Im Vergleich zu den übrigen Romanen, die ich gelesen habe, fand ich „Tödliche Rätsel" eindeutig schlechter. Die Kriminalhandlung ist zwar, wie üblich unterhaltsam, auch wenn das Gut-Böse-Schema arg strapaziert wird, aber die sentimentale Geschichte um das angeblich blutende Kreuz fand ich übertrieben und dass Bruder Athelstan sogar eine Art Tempelräumung wie Jesus durchführt war peinlich. ---- Auch den Ausgang empfand ich diesmal unbefriedigend, nicht zuletzt wohl deshalb, da PH keineswegs die Absicht hatte, damit seine Romanserie abzuschließen. Im folgenden Roman „Das Reich des Bösen" hat sich in der Pfarrgemeinde nichts geändert. Zwar ist zu Beginn von Gerüchten um Bruder Athelstans Fortgang und Rückkehr die Rede, aber als Leser/in hätte mich schon interessiert, was da genau passiert ist.