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T 73 - Das KrogiTec-Komplott
 
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T 73 - Das KrogiTec-Komplott [Broschiert]

Thomas Pfanner
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Produktinformation

  • Broschiert: 218 Seiten
  • Verlag: Atlantis Verlag Guido Latz (31. März 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 393674257X
  • ISBN-13: 978-3936742572
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 14,8 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.493.970 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Welt in zwanzig Jahren. Einige wenige globalisierte Mega-Konzerne vereinigen alle denkbaren legalen und illegalen Geschäfte auf sich, opfern Wohlstand, Gesundheit und Sicherheit der Menschheit ihrem Profitstreben unter und entmachten die staatlichen Stellen. Diesen bleibt nur die Möglichkeit, den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben. T 73, eine Firma zur Rettung der Zivilisation, entsendet zweifelhafte Gestalten wie Drusus Uslar und Saskia Johimbe, gefühlskalte Atheisten und skrupellose Killer, die unter den Konzernen Angst und Schrecken verbreiten. In dieser Situation beschließt der Eigentümer des Mega-Konzerns KrogiTec, seinerseits die anderen Konzerne auszubooten und die Weltherrschaft an sich zu reißen. Sein Mittel der Wahl ist die Erfindung eines Wissenschaftlers, ein Bündnis mit Terroristen, und die Jagd auf die einzige verbliebene Gefahr: T 73.

Über den Autor

Thomas Pfanner, geboren 1960 in Bonn, Internatsschüler an einem Jesuitenkolleg, Studium der Paläontologie, Ausbildung zum Altenpfleger, Verwaltungsdirektor zweier privater Altenheime in der Vulkaneifel, EDV-Spezialist. Schreibt seit 1996 Romane und lebt mit seiner Familie in St. Augustin.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Roman ist so eine Art Alarm für Cobra 11 als SF-Buch. So etwa 20 Jahre in der Zukunft fällt alles auseinander, jeder kämpft gegen jeden und ständig kracht es irgendwo. Die Dialoge sind wie mit dem Hammer geklopft, wie sich ein Lüstling das Gespräch mit einer kampfstarken Emanze eben so vorstellt. Die fünft Sterne gibt es aber aus einem anderen Grund: Das Ende ist so was von überraschend und genial, da kommt selbst ein Mystery-Thriller nicht mit. Unbedingt lesen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Finstere Aussichten 31. Mai 2006
Von P. Arentzen VINE™-PRODUKTTESTER
Inhalt:

Deutschland in zwanzig Jahren. Weltweit wurde das politische System durch die Regentschaft einiger Konzerne abgelöst, die staatlichen Stellen kurzerhand entmachtet. Der Kontrast zwischen Arm und Reich ist bedeutend größer als heute, die Konzerne sorgen sich vor allem um ihr Wohl und weniger um das der Menschen.

Einer dieser Konzerne, KrogiTec, tut sich dabei besonders hervor. Durch geschicktes Taktieren, aber auch durch skrupellose Mittel versucht er, die Weltherrschaft zu erringen und seine Mitbewerber auszumerzen.

Ihm im Wege steht, neben den besagten Mitbewerbern, denen er sich auf recht martialische Art entledigen will, eine Organisation namens T73. Diese wurde von den entmachteten Staatsstellen eingesetzt, um gegen allzu skrupellose Konzerne vorzugehen. Für T73 arbeiten eiskalte, aber gut ausgebildete Agenten, ihre Befugnisse sind nahezu unbeschränkt und ihr Vorgehen brutal bis mörderisch.

T73 setzt zwei seiner besten Leute auf KrogiTec an. Wirklich kommen sie dem Geheimnis des Konzernchefs auf die Spur und sehen sich unvermittelt einer viel größeren Gefahr gegenüber, als sie es zu Beginn ihrer Ermittlungen ahnten.

Soviel zum Inhalt.

Das Buch beginnt recht temporeich mit einer spannenden Actionszene. Dem Autor gelingt es dabei, die Situation sehr plastisch zu schildern und dieses Tempo nahezu das gesamte Buch über zu halten. Wirklich Längen hat das Buch nie, so dass man es recht zügig liest. Auch ergeben sich im Verlauf des Romans einige überraschende Wendungen, die ich als Leser so nicht erwartet habe. Vor allem der Schluss wies einen deutlichen Aha-Effekt auf.

