65 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Vom Himmel gejagt, von der Hölle gehasst..., 5. Januar 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Darksiders (uncut) (Videospiel)
In den letzten Jahren hat sich in der Welt der Videospiele ein gewisser Trend bemerkbar gemacht, und ich bin mir nicht sicher, ob er mir gefällt... ich spreche von der explosionsartigen Zunahme von Franchises und Fortsetzungen. Sicher, ich freue mich über viele dieser Fortsetzungen, weil sie ein Spiel oder Spielkonzept, das mir gefällt, weiterführen - aber gleichzeitig frage ich mich, ob die großen Firmen, deren Aufgabe die Veröffentlichung von Spielen kleinerer Programmierer-Teams ist, vielleicht die Quelle allen Ideenreichtums gefunden haben und es sich zum Ziel gesetzt haben, sie mit allen Mitteln zu verstopfen.
Glücklicherweise kommt gelegentlich etwas Neues und Unbekanntes daher und bestärkt mich in meinem Glauben, dass die Quelle weiterhin fließt, und mit 'Darksiders' bringen uns Vigil Games ein eben solches Spiel, um das neue Jahr 2010 für Gamer weltweit mit dem großen Gong einzuläuten.
Im Vorfeld wurde bereits eine Menge über das Spiel und sein Konzept veröffentlicht, und zuerst hatte ich die Befürchtung es könne sich um ein weiteres typisches Open-World bzw. Sandkasten-Spiel (à la GTA) handeln, aber dies ist nicht der Fall. Stattdessen spielt sich 'Darksiders' wie ein Titel der 'Zelda'-Reihe... für Erwachsene.
Die Story ist relativ einfach gehalten und wirkt wie aus einem Comic:
Schon seit Ewigkeiten ringen Himmel und Hölle über die Erde, aber irgendwann schaltet sich eine dritte, höhere Macht ein (The Charred Council), eine Art Dreifaltigkeit, die einen Waffenstillstand zwischen den kämpfenden Parteien erzwingt bis zum Tag des Jüngsten Gerichts, an dem der letzte Krieg beginnen wird mit der Menschheit als drittem Mitspieler. Um den Jüngsten Tag einzuläuten müssen sieben Siegel gebrochen werden, woraufhin sich die vier Reiter der Apokalypse einschalten, um auf allen Seiten zu richten.
Der Protagonist des Spiels ist Krieg, einer der vier Reiter, der auf die Erde kommt und vollkommenes Chaos vorfindet. Der letzte Krieg scheint begonnen zu haben, aber viel zu früh: die Menschheit ist hilflos gegen die Horden von Höllendämonen und sieht ihrem Untergang ins Auge. Während er versucht, in das Geschehen einzugreifen, wird Krieg seiner Kräfte beraubt und vor die Dreifaltigkeit zitiert, um sich zu verantworten - er wird beschuldigt, seine Pflichten vernachlässigt und sich auf die Seite der Hölle gestellt zu haben, ohne einen Bruch der Siegel Armageddon eingeleitet und die Menschheit zum Untergang verurteilt zu haben. Schnell wird sich Krieg bewusst, dass eine Verschwörung, ein kolossaler Verrat an den uralten Regeln vorliegen muss, und er scheint der auserwählte Sündenbock zu sein; er überzeugt das Konzil, ihn nicht zu vernichten, sondern zur Erde zurückzuschicken, damit er dieses Rätsel lösen, seine Kraft wiedererlangen und seinen Namen reinwaschen kann. Doch Krieg ist nicht allein: Ein geisterhafter und überaus unangenehmer Wächter, der Watcher, wird an ihn gebunden, um ein Auge auf ihn zu halten und sicherzustellen, dass der Reiter nie vergisst, was er von nun an ist - ein Hund an der Leine.
Wie zu Beginn bereits erwähnt spielt sich 'Darksiders' vom Grundkonzept her wie die Zelda-Spiele: Krieg erkundet über einen relativ linearen Verlauf eine offene Spielwelt, die sich ihm Stück für Stück erschließt, je mehr besondere Werkzeuge und Items er erhält; einige dieser Items sind sogar direkte (wenn auch umgestaltete) Kopien von Zelda-Items, wie z.B. der Bumerang oder der Enterhaken. An den Ecken der Welt befinden sich diverse Dungeons, in denen Krieg alle möglichen Arten von Gegnern (und Mini-Bossen) bekämpfen, Rätsel lösen und schlussendlich einen großen Boss erschlagen muss.
