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Türkei: Wiege der Zivilisation
 
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Türkei: Wiege der Zivilisation [Gebundene Ausgabe]

Michael Zick
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 176 Seiten
  • Verlag: Theiss; Auflage: 1., Aufl. (1. März 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3806221103
  • ISBN-13: 978-3806221107
  • Größe und/oder Gewicht: 29,6 x 22,6 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 95.679 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Michael Zick
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die wichtigsten archäologischen Entdeckungen der Welt liegen in der Türkei: Das 12 000 Jahre alte Heiligtum am berühmten Göbekli Tepe, die ältesten Hochzeitsbilder der Menschheit unter den Felsüberhängen des Latmos-Gebirges oder die Ruinen von Hattuscha, der Hauptstadt des Hethiterreiches - nicht zu reden von Troja, jener sagenumwobenen Stadt an der türkischen Westküste. Der renommierte Wissenschaftsjournalist Michael Zick führt uns zu den beeindruckenden Stätten alter Kulturen in der Türkei und präsentiert zugleich einen großartigen Überblick über 10 000 Jahre Zivilisationsgeschichte von der Steinzeit bis zum Beginn der Antike. In erzählerisch starken Texten und brillanten Fotos erweckt er längst untergegangene Völker zu neuem Leben.

Über den Autor

Michael Zick ist Wissenschaftsjournalist mit Schwerpunkt Archäologie sowie Leiter von Kulturreisen. Er schreibt vor allem für "Bild der Wissenschaft".

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5.0 von 5 Sternen Ein kulturhistorisch wichtiges Buch, 23. Oktober 2011
Von 
timediver® "Geschichte - Reisen - Rezensionen" (Oberursel/Taunus, Europe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Türkei: Wiege der Zivilisation (Gebundene Ausgabe)
"Dieses Buch möchte Ihnen Appetit machen, Lust auf eigene Erkundungen in einem Land, das aus kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Gründen seit Jahren die europäischen Gemüter bewegt."

(Michael Zick)

Die vom Autor anschaulich in Bild (170 farbige Abbildungen und 25 Karten) und Text vorgestellte Geschichte beginnt mehr als 10.500 Jahre vor der Schlacht von Manzikert (1071 n. Chr.), als mit den Seldschuken das erste Turkvolk damit begann, Kleinasien in Besitz zu nehmen....

Anatolien (altgrie.: anatole = Osten) oder Asia minor, wie das Gebiet des heutigen Staates Türkei auch genannt wird, wurde lange Zeit auch von der Wissenschaft nur als Peripherie der Hochlulturen Mesopotamiens, Ägyptens und Griechenlands betrachtet. Die große Halbinsel zwischen Europa und Asien hat jedoch weitaus mehr zur Entwicklung der menschlichen Kultur beigetragen, als allgemein bekannt sein dürfte. Mit den ältesten Tempelanlagen der Welt, die hier erbaut wurden, begann die Sesshaftwerdung der Menschheit. Bereits in prähistorischer Zeit wurde von hier aus der Austausch zwischen Ägäis und Altem Orient gesteuert. Auch nachdem sich die weitere kulturelle Entwicklung ab dem 5. vorchristlichen Jahrtausend in das Zweistromland verlagert hatte, sollte Anatolien seine Rolle als Rohstofflieferant behalten. Ab 1500 v. Chr. entstand in Zentralanatolen mit den Hethitern zunächst eine Regionalmacht, die sich jedoch bis zur Schlacht von Kadesch (1274 v. Chr.) zunächst zu einem mindestens ebenbürtigen Gegner, dann aber einem verlässlichen Partner des pharaonischen Ägyptens entwickeln sollte.

Der Wissenschaftsjournalist Michael Zick hat seinen, bereits im März 2008 erschienenen, üppig bebilderten Band in drei Kapitel untergliedert. Das erste Kapitel befasst sich mit der Morgenröte der Menschheit, dem Neolithikum. Mit dem Bergheiligtum von Göbekli Tepe (Hügel mit Nabel) wird mehr als 11.000 Jahre v. Chr. die derzeit bekannteste Tempelanlage der Welt errichtet. Hier finden sich drei Meter hohe Monolithen mit Tierabbildungen. Etwa 1000 Jahre später entstand die Siedlung Nevali Cori, in der archaische Jäger das erste personifizierte Götterwesen verehrten. Ungefähr ein halbes Jahrtausend später schmückten die Bewohner von Catal Höyük (Gabelberg) ihre Wohnräume mit Wandgemälden, Reliefs und Skulpturen von Rinderschädeln. Bei den Menschen von Alaca Höyük hatte sich der der Ackerbau und die Vorratshaltung endgültig surchgesetzt. Im menschenleeren Latmos-Gebirge malten die Bergbewohner ihr friedliches Leben auf die Felsen, das aus Tanz, Göttern und Hochzeit bestand. Jagd, Krieg und Waffen scheinen diesen frühen Künstlern fremd gewesen zu sein.

