Pressestimmen
"Diese Publikation rückt die türkischen Männer der ersten Migrantengeneration explizit in den Mittelpunkt der Analysen, wo sie als 'Experten ihrer eigenen Geschichte' ausführlich selbst zu Wort kommen. So entsteht Raum für Reflexion der Befragten über ihr Verhältnis zu den eigenen Eltern, zur Ehefrau, zu den Kindern und zu ihrem Leben in zwei Heimaten." (Zeitschrift der Ausländerbeauftragten des Landes Niedersachsen 4/2004, S. 22)
"Die Autorin lässt die türkischen Männer ausführlich zu Wort kommen und lässt sie selbst über ihr Verhältnis zu ihren Eltern, zur Ehefrau, zu den Kindern und zu ihrem Leben in "zwei Heimaten" nachdenken, um den Lesern zu verdeutlichen, wie vielfältig das Leben und die Identitäten der ersten Generation sind." (Ali Sirin, Dünya, 2.-8. August2002)
"Türkische Männer in Deutschland ist ein wertvoller Beitrag zur Männer- und Migrantenforschung und ein gelungener Versuch, das verzerrte Bild "des" Türken gerade zu rücken." (DAVO Nachrichten 19, 2004)
Kurzbeschreibung
Die Medien repräsentieren den älteren türkischen Migranten oft als traditionalistischen "Islammacho", der die Integration seiner Frau und seiner Töchter in die Gastgesellschaft bremst oder aktiv behindert. Diese weit verbreitete Stereotype beruht überwiegend auf "Bildern aus zweiter Hand". Im Unterschied dazu rückt diese Publikation die türkischen Männer der ersten Migrantengeneration explizit in den Mittelpunkt der Analysen, wo sie als "Experten ihrer eigenen Geschichte" ausführlich selbst zu Wort kommen. Das feine Geflecht der hier erzählten und sensibel interpretierten Lebensgeschichten gibt Raum für die Reflexionen der Befragten über ihr Verhältnis zu den eigenen Eltern, zur Ehefrau, zu den Kindern und zu ihrem Leben in "zwei Heimaten". Damit liefert die Arbeit einen Schlüssel zu einem besseren Verständnis der Männer dieser Migrantengeneration, die vor fast einem halben Jahrhundert das Wagnis auf sich genommen haben, sich und ihren Familien in einem fremden Land eine Zukunft aufzubauen.