Da 'Darksiders' ein Action-RPG ist, gibt es natürlich ein Upgrade-Element: Krieg trifft einen gierigen Dämon, Vulgrim, der als freier Händler agiert und ihm gegen Seelen (die Währung des Spiels) Waffen, Combos, magische Fähigkeiten und diverse Items verkauft; Vulgrim stellt dem Spieler ebenfalls ein (glücklicherweise kostenloses) Schnellreisesystem zur Verfügung, was sich in der doch relativ weit angelegten Welt als sehr nützlich erweist. Des weiteren wird Krieg in der zweiten Spielhälfte mit seinem Schlachtross wiedervereint, was schnelle Erkundung innerhalb eines Gebietes zusätzlich erleichtert.
Wo wir gerade bei Items sind: In 'Darksiders' gibt es eine ganze Menge mehr oder weniger gut versteckter Goodies, für die es sich durchaus lohnt, hier oder da einen kleinen Umweg zu machen. Da wären Schatztruhen mit Seelen, Upgrades für die Lebens- und Supermove-Anzeige, Artefakte verschiedener Wertigkeit, die sich bei Vulgrim gegen Seelen eintauschen lassen, diverse ausrüstbare und auswechselbare Items, mit denen Waffen zusätzliche aktive und passive Effekte erhalten, und 10 Teile einer ultimativen Rüstung, die ich bis dato selbst noch nicht alle gefunden habe.
Der Vergleich zu Zelda ist sehr offensichtlich, aber das ist bei Weitem nicht alles, was sich in 'Darksiders' findet. Das eigentliche Kampfsystem erinnert stark an die Reihen 'God of War' und 'Devil May Cry'. Bereits zu Spielbeginn lassen sich spektakulär gewalttätige und blutige Combos ausführen, und mit ein paar neues Combos aus Vulgrims Shop wird das Gemetzel eine wahre Freude, sowohl optisch als auch spielerisch. Krieg ist übrigens nicht auf sein Schwert limitiert, sondern erhält im Verlauf des Spiels ein Paar Beben auslösende Handschuhe und, bei Bedarf, eine Sense, die man bei Vulgrim erstehen kann; alle Waffen haben eine XP-Leiste, die bei zunehmendem Gebrauch langsam klettert und die Wirkung einer Waffe bei Erreichen eines neuen Levels deutlich verstärkt.
In einigen Passagen steht es dem Spieler frei, sich der großen Projektilwaffen besiegter Gegner zu bemächtigen, womit 'Darksiders' also auch eine 3rd-Person-Shooter-Komponente besitzt. Dann finden sich über Elemente im Platforming und diverse Schlüsseljagden Parallelen zu den 'Soul Reaver'-Spielen, und sogar Valves Meisterwerk 'Portal' nimmt im späteren Spielverlauf starken Einfluss auf Kämpfe und Rätsel - freut euch drauf, ihr werdet sehen was ich meine!
Die Schwierigkeitskurve des Spiels verläuft gleichmäßig, sehr natürlich und wirkt nie abgehackt. Immer neue Gegner (oder Variationen alter Gegner) stellen Krieg vor stets neue Herausforderungen, nicht nur wegen stärkerer Attacken, sondern weil viele Gegner besonderer Taktiken und/oder Werkzeuge bedürfen. Das Gleiche gilt für die Rätsel in den Dungeons: anfangs nur mit relativ simplen Türen-, Schlüssel- und Schalterrätseln konfrontiert, muss Krieg im Verlauf des Spiels die Zeit verlangsamen, mit mobilen Teleportern/Portalen arbeiten, im Reich der Schatten nach Objekten suchen oder Spiegel und Gewichte einsetzen, um auf seinem Weg fortzuschreiten zu können; besonders im letzten großen Dungeon gibt es einige Rätsel, die sehr langwierig und ganz schön knackig sind. Bei manchen Rätseln kann man sich vom Watcher einen Tipp holen, aber meistens ist man darauf angewiesen, sein eigenes Hirnschmalz zu benutzen.
Die Steuerung verläuft sehr flüssig, Combos lassen sich leicht ausführen und aneinander reihen. Allerdings ist anzumerken, dass in 'Darksiders' wirklich jeder Knopf auf dem Controller eine Zuweisung hat, und bei manchen Knöpfen muss diese Belegung (ebenfalls wie bei Zelda) auch noch ständig geändert werden, weil andere Items ausgerüstet werden müssen. Eigentlich nicht schlimm, aber manchmal macht es die Bedienung doch etwas konfus, was besonders anstrengend wird, wenn man sich in einem großen Bosskampf befindet oder ein kompliziertes Rätsel lösen muss.
