Als Andreas Franz "Tödliches Lachen" geschrieben hat, hatte er wohl nicht seine besten Tage. Die Story ist gut, auch m. E. nachvollziehbar; allerdings wusste ich sofort, wer der Mörder ist, aber Franz offenbart es auch schon nach 180 Seiten. Schade, da hätte er mehr draus machen können.
Was ich AF aber in "Tödliches Lachen" sehr übelnehme, sind die flachen Dialoge, die Klischees, die permanent gefüttert werden und das unterteilen der Personen in wahnsinnig attraktiv und potthässlich. Ich finde einem passablen Schriftsteller wie Franz darf sowas nicht passieren. Das ist nicht die Realität und Franz erzählt doch von der Realität! Und da gibt es nicht nur schwarz und weiß, sondern auch blau, grün, rot und gelb. Außerdem sollte Franz vielleicht auch einmal andere Begriffe nehmen, wie "er lächelte maliziös" oder "Sie schürzte die Lippen". Das kann ja jeder Laie besser.....
Ich gebe lediglich einen Stern für kurzweilige Unterhaltung, aber mehr nicht.....
Das war nichts Herr Franz!