Mittlerweile habe ich drei Wetterstationen mit 433-MHz-Technik hinter mir. Alle sind an Verbindungsproblemen zum Außensensor vom Dachboden zum Erdgeschoss (rund 6-7 Meter Luftlinie) gescheitert. Die Verbindung war von vornherein schwach (zeitweiser Ausfall der Außentemperaturanzeige) und hatte nach einigen Monaten ganz versagt. Verlagerung des Sensors bis ca. 2-3m an die Station hatte auch nichts mehr gebracht. Daher hatte ich beim Kauf einer neuen Wetterstation auf die neue 866-MHz-Technik (100m statt 25-30m Reichweite) gesetzt. Das Gerät sollte außerdem ansprechend aussehen und Innen-/Außentemperatur, Luftfeuchtigkeit und Wettertendenz anzeigen. So bin ich auf die TFA-Wetterstation Weather-Girl-XS aufmerksam geworden. Sie hat ein klar strukturiertes Display und zeigt neben den von mir erwarteten Größen auch noch Datum (wahlweise Datum + Jahr, Wochentag + Datum oder Sekunden), Sonnenaufgang, Sonnenuntergang oder Sonnenscheindauer (ebenfalls jeweils umschaltbar), die aktuelle Mondphase und Minimal-/Maximalwerte für Temperatur und Luftfeuchte an. Darüber hinaus kann sie als Wecker dienen (Alarmfunktion), was ich aber nun absolut nicht brauche. Bei aller Komplexität lässt sich das Gerät recht einfach bedienen, die Anleitung sollte man aber trotzdem lesen. Die Genauigkeit ist sehr gut, z.B. zeigt es 40% Luftfeuchtigkeit an, mein Uralt-Analog-Hygrometer 43 (letzteres dürfte wohl ungenauer sein). Innen- und Außentemperatur sind sogar mit +/- 0,2 Grad Abweichung nahezu identisch mit einem Quecksilberaußenthermometer und einem weiteren digitalen Außenthermometer, das trotz 433-MHz noch funktioniert (Abstand zum Außensensor rund 50 cm). An dem Gerät gibt es nur wenig zu meckern. Das schwarze Plastikgehäuse mit silberfarbenem Rahmen um das Display wirkt nicht wirklich hochwertig, ist aber sauber verarbeitet. Das Wettermädel zeigt nur die aktuelle Temperatur in fünf Bereichen an, die Wettertendenz ist auf drei Stufen beschränkt ' anderer Wetterstationen zeigen die Tendenz in 4-5 Stufen an. Die Beschriftung ist komplett englisch (komisch, auf dem Rahmen ums Display steht TFA/Germany), aber da haben wir uns ja notgedrungen dran gewöhnt, oder? Fehlt nur noch eine bessere optische Präsentierung, um die hochwertige Technik weitaus teurer zu vermarkten. Also zugreifen!