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am 22. Juli 2014
Ein weiterer prachtvoll gestalteter Bildband aus der verdienstvollen Reihe des Theiss- Verlags zur Geschichte der frühen Kulturen. Die großformatigen Farbfotos und der auch für Laien verständlich vorgetragene Text machen die Lektüre von Michael Zicks Buchs „Türkei, Wiege der Zivilisation“ zu einem Gewinn. Auch Urlaubern und Erlebnistouristen, die abseits der Badestrände das Land erkunden wollen, kann es empfohlen werden.
Der früh verstorbene Autor Zick hatte einen weiten Horizont. So ziemlich alles was es an Material über Ausgrabungen in der Region gab und was darüber an Deutungen und Lehrmeinungen in der Fachwelt kursierte, wurde von ihm berücksichtigt und vieles in einer Auswahl zusammengetragen, Spektakuläres und weniger Bekanntes. Zick nimmt den Leser mit auf eine vor 12 000 Jahren beginnende atemberaubende Reise durch die Geschichte. Sein unterhaltsamer mit dem Leser plaudernder Stil lässt leicht vergessen, dass Zick bei seinem Streifzug durch die Gefilde der Wissenschaft und Forschung der frühen Kulturen immer auf gesichertem Pfad geblieben ist: Fakten blieben bei ihm Fakten und Theorien blieben bei ihm Theorien.
Der Wissenschaftsjournalist Zick war frei von den Eitelkeiten der Fachleute. Er hütete sich davor, sich als „Fan“ einer einzelnen Lehrmeinung zu positionieren, so sehr er auch Prof. Klaus Schmidt verbunden war. Zick ließ in seinem Buch konträre Meinungen nebeneinander stehen, wissend, dass sich scheinbare Widersprüche durch neue Forschungsergebnisse von selbst aufheben können.
Vereinzelung, zeitlicher und räumlicher Abstand, die oft noch zu wenig erschlossene Umgebung von sensationellen Funden der Frühgeschichte lassen Raum für üppige Spekulationen und Zick kommentierte und relativierte humorvoll manche aus der Feder von Spezialisten stammende phantasievolle Deutung von frühgeschichtlichen Funden. Doch immer zeigte Zick Respekt und Achtung vor den Leistungen der Wissenschaftler, der Ausgrabungsteams und der die Schriften übersetzenden Sprachwissenschaftler.

Ein Universitätslehrer des Lesers pflegte allzu steilen Theorien so zu begegnen: „Da sind jetzt wieder ein Tell und jede Menge Tontafeln ausgegraben worden. Was Sie jetzt dazu an Thesen aufstellen, das können Sie nach Ausgrabungen der nächsten, jetzt noch ungeöffneten Tells, wieder begraben…“ Und auch Zicks Buch wurde bereits von diesem Schicksal eingeholt. Die These von der Vernichtung der Kultur Qatnas durch die Seevölker (S. 162) kann nach den jüngsten Ausgrabungen und Tontafelfunden (Pfälzner, Bonacossi u. a.) nicht mehr aufrecht erhalten werden.
Alles in allem, fünf Punkte sind Zicks Buch ohne Vorbehalte angemessen.
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am 13. März 2013
Seit 1988 bereisen meine Frau und ich die Türkei und die umgebenden Länder, seit 2007 auf unseren Motorrädern.
Reiseführer für die touristischen Hotspots sind Legion, für die übrigen Gegenden wird es schon enger, lediglich einige Kulturreiseführer decken das zum Teil ab.
Entsprechend "gierig" sind wir auf alles Material, das uns bei der Suche nach Informationen über alles östlich von Ankara behilflich ist - und sei es noch so dürftig.
Von "dürftig" kann bei vorliegendem Bildband jedoch keine Rede sein, Ausstattung des Buchs als solchem und Aufbereitung des Stoffs sind makellos. Als Zielgruppe hatte der Autor vielleicht nicht zunächst Touristen im Blick, die die beschriebenen Stätten und Gegenden aufsuchen wollen, doch erwies sich der Band für unsere Reisevorbereitungen als sehr hilfreich. Das gilt nicht zuletzt für den Aspekt, dass eine gute Balance zwischen wissenschaftlicher Korrektheit und Ausführlichkeit auf der einen, und guter Les- und Verstehbarkeit für den (allerdings überdurchschnittlich interessierten) Laien auf der anderen Seite gefunden wurde.
Ansonsten ist den anderen Rezensionen kaum etwas hinzuzufügen. Uns gefällt der Band (auch in Kombination mit dem im selben Verlag erschienenen "Im Land des Ararat") so gut, dass wir ihn auch schon verschenkt haben.
Ohne, dass daraus ein Reiseführer wird, könnten wir uns vorstellen, dass der Nutzwert ohne allzu großen Aufwand noch erhöht werden könnte, wenn man noch ein paar detailliertere Karten beigeben würde, Koordinaten der Stätten würden die Sache perfekt machen.
Unsere nächste Reise startet in Kürze, "Türkei - Wiege der Zivilisation" wird bei der Vorbereitung wieder eine große Rolle spielen.
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am 30. März 2014
Als Vorbereitung für meine kommende Türkeireise gibt mir diese Lektüre eine dritte Dimension. Es ist in Ausgrabungsstätten oft sehr schwierig mit den Steinresten was anzufangen - vorallem ohne gute Fürhrung.
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am 30. Dezember 2014
Als Weihnachtsgeschenk für meine Oma einfach der Hammer. War kurz vorher auf einer Rundreise und hatte gleich etwas zum Stöbern.
Das Bildband entspricht meinen Erwartungen.
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