Als erstes fällt einem der merkwürdige Erzählstil des Autors auf - die Perspektiven wechseln scheinbar wahllos durcheinander. Das lässt einen das Buch doch recht stockend lesen. Über den Inhalt lässt sich streiten - sicherlich erhält man wirklich nette Einblicke in die japanische Kultur und die Denkweise der verschiedenen Generationen und deren Konflikte. Allerdings ist die Kriminal-Geschichte, die da wild drumherum gestrickt ist, völlig vorhersehbar und wirklich wenig spannend. Wirklich empfehlenswert ist das Buch allerdings für Kenner und Liebhaber des Aikido. Die Szene, in der Wolf die drei chinesischen Schläger mit schönen Aikido-Techniken auseinander nimmt, ist wirklich lesenswert. Naja - vielleicht wird der nächste Band etwas flüssiger in der Erzählung - und man achtet da ein bischen darauf, die Rechtschreibfehler aus dem Buch zu entfernen.