Leider gibt es aber auch ein paar negative Aspekte, die ich ebenfalls nicht verschweigen will. So sind die Protagonisten – ein Mann und eine Frau – sehr gegensätzlich beschrieben. Wie in typischen „Buddy-Movies“ keifen sie sich ständig an, arbeiten aber am Ende doch perfekt zusammen. Dies ist nicht weiter schlimm und kann gut funktionieren. Mir allerdings ging das gegenseitige Beleidigen und Ankeifen ab einem gewissen Punkt auf die Nerven, erschien mir das Gehabe der Hauptpersonen als überzeichnet. Dies lag vielleicht auch daran, dass ich mit der Wortwahl der Personen nicht wirklich einverstanden war. Zwei Top-Agenten, längst aus dem Teenager-Alter raus, sprechen miteinander, als würden sie sich auf dem Schulhof begegnen. „Hirni“ und „Troll“ mögen da als Beispiele dienen. Allerdings ist davon auch der Autor nicht ganz frei, „spuckt“ bei ihm doch alles und jeder. Die Sprecher spucken die Worte aus, die Türen spucken Menschen aus …

Was mich jedoch wirklich störte und viel von der Atmosphäre nahm, die dieses Buch hätte erzeugen können, ist die zeitliche Nähe des Geschehens. Das System am Boden, moderne, futuristische Waffen, Armut und Elend, Gier als Regent. Gut geeignet, um echte Beklemmungen beim Leser zu erzeugen und – positiv – auch recht glaubhaft geschildert. Aber das alles in nur 20 Jahren? Es fiel mir schwer, dies mit der Story unter einen Hut zu bringen. Mehr noch – es stellte sich ein beruhigender Effekt ein da ich nicht glauben konnte, dass in nur 20 Jahren ein solcher, weltweiter Umbruch stattfindet. Glaubt man das nicht, glaubt man die Story nicht und dann wird es schwer, die Atmosphäre zu erzeugen, die den Leser in ihren Bann zieht und erschauern lässt. Eine größere Distanz wäre hier sicherlich bedeutend besser gewesen. Zumal die Story auch in fünfzig Jahren noch funktioniert, oder in siebzig.

Fazit:

Das Buch ist unterhaltsam geschrieben, die Spannung steigt an und löst sich in einem guten Schluss. Die Atmosphäre jedoch wird aufgrund des Hauptkritikpunkts arg gedämpft, so dass man das ganze nicht mit der Ernsthaftigkeit sieht, wie es hätte sein können. Das ist schade, da ein Dark-Fiction-Roman auch stets eine mahnende Komponente haben kann – wenn man an die beschriebenen Umwälzungen glaubt. Dennoch kann dieses Buch als Tipp gelten.
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27 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Oberhammer 20. September 2005
In seinem neuen Buch zeichnet Thomas Pfanner die gar nicht mal so unrealistische Zukunftsversion einer Welt, die von einer Handvoll globalisierter Mega-Konzerne beherrscht wird, und in der die Werte des einzelnen Menschen vollständig unter den Tisch gekehrt werden. Idealismus und Demokratie sind dieser Welt fern, auch wenn einige wenige sich immer noch für die scheinbar veralteten Normen einsetzen: Gegen das allmächtige Herrscher-Monpol sind die Bewohner machtlos und fügen sich dementsprechend dem ungerechten System, ohne sich dabei irgendwie aufzuraffen, um den illegalen Machenschaften Paroli zu bieten.

Man könnte das Buch jetzt entfernt eine politische Satire nennen, denn die einzelnen Extreme werden von Pfanner schon mit einem Schmunzeln im Hintergrund dargestellt, aber wenn man mal ehrlich ist, dann kann man gar nicht verleugnen, dass trotz so mancher überspitzter Versinnbildlichung ein kleines Fünkchen Realismus mit in die Geschichte einfließt und die Entwicklung im Zuge der Globalisierung mit einigen Vorstellungen, die in diesem Roman beschrieben werden, durchaus konform geht. Davon mal abgesehen, ist "T 73: Das KrogiTec-Komplott" aber auch eine spannende Unterhaltungsbroschüre, die einen gedanklich mal wieder wachrüttelt ...

