wolkenkratzern bis hin zu Slums.

Bei "Red Faction" kommt man mal kurz von der Straße ab und hat direkt ein ganze Ortschaft dem Erdboden gleichgemacht. ;-) Die natürlich nur aus 2-3 Häusern bestand...

Ein weiterer Kritikpunkt ist, wie bei "Offenen Welt" Spielen in letzter Zeit so üblich, der nicht enden wollende Strom an Soldaten, die sich ins Kampfgebiet "beamen" oder wie auch immer man das nennen will. Ich habe wirklich nur eine Handvoll Missionen gehabt, bei denen alles etwas taktischer vorging und man sich auch mal langsam vorarbeiten konnte. Aber überwiegend wird man sofort umschwärmt von Soldaten, nachdem man irgendwo die ersten Haftbomben gezündet hat.

Und wenn dieses weitere Anrücken von immer noch mehr EDF Soldaten zumindest etwas fairer gemacht wäre, wenn sie nicht direkt immer wieder im Rücken auftauchen würden und dem Spieler zumindest eine Rückzugsmöglichkeit ließen, dann wäre das alles einfacher zu ertragen. Aber mit fortschreitendem Spiel wird das immer krasser. Dann rücken schon Sekunden nach Zünden der ersten Sprengsätze Panzer an und während man noch damit beschäftigt ist irgendwo Deckung zu suchen, wird man von eigenen Guerrilla Kräften, die auch noch mitmischen, überfahren.

Wenn die eigenen Mitstreiter den Spieler nicht überfahren, dann tun es auf jeden Fall die EDF Kräfte, die dann mit 300 km/h ins Einsatzgebiet rauschen, sämtliche Felsen und Unebenheiten des Bodens als Schanze benutzen und nicht selten auf zwei Reifen hinter die Deckung springen, hinter die man sich gerade gehockt hat, um dem Panzer auszuweichen. Und manchmal überschlagen sich die EDF Fahrzeuge, fallen auf den Spieler und laden anschließend noch ihre Infanteristen aus (als Gipfel des Hohns).

Also ich weiß nicht, es mag an meinem Alter liegen, aber muss sowas heutzutage noch sein? Wieso klappt es bei "Far Cry" oder "Crysis", dass man von nur 5 gegnerischen Soldaten so in die Zange genommen wird, dass man sich ernsthaft überlegen muss, wie man aus dieser Situation noch herauskommt.

Bei "Red Faction" sieht das häufig so aus, dass man in einem Gebäudekomplex mehrere wichtige EDF Gebäude "abreißen" will und sich natürlich auch vornimmt diese Häuser eines nach dem anderen, aber in einem "Abwasch", dem Erdboden gleichzumachen. Doch es kommt dann so, dass man so häufig "stirbt", dass man für jedes Gebäude neu von der Basis anreisen muss. Und über das Sterben hatte ich ja eben schon philosophiert. Überfahrenwerden (vorzugweise von den eigenen Leuten) gehört dabei einfach zum guten Ton.

Und warum kann man den eigenen Mitstreitern nicht zumindest ein paar rudimentäre Befehle geben? So rennen sie meistens durch das Feuer des Spielers oder, wenn man sich mit Müh und Not zu irgendeinem Fahrzeug gerettet hat, gehen sie drum herum in Deckung und man kann eigentlich nicht wegfahren, ohne sie zu überfahren. ...Was man natürlich auch ausgleichende Gerechtigkeit nennen könnte... :-)

Es wäre doch auch witzig, wenn man sich eine feste Gruppe von Kämpfern im Lager "kaufen" könnte und die immer mit zu den Einsätzen nimmt, sowas ging schon bei GTA. Warum tauchen die Mitstreiter immer erst im Einsatz auf, um dann meistens sofort im EDF Feuer unterzugehen.

Na ja, die Liste von den Dingen, die ich bei diesem Spiel vermisse ist lang. Sicher macht es anfangs Spaß, ein paar Gebäude mit dem Vorschlaghammer zu "vermöbeln", aber dann ...

