Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Es ist nicht zu fassen, 20. Mai 2007
Aubrey ist finanziell wieder saniert. Eigentlich wollte er zusehen, dass er mit Kumpel Dr. Stephen Maturin auf der Surprise noch etwas dazuverdienen kann, als ihn die Royal Navy zu allem Glück und mit allen Ehren auch noch als Vollkapitän wieder einsetzt. Wenngleich, verbunden mit einem ganz heiklen Auftrag. Für den muss er samt Dr. Maturin auf die Diane überwechseln, eine Fregatte, die er den Franzosen erst kürzlich abgejagt hatte.
Die Gefechte die in diesem dreizehnten Band ausgetragen werden, finden dann jedoch allesamt nicht auf See statt, sondern eher auf dem glatten Parkett der Diplomatie. Dabei muss Dr. Maturin alle Register als Agent seiner Majestät ziehen, damit der offizielle Verhandlungsführer überhaupt zum Zuge kommt. Jack Aubrey indes sorgt dafür, dass wir erneut eine Seereise miterleben, die auf keiner Seite des Buches langweilig ist. Dafür sorgt das unfassliche Talent dieses wunderbaren Erzählers Patrick OBrian, dem es mit Sicherheit zu seiner Zeit gelungen wäre, die Funktionsbeschreibung eines Kochlöffels so interessant rüberzubringen, dass man die nicht aus der Hand legen könnte. Geschweige denn diese Schilderung einer aus Sicht eines Kriegsschiffes wenig ereignisreichen Fahrt, wäre da nicht am Ende dieses vermaledeite Riff, das der deutsche Titel des Buches so vorlaut anpreit.
Das Ende dieses Bandes lässt mich allerdings zweifeln, ob der Autor sich das so vorgestellt hatte, denn der nächste Band geht in seinem ersten Kapitel so nahtlos weiter, als wäre es das letzte von diesem.
Jedenfalls endet Band Dreizehn so spannend, dass ich sofort das Folgeteil krallte und nahtlos weiter las. Es ist nicht zu fassen, sagte meine Frau. HMcM
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Unverzichtbar und packend..., 6. Juli 2005
... ist dieser dreizehnte Band der marinehistorischen Romanserie von Patrick O'Brian. Diesmal geht es hauptsächlich um Schiffsarzt, Geheimagent und Naturforscher Stephen Maturin, der seinen Freund Captain Aubrey bei einem schwierigen diplomatischen Auftrag ins Chinesische Meer begleitet. Für mich ist Stephen Maturin die interessantere der beiden Hauptfiguren dieser marinehistorischen Reihe. Maturins Geheimdiensttätigkeit und die Leidenschaft für Naturforschung, die Experimente mit Drogen und Arzneien und sein kompliziertes Seelenleben ergeben eine vielschichtige Persönlichkeit, die ich gerne verfolge. Darum empfand ich auch keinen Mangel an Seegefechten und fand das Buch sehr spannend, auch wenn der blöde ausgewählte deutsche Buchtitel einen wesentlichen Überraschungsmoment der Handlung vorwegnimmt. In diesem Buch wird nämlich so weit in der Welt herumgesegelt, wie noch in keinem zuvor. Man sehe sich die Karten am Ende des Buches an. Ich empfehle übrigens dringend, den nächsten Band gleich bereitzuhalten, da dieser hier so abrupt endet, daß man unverzüglich weiterlesen MUSS.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Trotz Längen sein Geld wert !!!, 18. Dezember 2004
Ja, Längen hat er, der dreizehnte Band aus der berühmten Aubrey, Maturin Reihe. In diesem Fall müsste man Aubrey fast einklammern denn der spielt in diesem Band eher einen Nebenrolle. Die meiste Zeit geht es um Stephen Maturin der sich mit intriganten vielleicht sogar zu verrückt geratenen Politikern rumschlagen muss. Neben Cpt. Aubrey vermisse ich in diesem Buch leider auch Seegefechte. Die sind leider Mangelware. Doch genug gemeckert. Die letzten 200 Seiten des Buches werden ziemlich spannend und das Ende macht eindeutig Lust zum weiterlesen. Außerdem erfreut sich der geneigte Leser an sehr schönen Formulierungen und Wortspielen die O'Brians Schreibkünste schön hervorheben. Mein Fazit: Trotz einiger Längen kann ich das Buch guten Gewissens weiterempfehlen, ich empfehle auch dringend diesen Band nicht zu überspringen da Band vierzehn nahtlos an Band dreizehn anknüpft.
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