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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Mai 2009
"The Bastard of Istanbul" schildert sehr lebendig die Gegensätze Istanbuls und das Aufeinandertreffen von Tradition und Moderne. Die Autorin benutzt eine sehr bildhafte Sprache und erschafft authentische Charaktere, mit denen man sich identifizieren kann. Obwohl der Roman sehr unterhaltsam ist, spricht Elif Shafak auch ernste Themen an und regt den Leser zum nachdenken an. Dies geschieht jedoch nicht auf eine belehrende Art und Weise. Die Autorin stellt vielmehr verschiedene Positionen vor und lässt den Leser seine eigene Meinung bilden. Durch den ständigen Perspektivwechsel bleibt die Geschichte sehr spannend und auch das überraschende Ende beweist, dass die Autorin den Leser nicht nur auf eine faszinierende Reise in das moderne Istanbul mitnimmt, sondern auch hinter die Fassade schaut und eine Familie porträtiert, die trotz zahlreicher Schicksalsschläge immer wieder zusammenfindet.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ich hatte mir dieses Buch in Istanbul gekauft, weil mein mitgenommenes, das im englischen Winter spielt, nicht recht zu den Außentemperaturen passen wollte. Ohne die Autorin zu kennen, habe ich einen richtigen Glücksgriff getan.
Es gibt zwei Handlungsstränge, die vielfältig und nicht nur oberflächlich miteinander verwoben sind. Da ist einmal Armanoush, Kind eines armenischen Vaters und einer amerikanischen Mutter, die im Amerika der Gegenwart ihre Identität im Zweispalt dieser beiden Kulturen sucht. Auf der anderen Seite Asya, die in der patriarchalischen Gesellschaft der Türkei in einer absolut ungewöhnlichen Familie aufwächst: sie besteht nur aus Frauen, weil alle männlichen Nachkommen jung sterben. Sie ist die uneheliche Tochter der unkonventionellen Zeliha, die mit ihren ebenso ungewöhnlichen aber angepassteren drei Schwestern, Mutter und Großmutter in Istanbul lebt. Der einzige lebende männliche Nachkomme ist der Bruder der vier Schwestern, der in Amerika lebt und mit Armanoush' Mutter verheiratet ist. Um ihre armenische Herkunft besser zu verstehen, reist Armanoush heimlich zur Familie ihres Stiefvaters nach Istanbul. Er selbst ist seit zwanzig Jahren nicht mehr zu Hause gewesen. Dort konfrontiert sie die Familie mit ihrer Version des Völkermordes der Türken an den Armeniern in den Jahren 1915 und 1916. Ihre Großmutter verlor damals erst den Vater und das Heim, später auch den Kontakt zu ihren Geschwistern und landete in einem Istanbuler Waisenhaus. Asya, die zunächst dem Gast aus Amerika ablehnend gegenüber steht, schließt schließlich Freundschaft mit dem Mädchen, das ihr näher ist als alle ahnen.
Die einzelnen Kapitel sind jeweils mit Zutaten eines türkischen Desserts, A'ure, überschrieben. Diese Speise spielt am Ende eine entscheidende Rolle, genauso, wie sie auch im türkischen Alltag eine große Rolle spielt. Traditionell wird sie in großen Mengen zubereitet und dann auch an die Nachbarn verteilt.
Elif Shafak erzählt sehr farbenfroh, lies das Istanbul der Gegenwart, aber auch das Grauen der Deportationszüge der Vergangenheit eindringlich vor meinem inneren Auge entstehen. Die Personen sind sehr gut charakterisiert, sind sehr lebendig und lebensnah. Die Autorin musste sich wegen "Herabsetzung der Türkei" durch dieses Buch vor Gericht verantworten, wurde jedoch frei gesprochen. Dass Die türkischen Namen der Speisen nicht übersetzt sind, auch nicht in einem Glossar, hat mich nicht gestört. Eine direkte Übersetzung im Text hätte ich eher als Unterbrechung empfunden.
Wer mehr über das Istanbul der Gegenwart, aber auch über die armenisch-türkische Vergangenheit erfahren möchte, liegt mit diesem Buch genau richtig.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. April 2010
as always, shafak knows how to tell a story, brutal and beautiful at the same time.
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am 30. Juli 2014
Habe dieses Buch im archaeologischen Museum von Istanbul entdeckt und war abgeschreckt vom Titel. Um so ueberraschter war ich, als ich festsellte, dass es sich inhaltlich um den Türkei-Armenien-Konflikt handelt. Das Buch faengt fesselnd an und endete für mich in einem Leserausch; überaus reiche Sprache, maerchenhafte Sequenzen, nicht parteiergreifend ... . Tragik, Schicksal und Leid auf beiden Seiten einfuehlsam, wirklich spannend und vielschichtig erzaehlt; viele Informationen über die heutige tuerkische Gesellschaft; absolut zu empfehlen.
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am 16. Dezember 2014
zu viele irrelevante Details wie Rezepte und Kleidungsstücke. Aber interessant
das Zusammentreffen der türkischen und armenischen Familien und die gegenseitige
Ahnungslosigkeit über ihrer Hintergründe.
Es hätte ein großartiges Buch werden können, verrennt sich aber in zu vielen
Nebensächlichkeiten ohne dass die Charaktere dadurch mehr Profil gewinnen würden.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Juni 2011
The Bastard of Istanbul ist ein unterhaltsames Buch, das auf eine lebendige Art informiert und herausfordert, sich seine Gedanken zu machen... zu Istanbul, zum türkisch-armenischen Verhältnis, zur vielfältigen Gesellschaft in der Türkei mit ihren starken Strömungen moderne/traditionelle Familien. Trotzdem ist die Geschichte flüssig und einfach zu lesen; dranzubleiben, keine Kunst!
Kurz: Eine spannende Geschichte vor lebhaftem Hintergrund!
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Grossartige Geschichte von Mehreren Frauen in Istanbul und USA, deren Schcksal auf überraschende Weise miteinander verknüpft ist. Toll, dass Porträt der Familie, wo Minirockträgerinnen Unter einem Dach mit frommen Musliminnen leben.
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am 13. April 2014
Ein tolles Buch und ich kann es nur empfehlen. Ich will mich nicht wiederholen und schließe mich den meisten Vorrednern= allen positiven Rezensionen an. Ein Lesemuss!
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am 19. Januar 2014
Gut leserlich meiner Meinung nach, jedoch könnte es schwierig werden für jemanden der die türkischen Begriffe nicht kennt. Ansonsten ein super Buch!
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am 5. Mai 2013
Shafak erzählt spannend - bis sich die Geschichten der porträtierten Familien in Istanbul treffen, folgt jede ihrem eigenen Erzählstil: die amerikanische und armenische Geschichte in Arizona, die verschiedenen türkischen Geschichten in Istanbul und die armenische Geschichte der Vergangenheit.
Um den überraschenden Schluss herum wünschte man sich noch etwas weitere Klärung... So erscheint das Ende recht abrupt und in der Luft stehend.
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