Verlockt von dem sehr günstigen Preis habe ich mir Metro 2033 zugelegt. Das Spiel ist jetzt schon ein paar Jahre alt, aber glänzt immer noch durch eine ungemein dichte und wundervoll düstere Atmosphäre. Die Vorgeschichte - man muss ein Fan von apokalyptischen Katastrophen sein - handelt von einer durch Nuklearwaffen zerstörten Welt. Die kleine Anzahl von Menschen, die in Moskau überlebt haben, haben sich in das U-Bahn-Netz Moskaus (Metro) zurückgezogen, da die Oberfläche nicht mehr bewohnbar und radioaktiv verseucht ist.
Wie zuvor schon erwähnt, muss man sich für dieses Setting begeistern können. Ich kann es leider nicht wirklich, trotzdem halte ich Metro 2033 für ein gutes Spiel, das man sich aneignen sollte.
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Story:
In dem Spiel schlüpft man in die Rolle von Artjom, der sein ganzes Leben in der Metro verbracht hat. Artjom muss das erste Mal die Grenzen der Metrostation verlassen, als er den Auftrag bekommt das Zentrum der Metro (die Polis) vor einer drohenden Gefahr zu warnen. Da das Spiel leider keinen Multiplayer mitbringt, möchte ich nicht mehr von der Story verraten. Die Zwischensequenzen sind schön inszeniert und die Story baut an Spannung immer mehr auf. Allerdings läuft man größtenteils immer nur von A nach B, die Entwickler hätten im gesamten Spiel mehr Abwechslung schaffen können.
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Grafik: (9/10)
Metro 2033 schafft es mit sehr viel Dunkelheit eine schaurige Atmosphäre aufzubauen. In den Stationen bekommt der Spieler einen Eindruck, wie das Leben in der Metro ist; spielende Kinder, bewaffnete Soldaten, Kneipen, Märkte. In den Tunnels verstärkt die Geräuschkulisse und die Grafik das Spielerlebnis. Auf meinem Bildschirm war das Spiel schon sehr dunkel, allerdings habe ich zwischenzeitlich mal über meinen 32 Zoll Fernseher gespielt, wo der Schwarzwert deutlich besser ist. Die Atmosphäre war gleich doppelt so gut, denn ich konnte wirklich nur noch mit der Taschenlampe etwas sehen.
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Singleplayer: (7/10)
Das Spiel ist ein typischer Ego-Shooter. Ich möchte deshalb nicht so gern auf Waffen oder Tastenbelegung oder dergleichen eingehen, sondern vielmehr die Innovation des Spiels erklären. Anders als in den meisten Shootern ist Metro 2033 nicht nur "Geballer", der Spieler muss entscheiden wie er seinen Gegner möglichst effizient und vor allem munitionssparend, denn fast in der gesamten Story fehlt es an Munition, eliminieren kann. Desweiteren muss die Taschenlampe und das Nachtsichtgerät immer wieder per Hand aufgeladen werden. In radioaktiven Gebieten ist eine Gasmaske nötig, die, abhängig von der Anzahl der Filter, nur eine bestimmte Zeit hält. Ich finde es sehr gut, das der Spieler nicht der typische Held ist, dem keiner was anhaben kann, sondern das der Spieler die ganze Zeit vorausschauende spielen muss.
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KI: (5/10)
Eine leider nicht überzeugende KI. Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass Mutanten stupide auf einen zulaufen, aber man kämpft ja nicht nur gegen unterbelichtete mutierte Kreaturen. Man kommt ab und zu an feindlichen Stationen vorbei. Die KI der Menschen ist aber kein Stück besser. Anstatt in Deckung zu gehen und auf den richtige Moment zu warten um aus der Deckung zu laufen bleiben sie oft einfach nur stehen oder laufen wirr durch die Gänge. Schade!
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Kopierschutz:
Ganz wichtig für alle Kaufinteressierten ist, dass das Spiel nur mit Steam läuft. Man muss sich einen Account erstellen, falls noch nicht vorhanden, und muss permanent in Steam eingeloggt sein um das Spiel spielen zu können. Die Updates werden vollautomatisch nach der Installation von Steam heruntergeladen. Das Update ist zudem nicht sonderlich groß und kann auch locker von schlechteren Internetleitungen in 1-2 Stunden gedownloadet werden.
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FAZIT: 7/10 Punkten
(07/10)-Singleplayer
(--/10)-Multiplayer
(05/10)-KI
(10/10)-Atmosphäre
(09/10)-Grafik
(08/10)-Sound
(08/10)-Steuerung
(07/10)-Innovation
+ wundervolle Atmosphäre
+ gut inszenierte Zwischensequenzen
+ Grafik und Sound
+ Story
- kein Multiplayer
- meist eintönige Missionen
- kurze Story
- stupide KI
Metro 2033 bringt frischen Wind in das Shooter-Genre, jedoch ist die Story leider zu kurz und bietet zu wenig Abwechslung. Desweiteren könnte die KI deutlich verbessert werden und ein Multiplayer-Modus wäre auch ganz nett. Klar, Preis/Leistung ist top, aber vor geraumer Zeit hat dieses Spiel auch mal mehr gekostet. Ich kann das Spiel allen empfehlen, die sich mit dem Setting anfreunden können (Mutanten, apokalyptische Katastrophe).