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Tödlicher Irrtum oder Feuerprobe der Unschuld
 
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Tödlicher Irrtum oder Feuerprobe der Unschuld [Taschenbuch]


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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Scherz Verlag
  • ISBN-10: 3502512353
  • ISBN-13: 978-3502512356
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,1 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.010.678 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Agatha Christie
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Produktbeschreibungen

Autorenporträt

Agatha Christie, 1890 in Devon geboren, war in zweiter Ehe mit dem Archäologen Max Mallowan verheiratet. Ihre Kriminalromane werden in über 100 Ländern verlegt. Agatha Christie ist die erfolgreichste Schriftstellerin aller Zeiten. Sie starb 1976 in Oxford.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Melanie Holtmann VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Broschiert
"Tödlicher Irrtum" ist einer der Agatha-Christie-Krimis, in denen die Meisterin nicht Hercule Poirot oder Miss Marple als Super-Detektive auftreten ließ. Beide Figuren bieten meistens zwei enorme Pluspunkte: Sie sorgen für witzig-skurrile, manchmal auch schlicht humorvoll-warmherzige Aufhellung der oft doch düster gehaltenen Plots. Zweitens und noch wichtiger: Marple- und Poirot-Romane bieten fast immer raffinierte Auflösungen, deren Erreichen auch deshalb so unterhaltsam ist, weil beide Detektive genialisch daran werkeln und man den "So war es wirklich" - Moment genussvoll begleiten kann. Wenn in AC-Romanen also Marple und Poirot fehlen, dann muss man auf eine starke Geschichte hoffen - wie sie zum Beispiel die "Zehn kleinen Negerlein" bieten.

"Tödlicher Irrtum" nun laboriert ganz außerordentlich an beiden Fehlern und verliert sich oft in einer nutzlosen Geschwätzigkeit. Die Handlung: Arthur Calgary entdeckt, dass er einem vor zwei Jahren wegen des Mordes an seiner (Adoptiv-)Mutter verurteilten und mittlerweile verstorbenem jungen Mann ein Alibi hätte geben können, was unglückliche Umstände verhinderten. Von Schuldgefühlen getrieben, betreibt er eine Wiederaufnahme des Falles und sticht so in ein Wespennest, denn die Familie von Opfer und Täter hatte sich mit der Erklärung, der Sohn sei krankhaft veranlagt gewesen und für den Mord an der Mutter nicht vollständig zur Rechenschaft zu ziehen gewesen, bis jetzt gut arrangiert. Jetzt ist jeder jedem verdächtig...

Agatha Christie entwirft erstaunlich oft das Bild einer im Kern faulen Familie, deren (unschuldige) Mitglieder dann aber quasi erlöst aus dem Ganzen hervorgehen, so in "Hercule Poirots Weihnachten", "Rendezvous mit einer Leiche" oder "Das fehlende Glied in der Kette". Dieses Motiv ist auch hier vertreten, aber nicht sehr sorgfältig ausgezeichnet: Die meisten Figuren bleiben blässlich. Das ist Manko Nummer eins. Viel schlimmer aber: Über weite Strecken wird einfach nur geplappert, an Beziehungen untereinander gearbeitet und ein bisschen ertraglos ermittelt, bis zum Schluss in einer Art deus-ex-machina-Effekt jemandem die richtige Lösung einfällt, die dann auch prompt an den Mann/die Frau gebracht wird und flugs das Ganze beendet. Im Grunde betreibt also Agatha Christie Hochstapelei: Ein Krimi ist das eigentlich nicht. Und die Identität des Mörders ist denn dann auch doppelt und dreifach uninteressant, weil er vorher kaum als Person eingeführt worden ist, weil das Motiv zu schwach scheint und weil sich eigentlich von vornherein keiner wirklich dafür interessiert hat, wer's denn nun war.

Fazit: Das alles wirkt wie eine kleine Trainingseinheit fürs Meisterhafte, weil viele typische Christie-Elemente drin sind. Das alles spielt aber nur in der Kreisklasse. Wer Champions League lesen will, sollte besser einen anderen Christie zur Hand nehmen.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Verspätetes Alibi 30. Juli 2005
Von Lilian Grobis TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Broschiert
„Es kommt nicht auf die Schuldigen an - nur auf die Unschuldigen."

Der Wissenschaftler Arthur Calgery ist verzweifelt. Gerade von einer Polarexpedition zurückgekehrt, macht er die furchtbare Entdeckung, dass er einem wegen Mordes verurteilten jungen Mann, Clark Jackson, ein Alibi hätte geben können. Doch der Verurteilte ist inzwischen im Gefängnis an einer Lungenentzündung gestorben. Um Clark zu rehabilitieren, wendet sich Calgery erst an die Polizei und dann an die Familie des jungen Mannes. Doch letztere ist gar nicht so begeistert wie erwartet - bedeutet dies doch, dass sich der wahre Täter noch auf freien Fuß befindet...

Wie sooft fehlt es nicht an den „üblichen Verdächtigen" - und am Ende ist doch alles anders als man denkt. Ein unterhaltsamer Krimi der Queen of Crime.

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11 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Jb
Format:Taschenbuch
Wie immer dreht es sich in diesem Roman um Schuld und Unschuld. Ein Mord der längere Zeit zurückliegt wird neu aufgerollt nachdem der Verurteilte und inzwischen im Gefängnis Gestorbene ein wasserfestes Alibi bekommen hat. Erneut wird in der Familie jeder verdächtigt und diese traurige Stimmung schlägt auch etwas auf den Leser um. Die Ermittlungen laufen äußerst schleppend und konventionell ab. Doch macht der Schluss alles wett. Es geht Knall auf Fall. Im ersten Moment sieht man Dies, und kurz darauf erscheint alles in anderem Licht. Agatha Christie wählte diesen Roman zu ihren Lieblingsbüchern, da ihrer Meinung nach besonders gut herauskam, dass das Wichtigste, was im Kriminalroman zählt, nicht etwa Schuld ist, sondern die Unschuld.
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