Ich glaube, wenn man das Spiel nicht unbedingt habe muss, dann macht es absolut nichts, wenn man wartet bis es zum Budget-Preis zu haben sein wird. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass das lange dauern wird.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sammlung des Versagens 26. März 2011
Von A. Gondek
Platform for Display:PC|Edition:Standard
Spaß:   
Nun, es ist mir ein Rätsel, wie dieses Spiel zu so vielen positiven Bewertungen kommt. Bei vielen Bewertungen zu anderen Produkten denke ich mir ja "gut, Geschmacksache". Nicht bei Red Faction: Guerilla.

== Prolog: ==
Der Prolog und narrative Auslöser der nachfolgenden Aufgaben sind eine kleine Abriss-Aufgabe zusammen mit dem ewig in Schwierigkeiten geratenden Bruder. Dieser wird nach unserer Rückbau-Maßnahme auch prompt von den totalitären Sicherheitskräften (EDF) des Planeten Mars erschossen.
Dies stellt für unseren Helden die Motivation da sich dem Widerstand (Red Faction) gegen die EDF (Earth Defense Force) anzuschließen.

== Inhalt des Spiels: ==
Fortan gibt es auf der World-Map zahlreiche Aufgaben markiert, die es zu erledigen gibt.
Diese sind z.B:

Fahr nach A, mach dort alles kaputt
Fahr nach B, mach dort alles kaputt
Fahr nach C, mach dort alles kaputt

oder aber auch

Warte hier, das, was du kaputt machen sollst, kommt von alleine vorbei.

Wirklich abwechslungsreich wird dann folgender Missionstyp:
Fahr nach D, mach dort fast alles kaputt, befreie die Geiseln (die nicht immer alle existieren) und achte darauf, dass die Geisel sich in ihrer Blödheit nicht selber kaputt machen.

Sie bemerken vielleicht schon an diesem Punkt die unglaubliche Vielseitigkeit dieses Meisterwerks.

== Musik und Atmosphäre ==
Diese Vielseitigkeit wird perfekt durch die Musik unterstützt. Denkt man sich in den ersten Minuten des Spiels noch "Hey, stimmungsvolle Musik, wie aus Hollywood!".. Tatsächlich, meint man zu hören, tauchen einige Teile aus OST-Stücken bekannter Holywood-Filme auf, z.B. King Arthur oder Batman: The Dark Knight.
Nach wenigen Minuten muss man allerdings feststellen: Moment... es läuft ewig die gleiche Art Musik... immer und überall, unabhängig vom Geschehen etc.

Dass das Spiel auf dem Mars spielt kommt den Entwicklern scheinbar sehr gelegen.. sieht die Welt doch überwiegend verdammt leer aus und ein paar Straßen durch rote Hügel brauchen nun weder Kreativität noch Zeitaufwand. Die Welt könnte sogar aus dem Generator stammen.

== Sammlung des Versagens ==
Wie der Titel schon sagt... dieses Spiel ist eine Sammlung und zwar eine Sammlung der Fehler, die manche Spieleentwickler in den letzten Jahren gemacht haben.

Zu nennen wären da vor allem folgende:
--- Die nervigen Bugs aus Gothic 3
Ja, obwohl das Spiel nun recht lange auf dem Markt ist und genügend Zeit war die zahlreichen Fehler auszubessern, hat dieses Spiel technisch noch viele Kinderkrankheiten.
Wir erleben hier auf dem roten Planeten fast identisch den bekannten "Wildschweinbug". Gegner schubsen einen um, sobald man versucht aufzustehen schubsen sie einen erneut um.
Auch bekannt aus Gothic: Zahlreiche Aufgaben sind fehlerhaft oder können nicht abgeschlossen werden! Entweder fehlen Zielpersonen oder aber Trigger werden nicht ausgelöst. Beispielsweise Missionen der Form "Bringe Fahrzeug von A nach B" und an B kann man im Zielkreis stehen so lange man will, es wird nicht das Aufgabenende ausgelöst. Oder aber.. zu rettende Geiseln existieren einfach nicht.

