"Tödliches Puzzle" beginnt sehr spannend - doch leider kann diese Spannung im Verlauf des Buches nicht auf gleichem Niveau gehalten werden.
Das Positive vorweg: Die Ermittler Maiden und Creane sind durchaus sympathisch und geben ein wirklich interessantes Duo ab. Auch die Idee an sich ist äußerst gut; für den Schreibstil gilt selbiges.
Nun aber das Negative: Circa ab der Mitte des Buches, vielleicht etwas später, aber allerspätestens gut 100 Seiten vorm Ende, war klar, wer hinter dem Hauptverbrechen steckt. Ich nenne es Hauptverbrechen, weil es zwei Ermittlungen gibt. Die zweite, Raubüberfälle und eine Geiselnahme, eher "nebenher", sicherlich um für Verwirrung zu sorgen.
Verwirrung war durchaus da, aber im Großen und Ganzen fühlte es sich an, als ob diese Ermittlung gar nicht in das Buch gehört. Es brachte die Geschichte nicht wirklich weiter und wirkte eher wie "eingefügt", um noch mehr Spannung aufzubauen. Dies war für mich ein Fall von zuviel gewollt.
Die Auflösung der Hauptermittlung war, wie bereits gesagt, hervorsehbar, und das relativ schnell. Leider war die Auflösung an sich auch eher... sagen wir - unpassend. Es passte nicht wirklich, wie jemand anderes auch schon sagte.
Insgesamt gesehen ist dieses Buch sicherlich unterhaltsam und lesenswert, es ist nicht übermäßig dick und es eignet sich gut für "Zwischendurch" - die beiden Ermittler sind wie gesagt sehr sympathisch und die Geschichte an sich ist spannend.