Die Kamera lässt sich fast immer 360 Grad um den Spieler drehen und reagiert gut, bewegt sich allerdings etwas langsam und wirkt in den (zugegebenermaßen sehr wenigen) Passagen, in denen sie in einem bestimmten Winkel fixiert ist, eher unpassend und nervig.
Es sei gesagt, dass diese Faktoren dem Spielspaß nicht sehr abträglich sind, aber da ich bereits ungefähr 17 Jahre Gamer bin, bin ich mittlerweile an so ziemlich jedes Kontrollschema gewöhnt, und ich habe den Verdacht, dass die sich ständig verändernde Belegung der Knöpfe bei weniger routinierten Spielern schnell zu Verwirrung und Frust führen könnte.
Optisch hat 'Darksiders' einiges zu bieten. Nach heutigen Standards ist die Grafik zwar nicht die Creme dé la Creme, aber viel fehlt nicht. Hinzu kommt, dass ich im gesamten Spiel nicht einen einzigen Clipping-Fehler entdeckt habe, und Ruckeln gab es auch so gut wie nie, und auch nur nach kurzen Ladezeiten.
Sowohl Krieg als auch alle anderen NPCs und Gegner sind hervorragend in Design und Detail, und sowohl die Gegner als auch die Umgebung sind überaus abwechslungsreich. Die meisten Umgebungen im Spiel sind um eine bestimmtes Thema herum angelegt: Da wären die weiten, offenen Aschefelder im Norden, die ein Gefühl zwischen 'Shadow of the Colussus' und Endzeitwüste à la Mad Max hervorrufen, ein friedlicher, idyllischer Fjord, wo der älteste der Schmiede haust, ein klaustrophobisch enger und in sich verschlungener Dungeon in Form eines riesigen Spinnennestes oder die Zwielichtkathedrale, ein gigantisches gothisches Bauwerk; dies sind nur einige der Dinge, die ihr auf eurem Abenteuer sehen werdet. Auch die Gegner variieren stark in Verhalten...
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71 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Devil May Cry + Zelda = Topspiel 2009 -6 Tage, 6. Januar 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Darksiders (uncut) (Videospiel)
Ich bin jetzt mit dem ersten Dungeon + Endboss (Tiamat) durch und muss sagen:
Darksiders ist eines der besten Spiele für die PS3 das ich bisher gespielt habe!
Darksiders lässt sich am einfachsten als eine Mischung aus
Devil May Cry (oder God of War) und Zelda/Metroid Prime vergleichen.
Man spielt in einer ziemlich frei begehbaren Welt in der es gilt neue Waffen und andere Gegenstände zu entdecken und alle Endbosse zu besiegen. Es gibt etliche nicht zu einfache, aber auch nicht zu schwere Rätsel die sich glücklicherweise nur sehr selten wiederholen. Wer ein bischen besser sucht findet auch einige Extra Lebenskontainer etc, ab und zu muss man auch mit neuer Ausrüstunga an alte Orte zurückkehren um alle Gegenstände zu erreichen. Soweit die Ähnlichkeit zu Zelda/Metroid Prime.
Anders als in Zelda ist das Kampfsystem deutlich komplexer. Dabei erinnert es leicht an Devil May Cry oder God of War. Man wechselt häufig zwischen unterschiedlichen Waffen (2 Haupt und 4 Nebenwaffen sind direkt abrufbar ohne wechseln im Menü) z.B. für Nah und Fernkampf. Für besiegte Feinde und zerstörte Autos etc. erhält man Selen (die Währung in Darksiders)
Wie in DMC/GoW kann man damit neue Moves für die Waffen kaufen, Waffen upgraden, Tränke und weiteres kaufen.
Die Hauptwaffen (Schwert, Sense, Handschuh) leveln alle bei Benutzung, sind aber zusätzlich auch noch mit Erweiterungen ähnlich wie Verzauberungen in RPGs ausrüstbar z.B. DoT-Schaden, Lifeleach, Extra Seelen, Extra Schaden. Das alles führt dazu das Kämpfe deutlich mehr Spaß machen als in Zelda und es eben deutlich mehr Tiefgang in dieser Richtung hat. An die Tiefe von DMC3 kommt es aber nicht ran. Das würde ich aber garnicht negativ sehen. Bayonetta z.B. spielt sich viel zu hektisch => dort verfällt das Spiel in btton smashing und auf höheren Schwierigkeitsgraden bekommt man ne Muskelkater.
