An dieser Stelle stand eine ziemlich lange und durch immer mehr angesammelte Erfahrungen (zum einen mit dem Gerät und zum andern mit dem TDK Kundenservice) entstandene Rezension, die ich oft sehr gefrustet erweitert habe. Ich habe mir gedacht das Ganze an dieser Stelle gekürzt zusammen zu fassen. Viele wichtige Fragen zum Gerät konnte ich in den 3 Wochen, seit ich die Box gekauft habe, selbst klären.
Wichtig:Bei dieser Rezension handelt es sich um das 3 Speaker Modell. Leider werden die Rezensionen von zwei unterschiedlichen Modellen gemischt.
+ Top Design
+ schön und wertig gearbeitet
+ guter, satter Sound
Wer das Gerät zu Hause hinstellen will, weil es Ihm gefällt und er keinen Platz für eine Anlage hat, ist hier genau richtig.
Da reichen die drei Pluspunkte.
Wer aber einen Ghettoblaster mit allem was man davon erwartet sucht, sollte weiter suchen und den TDK vergessen.
Wenn ich mir die Beschreibung des Geräts ansehe stehen dort unter anderem folgende Punkte:
1. Erweckung des ursprünglichen Symbols der Musikkultur.
2. durchforsten der Wiedergabe am Ipod. Song wird am Display angezeigt.
3. überall mitnehmen. Einfach Batterien einlegen und jeden Ort mit Musik befüllen.
4. Gehäuse aus gebürstetem Aluminium
und hier meine Beschreibung:
1. als ursprüngliches Symbol ist wohl der Ghettoblaster aus den Achtzigern gemeint. Und der war der TDK Box um einiges voraus.
Er erfüllte genau die Dinge mit denen TDK wirbt. Nur einen Ipod gab es damals noch nicht, folglich hat der Gb den auch nicht unterstützt.
Aber macht das der TDK?? Was ist mit durchforsten und anzeigen von Titeln?
2.Fehlanzeige! Weder beim Ipod Touch, noch beim Nano. Keine Anzeige oder scrollen. Erst nach einem umständlichen Update der Firmware, kann man wenigstens ein Lied vor oder zurück, sowie Play und Pause am Gerät steuern. Keine Titelanzeige. (Update übrigens nur für Windows PC, kein Mac).
3. ein Ghettoblaster zum mitnehmen? Ich lach mich schlapp. Meine Freundin wollte das Gerät mal vom Boden auf die Fensterbank heben. Um einen Bandscheibenvorfall zu vermeiden, hat Sie wieder abgesetzt.
Soweit ich weiß, gab es in den achtziger Jahren kein Gerät das mit Batterien über 16 Kilo wog.
- einfach Batterien einlegen? Mit Schlitzschraubendreher drei Schrauben lösen um das Batteriefach zu öffnen. Zwölf Monoblöcke einlegen und wieder zuschrauben. Nicht vergessen die nach jedem portablen Gebrauch wieder alle raus zu nehmen.
Richtig gehört:
Erstens das Gerät geht immer nur in einen Sleepmodus und verbraucht weiter.
Und zweitens wird IPOD und Co. immer geladen ob an, aus, Netz- oder Batteriebetrieb.
- die Orte die man dann mit Musik erfüllen will, sollte man sich auch gut aussuchen, da das Gehäuse kratzempfindlich ist und die Lautsprecher keine Abdeckung haben. Ich habe mir zu diesem Zweck selber eine Abdeckung gebastelt, da die Gefahr eines defekten LS doch extrem hoch ist, bei portablem Gebrauch.
4. aus gebürstetem Alu ist übrigens nur der Griff.
Der Punkt der mich aber nach all den negativen Erfahrungen verleitet hätte das Teil wieder zurück zu geben, ist die Kundenfreundlichkeit bei TDK.
Nicht das die Damen am Telefon aus Asien nicht nett wären, aber richtig weiter helfen können weder Sie, die Dolmetscher oder der Email Kontakt.
In Deutschland hat zwar die Firma Imation (dazu gehört TDK mittlerweile) einen Sitz in Neuss aber unter Neusser Vorwahl landet man dann irgendwo auf Gottes großer Erde. Beim Email Kontakt das Gleiche. Immer wieder tut es den Damen leid mich zu enttäuschen, da eigentlich nichts so funktioniert wie es meiner Meinung nach sollte, ( IPod, Batteriebetrieb,Update uvm.) ist aber nun mal Stand der (TDK) Technik.
Nächstes Mal kauf ich mir was Gebrauchtes aus den Achtzigern, denn die Teile waren fortschrittlicher.
Leider bin ich über meine Widerrufsfrist hinaus und muß mich nun mit dem Teil arrangieren. Ich hoffe nur, das er nicht kaputt geht, denn die Garantieabwicklung möchte ich nicht erleben. Nach der Garantiezeit bleibt nur noch ein geschickter Schrauber oder wegschmeissen.
Gruß, Tom