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Doch Zoo Tycoon ist bei weitem nicht so oberflächlich, wie ich es gerade beschrieben habe. Eine Simulation eben. Und wie es bei Simulationen so üblich ist, könnt ihr bestimmte Dinge bis ins kleinste Detail festlegen – was auch bitter nötig ist! Sperrt ihr beispielsweise Antilopen ins Löwengehege, habt ihr bald keine Antilopen mehr. Kaninchen zu den Raubvögeln ist sicher auch keine gute Entscheidung. Ihr seht also, dass jedes Tier seinen individuellen Bereich braucht, auch Fressgewohnheiten müssen berücksichtigt werden. Doch nicht nur die Fauna (Artgenossen in einem Käfig!) sondern auch die Flora, die Gestaltung eines Geheges ist entscheidend. Ihr müsst dem jeweiligen Tier soviel seines natürlichen Areals bieten, wie möglich. So könnt ihr beispielsweise keine Affen ins Wasser stecken und auch keine Krokodile in den Dschungel. Denn: Wenn die Tiere nicht glücklich sind, nur schlafen oder gelangweilt im Gehege umherlaufen, wirkt sich das zum einen einmal mehr auf die Besucher aus, zum anderen aber auch auf den Gemütszustand der Tiere. Sind sie unglücklich, essen sie nichts, paaren sich nicht oder Ähnliches.
Außerdem sollten Gehege absolut sicher sein – nicht dass mal ein Löwe ausbricht und auf die Besucher losgeht. Solche Vorkommnisse wirken sich – wie könnte es anders sein – nicht gerade gut auf das Image eures Zoos und die damit verbundenen Besucherzahlen aus. So müsst ihr aber auch zum Beispiel auch bei den Affen darauf achten, keine Bäume zu nahe am nach oben offenen Gehege zu Pflanzen, sonst sind die flinken Primaten bald schon Geschichte.
Auch Angestellte sollten beim Füttern nicht grad mit den Raubtieren auf Tuchfühlung gehen, ihr müsst also wirklich alles bedenken.
Um dem Treiben noch die Krone aufzusetzen, müsst ihr neben Tieren und Finanzen auch die Besucher selbst gut im Auge behalten. Nicht, dass ein Kind seine Cola ins Nilpferdbecken kippt, oder der ältere Herr seinen angenagten Hamburger in den Affenkäfig wirft. Weiterhin könnt ihr sogar die Höhe einzelner Käfigareale bestimmen und somit Plateaus oder Ähnliches innerhalb der Käfige schaffen.
Wir gehen indes davon aus, dass die DS Version alle Details der PC Version beinhalten wird, da dies zum einen technisch auf jeden Fall realisierbar ist, zum anderen wären alle Reduzierungen des Spielinhalts unsinnig. Somit könnten wir uns freuen auf: 40 verschiedene Tierarten (!), 60 verschiedene Gebäudematerialien und nicht weniger als 60 verschiedene Lebensräume der Tiere, so dass die optimal artgerechte Unterbringung ermöglicht ist – zumindest, wenn man über entsprechende finanzielle Mittel verfügt.
Also viel spaß
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