Nachdem ich bereits die beiden ersten Comic-Bände von Spong gelesen hatte, freute ich mich sehr auf "Tara" und wurde nicht enttäuscht. Spong erzählt Geschichten, die aus dem Leben gegriffen sind; knuffige Charaktere, die sehr authentisch wirken und in denen man viel von sich selbst wiedererkennt. Sowohl ernste Inhalte (was erwarten Erwachsene, die schon mehrfach enttäuscht wurden, von einer guten Beziehung) als auch Lustiges (Arnes Ängste, sein bestes Stück sei womöglich zu klein, werden zum Brüllen komisch geschildert und ausgeräumt) überzeugen und machen Spaß. Und dass die Gitarre und Steffens Liebe zur Musik eine große Rolle in diesem Band spielen, machte "Tara" für mich vollends perfekt.