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Tödliche Zugabe: Hank Meyer ermittelt
 
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Tödliche Zugabe: Hank Meyer ermittelt (Gebundene Ausgabe)

von Stefan Maelck (Autor)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
  • Verlag: Rowohlt, Berlin (21. September 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3871345970
  • ISBN-13: 978-3871345975
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,2 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 665.380 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der Gitarrist der Rockband «Frohe Zukunft» wird tot auf der Bühne gefunden, ermordet mit seiner eigenen Gitarre. Gerade war ihr Album «Abrissbirne Diskokugel» auf Platz 1 der deutschen Charts geklettert. Wenig später stirbt der Sänger der «Perlen», diesmal dient als Mordwaffe ein Cello. Will jemand der ganzen aufstrebenden deutschen Rockmusik den Garaus machen? Hank Meyer, Privatdetektiv und Radio-DJ, kommt über den Fall ganz schön ins Schwitzen, zumal der Jahrhundertsommer dabei ist, Stadt und Menschen lahmzulegen. Seine Ermittlungen führen ihn zu Triller-Uschi, einer stadtbekannten Prostituierten, dem geleckten Produzenten Krömpel-Scharfschwerdt und, als auch noch die Tochter des vorerst letzten Mordopfers entführt wird, in die Frauen-WG, in der Heuser, Hanks Bruder im Geiste, sich gerade anschickt, ein neues Leben zu beginnen. Doch auch von Kindern und Hunden lässt Meyer sich nicht aus der Ruhe bringen. Denn wer den Soul hat, braucht sich um den Blues nicht zu sorgen. Gewohnt pointensicher leuchtet Stefan Maelck noch die zwielichtigsten Ecken von «Dunkeldeutschland» aus - spannend, schweißtreibend und umwerfend komisch.

Über den Autor

Stefan Maelck, 1963 in Wismar geboren, studierte er Anglistik und Germanistik in Rostock. Forschungs- und Lehraufenthalte in den USA und England. Nach einem Gastspiel als Lektor bei Reclam Leipzig ist er seit 1994 freier Publizist und Radiomoderator, Schwerpunkt Literatur und Popmusik. Stefan Maelck lebt in Halle.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Nennt mich Hank, 24. März 2008
Von S. Baumm (Schleswig-Holstein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Ein wunderbar lakonisch geschriebener Roman aus der Szene der Rockmusik - und wer dieselbe kennt, der weiß auch, dass es wirklich so ist, wenn Maelck auch gern und ironisch überzeichnet, was dem Lesegenuss jedoch nur zuträglich ist. Ganz nebenbei und unaufdringlich legt er zudem den Finger in die Wunden der sozialen und gesellschaftlichen Probleme, die den Osten bald 20 Jahre nach der Wiedervereinigung noch immer quälen ... Tolles Buch, mit schrägen Protagonisten, die in ihrem gepflegten Chaos äußerst sympathisch rüberkommen. Davon gern mehr!!!
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Vor Lässigkeit lallen, 23. Oktober 2007
Manche Bücher ziehen dem Leser die Schuhe aus. Diese sollte er dann gleich nach dem Autor werfen, aber der bleibt ja meist zur Sicherheit fern. Ein Beispiel ist dieses Romänchen. Dessen Held Hank Meyer hält sich als versoffener Radio-DJ und versoffener Privatdetektiv für die Lässigkeit in Person. Zusammen mit seinem versoffenen Kommissar-Kumpel und unterstützt von versoffenen Freunden macht er sich daran, die Morde an zwei Deutschrock-Größen (ebenfalls versoffen) aus Halle/Saale und Erfurt aufzuklären, Orten in "Dunkeldeutschland". Die Jungs lassen es krachen dabei: Jeder dritte Satz ein Song-Zitat, selbst im Puff von Triller-Uschi sind die Nummern nach Bands benannt, und so richtig gemütlich wird es nach dem fünften Beton (Becherovka-Tonic), hoch die trüben Tassen. Vermutlich weil der Autor Anglizistik studiert hat, tragen englische Verse aus dem 17. Jahrhundert zur mäßigen Verwirrung bei. Maelck hat wohl eine Mischung aus Nick-Hornby-Musikduselei und harter Detektivgeschichte beabsichtigt. Die Sticheleien und der Jargon wirken aber nicht sarkastisch, sondern pubertär und nerven in der Wiederholung. Und die Musikkenntnis spreizt sich so, dass für den Leser kein Platz bleibt. Für guten Trash ist das Buch zu bemüht, für einen guten Krimi zu grell ausgeleuchtet. Hank Meyer träumt von Sam Spade und Philipp Marlowe, den Helden Hammetts und Chandlers. Ginge es gerecht zu, müsste das ein Alptraum sein.

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