--- Die unglaublich leere, aber dennoch völlig künstlich belebte Spielwelt aus Far Cry 2
Es gibt Straßen. Nach diesem Satz kann man den Abschnitt fast wieder beenden, aber dies wäre nicht ganz richtig. Auf den Straßen fahren Fahrzeuge! Von nirgendwo nach nirgendwo... denn es gibt ja auch fast keine Points of Interest. Auf grund der mangelnden Vielfalt an Fahrzeugen (im Oasis-Sektor gibt es z.B. fast ausschließlich Taxis [natürlich ohne Fahrgäste...]) nervt einen der Verkehr nach kurzer Zeit nurnoch.

--- Die absolut unkreativen und schnell langweiligen Aufgaben aus Assassins Creed
Wie schon im Prolog beschrieben:
Fahr nach A, mach dort alles kaputt
Fahr nach B, hol die Geiseln, bring sie zurück
Fahr nach C, stiehl das Fahrzeug und bring es zurück

Das sind im großen und ganzen die Aufgaben, die man jeden Abschnitt wieder und wieder erfüllen muss.
Eine solche Aufgabe kommt in einem Sektor der Karte gut und gerne 5 mal vor.
Schon nach dem ersten Sektor der Weltkarte, macht dies kaum noch Spaß.

--- Die endlosen Schlachten mit der Polizei aus GTA und Saints Row
Hier ist nahezu jede Aufgabe eine Provokation an die örtlichen Sicherheitskräfte, die EDF, d.h. im Gegensatz zu GTA und Saints Row ist es hier der Spielinhalt sich ewig mit den Sicherheitskräften zu prügeln, die unermüdlich nachspawnen und mit ihren Autos die Welt verstopfen.
Nach 1-2 Minuten meint man schonmal man wäre auf dem Schrottplatz, da 20 Fahrzeuge der EDF auf einen Haufen gefahren wurden. Hat sich dabei jemand was gedacht?

Im Verlaufe des Spiels befreit man nach und nach die Sektoren auf dem Mars von der EDF. WARUM zum Geier nerven einen die EDF-Einheiten dann auch in den befreiten Sektoren noch? SINN?

=== Fazit: ===

Einen Punkt gibts für die ganz nette Grafik, auch wenns kaum etwas zu sehen gibt, vor allem aber gibts den Stern für die einigermaßen gut ausgearbeitete Zerstörungsphysik. Ich muss ja schon zugeben, dass das Sprengen von Gebäuden oder mit dem schweren Walker ganze Gebäudekomplexe zu zerstampen schon Spaß gemacht hat.
Aber wie bei den meisten 3D-Filmen wird auch hier auf Spielinhalt verzichtet, denn man hat ja was für die Augen.

Pros:
- Voll zerstörbare Gebäude (leider nicht immer wirklich realistisch, teilweise Halten sich hohe, große Gebäude auf einer winzigen Säule)

Contra:
- Nahezu kein Spielinhalt
- Leben auf der Welt wirkt extrem künstlich und ist absolut langweilend
- Zahlreiche Fehler die einem den Spielspaß zusätzlich versauen.

Für den Preis kann man es sich einfach mal selber anschauen, diese Rezension soll einen nur vor falschen Erwartungen bewahren.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von DGP
Platform for Display:PC|Edition:Standard
Spaß:   
Das Spiel an und für sich ist recht gut, leider komme ich persönlich mit der Konfigurierbarkeit der Taste nicht klar. Lege mir gerne vorwärts auf Maus 2 hier kann man aber nur w + s belegen oder andere Tasten aber nicht eine Taste und eine Maustaste.

Das ist schade, denn so bin ichs gewohnt und die Umgewöhnung tu ich mir nicht an. Wäre ein schönes Spiel gewesen, aber so werd ich es wieder deinstallieren müssen.
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