Die Bronzezeit ist Gegenstand des zweiten Kapitels, bei dem neben den Alt-Assyrern und Hurritern vor allem die bereits genannten indogermanischen Hethither im Mittelpunkt stehen. Neben Luftaufnahmen und einem "Stadtplan" der hethitischen Hauptstadt Hattusa beeindrucken hier besonders die Reliefs des Felsenheiligtums Yazilikaya (bemalter Fels). Betrachtungen zum spätbronzezeitlichen Troja beenden das zweite Kapitel. "Anatolien und die Geburt Europas" sind die Themen des dritten und letzten Kapitels, das der Eisenzeit gewidmet ist. Der historisch-archäologische Bogen spannt sich hierbei von den Seevölkern und den Erben der Hethiter über das Urartäisches Reich, dem zwischen 1332 und 1323 gesunkenen Schiff von Uluburun (das eigentlich in die Spätbronzezeit gehört!) bis zur Besiedlung der ägäischen Küste und Inseln durch die griechischen Aioler, Ionier und Dorer.

Der Band beginnt mit einer doppelseitigen, topographischen Landkarte Kleinasiens und der angrenzenden Gebiete, Meere und Inseln, in die neben den modernen Städten auch die archäologischen Stätten eingezeichnet sind. Eine Zeittafel in der die Ereignisse in Kleinasien und dem Rest der Welt synoptisch gegenübergestellt werden, ein zweiseitiges Glossar sowie ein Orts- und Personenregister bilden den Abschluss eines Bandes, der mit seinen Einblicken auch manch eine kulturelle Anregung für den nächsten Türkei-Urlaub geben kann.

Für timediver®, der auf seiner Anatolienrundreise im Jahre 1990 neben Hattusa und dem Felsenheiligtum Yazilikaya auch das "Museum für anatolische Zivilisationen" in Ankara besuchte, weckt das Buch zudem viele Erinnerungen.

5 Amazonsterne für ein kulturhistorisch wichtiges Buch.

Anmerkung:

Da amazon.de die Diakritika der türkischen Schrift nicht darstellen kann, wurden sie weggelassen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein kulturhistorisch wichtiges Buch, 26. März 2011
Von 
timediver® "Geschichte - Reisen - Rezensionen" (Oberursel/Taunus, Europe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Türkei: Wiege der Zivilisation (Gebundene Ausgabe)
"Dieses Buch möchte Ihnen Appetit machen, Lust auf eigene Erkundungen in einem Land, das aus kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Gründen seit Jahren die europäischen Gemüter bewegt."

(Michael Zick)

Die vom Autor anschaulich in Bild (170 farbige Abbildungen und 25 Karten) und Text vorgestellte Geschichte beginnt mehr als 10.500 Jahre vor der Schlacht von Manzikert (1071 n. Chr.), als mit den Seldschuken das erste Turkvolk damit begann, Kleinasien in Besitz zu nehmen....

Anatolien (altgrie.: anatole = Osten) oder Asia minor, wie das Gebiet des heutigen Staates Türkei auch genannt wird, wurde lange Zeit auch von der Wissenschaft nur als Peripherie der Hochlulturen Mesopotamiens, Ägyptens und Griechenlands betrachtet. Die große Halbinsel zwischen Europa und Asien hat jedoch weitaus mehr zur Entwicklung der menschlichen Kultur beigetragen, als allgemein bekannt sein dürfte. Mit den ältesten Tempelanlagen der Welt, die hier erbaut wurden, begann die Sesshaftwerdung der Menschheit. Bereits in prähistorischer Zeit wurde von hier aus der Austausch zwischen Ägäis und Altem Orient gesteuert. Auch nachdem sich die weitere kulturelle Entwicklung ab dem 5. vorchristlichen Jahrtausend in das Zweistromland verlagert hatte, sollte Anatolien seine Rolle als Rohstofflieferant behalten. Ab 1500 v. Chr. entstand in Zentralanatolen mit den Hethitern zunächst eine Regionalmacht, die sich jedoch bis zur Schlacht von Kadesch (1274 v. Chr.) zunächst zu einem mindestens ebenbürtigen Gegner, dann aber einem verlässlichen Partner des pharaonischen Ägyptens entwickeln sollte.

