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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ich kam, sah es auf Giga-TV und liebte es!!!, 14. März 2006
Ich kann beim besten Willen nicht verstehen, warum Advent Rising in den USA einen so schlechten Start hatte! Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt ein Action-Adventure gesehen und gespielt habe, dessen Story und Atmosphäre derartig dicht und packend geraten ist.Worum geht es: Weit in der Zukunft lebt die Menschheit friedlich auf einem fernen Planeten und an die Erde kann man sich nicht mehr erinnern. Es existieren alte Mythen von einer menschlichen Urkolonie, die vor langer Zeit von Aliens zerstört worden ist, aber daran glaubt kaum noch jemand...bis eine Alien-Rasse namens Aurelianer im Orbit erscheint und den Menschen eine verblüffende Offenbarung macht. Anscheinend werden die Menschen von zahlreichen anderen Alien-Rassen als ehemalige Retter und sogar als Götter verehrt, die in der Zukunft dem Universum Frieden bringen sollen. Dummerweise gibt es noch eine andere Alien-Rasse, die N´Kaul, die die Menschen aus eben jenen Grund vernichten will. Wer will raten, wer kurz nach den Aurelianern ebenfalls im Orbit erscheint und den Planeten vernichtet?? In der Rolle des Piloten Gideon Wyeth, der zusammen mit seinem älteren Bruder Ethan den Ersten Kontakt mit den Aliens herstellte, ist man nun einer der vier einzigen menschlichen Überlebenden, den man von einem Zeitpunkt kurz vor dem Zusammentreffen, über die Vernichtung seines Planeten fortan in 3rd-Person-Optik durch das Spiel steuert. Da man sich denken kann, daß die bösen Aliens den Job dabei nicht halbfertig lassen wollen, sind zahlreiche Konfrontationen vorprogrammiert, denen man mit einem reichhaltigen Waffenarsenal vor die vier Schienbeine treten kann (na, dämmerts?). Wie aber schon beim genialen Star Wars: Jedi Academy kommt ziemlich bald der Punkt, an dem man auf die „normalen“ Waffen verzichten kann, denn ählich wie die Jedi-Ritter die Macht beherrschen, entdeckt Gideon mit Hilfer der Aurelianer mehr und mehr seine göttlichen Mächte. Und dann geht´s ab, sage ich Euch! Ein halbes Dutzend Fähigkeiten, jede mit einer zweiten Einsatzmöglichkeit, erlauben es Euch, sobald sie im Spiel durch Stress-Situationen freigeschaltet werden, die Gegner und Gegenstände schweben zu lassen und durch die Gegend zu schmeissen, Energieschilde aufzubauen, Energie- oder Eisbälle zu werfen, oder bei Bedarf meterhoch zu springen. Ebenso kann man im Matrix/Max Payne-Stil sich in Bullet-Time bewegen, mit Lichtgeschwindigkeit Gegner über den Haufen rennen, oder sie, in Erwartung eines Mortal-Kombat-würdigen Schlags oder Tritts, knapp über dem absoluten Nullpunkt einfrieren. Stichwort Max Payne: Das Nachladen der konventionellen Waffen sieht echt cool aus. Was Gideon und seine menschlichen/aurelianischen Gefährten in diesem Spiel alles erwartet, verrate ich an dieser Stelle nicht, aber glaubt mir dieses: Auch wenn es keine hardwarehungrige Grafik à la FEAR oder dem ganzen anderen Einheits-Ego-Shooter-Brei hat und auch wenn es keinen öden Multi-Player-Modus hat (Hey! Es gibt auch Gamer, die lieber alleine spielen!!), wird hier jeder bedient, der mal wieder eine perfekt erzählte Geschichte jenseits der ausgetretenen Wege sucht. Da kann man nur hoffen, daß wenigstens die europäischen und asiatischen Verkaufszahlen die Produzenten davon überzeugen, den Rest der Trilogie noch nachzuschieben. Die Zwischensequenzen im Spiel können jedenfalls schon so als Stand-Alone-Filmchen stehen bleiben. Und zum Schluß noch einen Tipp: Wenn ihr das Spiel durchgezockt habt, dann lasst den Abspann bis zum Ende durchlaufen. Ihr werdet überrascht sein.
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