Darksiders stellt da für mich die ideale Mischung dar: Es macht Spaß, man lernt konsequent besser zu spielen und man ist ständig auf Seelen Jagd :)
Neben ähnlichkeiten zu DMC und Zelda weist Darksiders eine ebenso positive andere ähnlichkeit auf:
Der "art style" erinnert etwas an eine Mischung aus World of Warcraft und Hellgate.
Die massiven epischen Waffen (insbesondere das Schwert Chaoseater) könnten genauso auch als Epics in WoW auftauchen :) Ich finde sie einfach umwerfend. Auch das Pferd Ruin und alle Endbosse und Zwischenbosse könnten aus einer WoW Instanz stammen.
Die postapokalyptische Welt und die Dämonen erinnern bisweilen auch an Hellgate: London wobei durchweg alles besser aussieht als in Hellgate. Bei Herrenhäusern und mini Jungeln hört die Ähnlichkeit dann aber auch auf.
Story und Präsentation:
Die Grafik ist nicht das beste was auf der PS3 zu sehen war (=>GoW3) aber kommt schon nahe ran.
Tearing kam bei mir nie vor, Slowdowns/Ruckeln nur ~1 Sekunde bei neuen Gebieten udn das nichtmal immer.
Überhaupt überzeugen die Ladezeiten, es wird immer kurz vorm Übergang geladen so das man NIE einen Ladebildschirm vor Augen hat. So manch anderes PS3 Spiel könnte sich davon ne Scheibe abschneiden. Und das OHNE große Installation!
Die Story ist spannend, die Charaktere überzeugen und die Sprachausgabe ist ein Genuss!
Toll an der deutschen Version: eine perfekte englische Synchro (der Joker!) und auch eine deutsche Version sind auf dem Spiel. Ausserdem ist es uncut, zum glück ist das Spiel dennoch nicht zu Gore lastig.
Aber die ab 18 verdient es schon :)
Abschließend mein Urteil: Ein in allen Punkten (Grafik, Sound, Gameplay, Story) überzeugendes Spiel.
6 Tage früher und es wäre für mich das beste Spiel 2009 geworden!
Klare Kaufempfehlung für alle Fans von DMC/GoW oder Action-Adventures à la Zelda!
Noch zwei kurze Tips:
1. Im Optionsmenü>Code "The Hollow Lord" (groß/klein beachten) eingeben um die "Preorder" Sense von Gamestop gratis zu bekommen.
2. Die Systemsprache muss auf Englisch umgestellt werden um Englische Synchro zu haben.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Darksiders - Warth of War, 13. Januar 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Darksiders (uncut) (Videospiel)
Also ich hab darksiders jetzt seit einer Woche und muss sagen ich hab selten ein so gutes spiel gesehen.
das gameplay ist super, das spiel an sich läuft immer flüssig, die Grafik ordentlich und die Story einfach nur fesselnd.
ein mix aus God of war, devil may cry, zelda und soul reaver.
man kann lebensengiere und zorn (mana) durch fragmente erweitern (ähnlich wie in zelda mit den herzen)
die waffen kann man leveln und durch zusätzliche extras verstärken und ausbauen
zu dem gibt es zahlreiche coole moves/zauber seine feinde zu dezimieren und um sich selbst zu stärken
außerdem gibts noch etlich nette ausrüstungs gegenstände wie die sense des todes, eine Revolver und noch andere
schicke und nützliche teile.
ein weiteres nettes extra ist eine rüstung die man aus 10 teilnen zusammen setzten kann, hat man diese
einmal komplett kann man bei neustart des spiels auswählen ob man diese von anfang haben möchte oder sich
erneut auf die suche macht.
(äußert hilfreich für den höchsten Schwierigkeits grad da diese die verteidigung sehr stark angehebt,
äußerdem sieht die richtig geil aus ^^)
mit einer spielzeit (beim ersten durchgang) von ca 20 Stunden ist das top
die endgegner sind zwar stellen weise recht einfach dafür fordern die rätsel ganz schön
endzeit stimmung kommt bei den ganzen zerstörten und zerklüfteten städten fast immer auf
und das ende lässt auf eine fortsetzung hoffen ^^
Darksiders hat auf alle fälle seine 92% verdient und eines der besten Spiele die es derzeit gibt.
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