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Tödliches Gedenken: Kriminalroman
 
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Tödliches Gedenken: Kriminalroman [Taschenbuch]

Loriano Macchiavelli , Sylvia Höfer
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 208 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch (Juni 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 349224968X
  • ISBN-13: 978-3492249683
  • Originaltitel: Fiori alla memoria
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 11,4 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 109.317 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Loriano Macchiavelli
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Es lohnt, diesen Autor zu entdecken. Loriano Macchiavelli verbindet Spannung, Sozialgeschichte und skurrilen Humor auf wunderbar leichtfüßige und spielerische, man ist geneigt zu sagen: italienische Weise.« Hamburger Abendblatt

Kurzbeschreibung

Kommissar Antonio Sarti kann sich wirklich Schöneres vorstellen, als in einer kalten Nacht ein abgelegenes Partisanen-Denkmal zu bewachen, doch er erfüllt seine Pflicht. Um so ärgerlicher, daß ein kurzer Moment allzu menschlicher Unaufmerksamkeit respektlosen Schmierfinken schändliches Handeln ermöglicht. Auf der Stelle verfolgt er die flüchtigen Übeltäter. Einen findet er tatsächlich und schon nach wenigen Metern: ausgestreckt am Boden liegend, mit zertrümmertem Schädel ...

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wer ist hier der Ermittler? 7. September 2007
Von Mag Wolfgang Neubacher TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
In Italien hat er eine große Fangemeinde; im deutschsprachigen Raum sind seine (wenigen übersetzten) Krimis wahrscheinlich nur den Lesern von Italo-Krimis bekannt. Schade, muss man sagen; gerade Macchiavellis Krimis zeigen die ganze Bandbreite der italienischen Krimis. Sicher sind seine Krimis nicht so "massentauglich" wie etwa die von Donna Leon oder Andrea Camilleri: aber immerhin gilt Macchiavelli als der Begründer des modernen italienischen Kriminalromans (mit dem vorliegenden Werk aus dem Jahre 1975).
Der Krimi spielt in Bologna und Umgebung. Hier, in Pieve del Pina, wird ein Denkmal zu Ehren von über 50 Partisanen, die gegen Ende des 2. Weltkriegs in einen deutschen Hinterhalt gerieten und umkamen, errichtet. Ein Anschlag zerstört Baracke, Kleidung und Gerätschaften der Arbeiter.
Kommissar Antonio Sarti soll nun dieses Denkmal bewachen; dabei stolpert er aber über einen Toten. Nun muss er - im Auftrag von Kommissar Raimondi, seinem "Lieblingsfeind" - diesen Fall übernehmen. Seine Ermittlungsergebnisse sind dürftig, als ein zweiter Mord, genau wie der erste, passiert. Nun kommt Kommissar Sarti schön langsam in Bedrängnis...
"Tödliches Gedenken" ist ein ziemlich ungewöhnlicher Krimi: Erst einmal haben wir einen Erzähler (er nennt sich "Mittelloser"), der die Handlung und die handelnden Personen auch kommentiert. Antonio Sarti ist - natürlich - ein ungewöhnlicher Kommissar. Seine Kolitis macht ihm dauernd zu schaffen; seine "Mitarbeiter" sind genauso witzig-eigenartig wie er: Da wäre einmal der Journalist Gianni "Glühwürmchen" Deoni; weiters der Anarchist Rosas und Hilfskommissar Cantoni. Dass Sarti seine Pistole zwischen den frischen Socken versteckt, verwundert dann auch nicht mehr.
Daneben spielt in diesem Roman die Politik der 70er Jahre - vor allem in der Figur des Anarchisten Rosas - eine wichtige Rolle.
Summa summarum: ein sehr spannender, sehr politischer Krimi!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Originell und schnell 10. Juni 2007
Von awosiii
Format:Taschenbuch
Loriano Macchiavelli schuf eine der populärsten Krimifiguren Italiens, Kommissar Antonio Sarti. Aber bereits nach einigen Seiten fragt sich der Leser: wer ermittelt hier eigentlich? Ist das die Kommissar Sarti, Hilfskommissar Cantoni oder eher der Intellektuelle Rosas? Die anfängliche Verwirrung legt sich jedoch sobald man verstanden hat, dass der Erzähler oft und unangekündigt die Betrachterperspektive Wechselt und aus dem Blickwinkel verschiedener Romanfiguren berichtet. Dies beschleunigt zusätzlich das Geschehen im Roman.

Wer am Still von William Wharton oder Rafal Ziemkiewicz gefallen findet, dem wird auch dieses Buch gefallen. Darüber hinaus ist die Geschichte sehr originell und die Spannung gut aufgebaut.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Herta Masarié TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Antonio Sarti ist ein Kriminalkommissar, dessen Junggesellenleben geprägt ist von der Unlust am Beruf, der ablehnenden Haltung seinem Vorgesetzten gegenüber und beides schlägt sich bei ihm in einer chronischen Kolitis nieder.
Er hat wechselnde, stundenweise Frauenbekanntschaften und hasst seinen Vater, der ihm verboten hat, Bäcker zu werden.

Der Roman, dessen Kommissar Sarti ich gerade beschrieben habe, spielt in der Gegend von Bologna und er hat zu seinem Leidwesen zuerst einen, dann zwei, dann drei, letztendlich aber viele Morde aufzuklären, die alle zusammenhängen und teilweise zurückführen in die, gegen den Nationalsozialismus gerichteten Partisanenkämpfe, kurz vor Ende des zweiten Weltkriegs.

Das Buch ist nicht sehr umfangreich, die Schreibweise des Autors versetzt einem aber von der ersten Seite weg, in die typisch italienische, etwas leidende "ich hasse meinen Beruf" Macho-Vorgehensweise, in die "sch... Beruf" Mentalität und das Eintauchen in diesen Roman ist sehr leicht.
Man findet sich neben Antonio Sarti in seinem 850er Fiat sitzend und nach einem selbstgebrauten Espresso lechzend wieder und eh man sich's versieht, überlegt man bereits, ob das Gezwacke im Bauch nicht eine Kolitis sein könnte.

Kein Kriminalroman im üblichen Sinn, sondern einfach ein sehr guter, eigenwillig verfasster Spannungsroman, der wirklich empfehlenswert ist.
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