Der Wissenschaftsjournalist Michael Zick hat seinen, bereits im März 2008 erschienenen, üppig bebilderten Band in drei Kapitel untergliedert. Das erste Kapitel befasst sich mit der Morgenröte der Menschheit, dem Neolithikum. Mit dem Bergheiligtum von Göbekli Tepe (Hügel mit Nabel) wird mehr als 11.000 Jahre v. Chr. die derzeit bekannteste Tempelanlage der Welt errichtet. Hier finden sich drei Meter hohe Monolithen mit Tierabbildungen. Etwa 1000 Jahre später entstand die Siedlung Nevali Cori, in der archaische Jäger das erste personifizierte Götterwesen verehrten. Ungefähr ein halbes Jahrtausend später schmückten die Bewohner von Catal Höyük (Gabelberg) ihre Wohnräume mit Wandgemälden, Reliefs und Skulpturen von Rinderschädeln. Bei den Menschen von Alaca Höyük hatte sich der der Ackerbau und die Vorratshaltung endgültig surchgesetzt. Im menschenleeren Latmos-Gebirge malten die Bergbewohner ihr friedliches Leben auf die Felsen, das aus Tanz, Göttern und Hochzeit bestand. Jagd, Krieg und Waffen scheinen diesen frühen Künstlern fremd gewesen zu sein.

Die Bronzezeit ist Gegenstand des zweiten Kapitels, bei dem neben den Alt-Assyrern und Hurritern vor allem die bereits genannten indogermanischen Hethither im Mittelpunkt stehen. Neben Luftaufnahmen und einem "Stadtplan" der hethitischen Hauptstadt Hattusa beeindrucken hier besonders die Reliefs des Felsenheiligtums Yazilikaya (bemalter Fels). Betrachtungen zum spätbronzezeitlichen Troja beenden das zweite Kapitel. "Anatolien und die Geburt Europas" sind die Themen des dritten und letzten Kapitels, das der Eisenzeit gewidmet ist. Der historisch-archäologische Bogen spannt sich hierbei von den Seevölkern und den Erben der Hethiter über das Urartäisches Reich, dem zwischen 1332 und 1323 gesunkenen Schiff von Uluburun (das eigentlich in die Spätbronzezeit gehört!) bis zur Besiedlung der ägäischen Küste und Inseln durch die griechischen Aioler, Ionier und Dorer.

Der Band beginnt mit einer doppelseitigen, topographischen Landkarte Kleinasiens und der angrenzenden Gebiete, Meere und Inseln, in die neben den modernen Städten auch die archäologischen Stätten eingezeichnet sind. Eine Zeittafel in der die Ereignisse in Kleinasien und dem Rest der Welt synoptisch gegenübergestellt werden, ein zweiseitiges Glossar sowie ein Orts- und Personenregister bilden den Abschluss eines Bandes, der mit seinen Einblicken auch manch eine kulturelle Anregung für den nächsten Türkei-Urlaub geben kann.

Für timediver®, der auf seiner Anatolienrundreise im Jahre 1990 neben Hattusa und dem Felsenheiligtum Yazilikaya auch das "Museum für anatolische Zivilisationen" in Ankara besuchte, weckt das Buch zudem viele Erinnerungen.

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14 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Entdeckungsreise, 8. Juni 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Türkei: Wiege der Zivilisation (Gebundene Ausgabe)
Michael Zick kennt die Türkei und hat auch sehr guten Zugang zu archäologischen Quellen gehabt. Die Reportage, die er uns näher bringt, spannt mehrere Jahrtausende, bietet viel zum Entdecken und macht deutlich, wie stark die Wiege des Abendlandes in Kleinasien zu suchen ist. Ein Buch, das Appetit auf mehr erweckt, so z.B. in die faszinierende Geschichte Trojas. Als Beispiel sei hier nur erwähnt: "Troia: Archäologie eines Siedlungshügels und seiner Landschaft" von M. Korfmann.

Nebst seiner weit gefassten Chronik der Zivilisation in Kleinasien überzeugt der Autor mit einem griffigen, immer geradlinigen Schreibstil.

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