Story:

Die Welt in zwanzig Jahren: Einige wenige globalisierte Mega-Konzerne vereinigen alle denkbaren illegalen und legalen Geschäfte auf sich, opfern Wohlstand, Gesundheit und Sicherheit der Menschheit ihrem Profitstreben unter und entmachten die staatlichen Behörden. Diesen bleibt nur noch die Möglichkeit, den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben - und dieser heißt in diesem Falle T 73, eine von der UNO beauftragte Firma, die mit ähnlich skrupellosen Mitteln wie die aktuellen Machthaber gegen die Konzerne vorgeht und die Zivilisation wieder retten soll. Dort arbeiten auch so zwielichtige Gestalten wie Drusus Uslar und Saskia Johimbe, gefühlskalte Atheisten und unberechenbare Killer, die unter den Konzernen Angst und Schrecken verbreiten. Während der Erste einfach nur durch seinen generellen Menschenhass abschreckt, ist sein weibliches Pendant vor allem bei der Art der Verbrechen im Sinne der Gerechtigkeit unglaublich brutal. Selbst beim Liebesspiel mit einem ihrer Feinde vergisst sie jegliche Moral und bringt ihren zeitweiligen Gefährten um.

Dies ist auch dem Führer des Mega-Konzerns KrogiTec bekannt, der seinerseits versucht, die Konkurrenz auszubooten und die Weltherrschaft an sich zu reißen. Dazu hat er sich mehrere Mittel ausgesucht: Zunächst kapert er einen Wissenschaftler, dann geht er ein Bündnis mit den übelsten Terroristen ein, und schließlich kümmert er sich um die Ausradierung von T 73. Aber die Sache ist nicht so einfach, wie der Mann sich das vorstellt ...

Deutschland in Endzeitstimmung, mit dieser symbolischen Darstellung erzielt Thomas Pfanner in diesem Buch eine wirklich abschreckende Wirkung. Das vorgelegte Erzähltempo - Pfanner geht von Anfang an aufs Ganze - unterstützt diese bedrohliche Atmosphäre, die sich durch den gesamten Roman zieht, und spiegelt auch die sehr direkte und unverfälschte Erzählweise des Autors wider. Hier wird schonungslos aufgedeckt und erklärt, und irgendwie gelingt es Pfanner auch immer wieder, für diesen oder jenen Missstand eine angebrachte Erklärung zu finden und herzuleiten, was wann wo schief gelaufen ist.

"T 73: Das KrogiTec-Komplott" ist zweifellos ein starkes Stück Gesellschaftskritik, gefüllt mit einer Menge Sarkasmus und inszeniert in einem radikalen Rundumschlag, bei dem jede Organisation und Volksgruppierung ihr Fett weg bekommt, seien es nun Politiker, Gangster oder doch die im Mittelpunkt der Anklage stehenden Konzerne. Teilweise wird Pfanner bei seinen Darstellungen auch richtig bösartig, schießt aber nie über das Ziel hinaus, sondern bedient sich lediglich seiner arg zynischen Stilelemente, mit denen er das Buch auf jeder der 218 Seiten schmückt. Geschrieben und erzählt ist die Geschichte dementsprechend auch sehr originell, denn hier wird nicht einfach nur plump gegen jeden, der Angriffsfläche bietet, geschossen. Der Autor hat die Sache sehr intelligent verpackt und bietet trotz der oberflächlich erscheinenden Storyline eine Menge Tiefgang zwischen den Zeilen.
Eine Welt, in der Verbrechen von Verbrechern bekämpft wird, illegale Machenschaften durch Morde gerade gerückt werden und kein Teil der Gesellschaft sich mehr sicher fühlen kann, all das beschreibt Thomas Pfanner in diesem Buch - und spannt den Bogen beim überraschenden Ende bis zur Schöpfungsgeschichte; aber hierzu möchte ich jetzt nicht mehr verraten. Besorgt euch dieses Buch, es lohnt sich, auch wenn das Cover eher schlicht und uninteressant wirkt!

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