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Tödliche Toleranz: Die Muslime und unsere offene Gesellschaft
 
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Tödliche Toleranz: Die Muslime und unsere offene Gesellschaft [Taschenbuch]

Günther Lachmann
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 306 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 2 (März 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492246761
  • ISBN-13: 978-3492246767
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 448.493 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Lachmann belegt ausführlich, wann und warum die Integration der Gastarbeiter in Deutschland gescheitert ist.« Süddeutsche Zeitung

Kurzbeschreibung

Seit vierzig Jahren leben Muslime in Deutschland – warum wird die Kluft zwischen ihnen und den Deutschen immer größer? Warum führen so viele Spuren der islamistischen Terroristen ausgerechnet nach Deutschland? Und wie kommt es, dass muslimische Frauen hier im liberalen Westen immer noch unterdrückt werden? Lange Zeit wollte es niemand wahrhaben: Die Integration der Muslime in die westliche Welt ist gescheitert. Verantwortlich dafür sind sowohl die westliche Mehrheitsgesellschaft als auch die muslimische Minderheit. Günther Lachmann analysiert nicht nur, sondern zeigt auch Wege auf, wie statt Gleichgültigkeit und falsch verstandener Toleranz eine echte Integration und ein friedliches Miteinander entstehen können.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
40 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Amarczon
Format:Taschenbuch
Bei diesem Buch schrecken sowohl der Titel, als auch die Überschrift der Beschreibung auf der Rückseite, zunächst ein wenig ab. Dort ist von "Tödlicher Toleranz" und einer "explosiven Mischung" aus "Uns und unseren Muslimen" zu lesen. Diese Zeilen klingen zwar reißerisch, aber auch schon fast Islamfeindlich, und lassen somit absolut nicht auf die Qualität des Buches schließen. Doch hinter diesem Titel steckt deutlich mehr. "Tödliche Toleranz" von Günther Lachmann ist keineswegs reißerisch aufgebaut, und Islam- oder Ausländerfeindlich ist es erst recht nicht!

Günther Lachmann war vier Jahre lang in der politischen Redaktion der Bild tätig, bevor er als stellvertretender Leiter der Parlamentsredaktion zur Welt am Sonntag wechselte. Seitdem konzentriert er sich auf den Islamismus und die Muslime in Deutschland.

Seit den Terroranschlägen in New York, London oder Madrid liegen die Augen der Welt auf dem Islam. Immer öfter wird nun davon gesprochen, dass die Integration der Muslime in Deutschland gescheitert ist. Die Schuld suchen die Einen bei den, angeblich an einer Integration nicht interessierten, Muslimen, die Anderen bei den Deutschen, die diese Muslime angeblich gar nicht in "ihrem Land" haben möchten. Die Wahrheit liegt, wie so oft, in der Mitte. Günther Lachmann analysiert präzise und treffend, wie es in Deutschland soweit kommen konnte, dass diese zwei Kulturen heute zwar im selben Land, aber dennoch getrennt voneinander leben. Dabei versucht er nicht, einer der beiden Gruppen die Schuld zu zuschieben, sondern zeigt beiden Seiten ihre Versäumnisse auf. Ganz besonders geht er dabei auf die fast schon ignorante Handlungsweise der deutschen Regierung ein. Seine Analysen belegt Günther Lachmann durchgehend mit Daten und Fakten, aus denen er dann seine Schlüsse zieht. Er beschränkt sich jedoch nicht lediglich auf das Aufzeigen von Missständen, sondern zeigt auch Wege auf, wie diese über die nächsten Jahre abgebaut werden könnten.

Nach den Kapiteln über die Geschichte der Muslime in Deutschland, die etwas weniger als die erste Hälfte, des knapp 290 Seiten starken Buches ausmachen, widmet sich Lachmann dem Islamismus und dem islamischen Terrorismus. Hier beschäftigt er sich in erster Linie damit, woher die Anziehungskraft von Gruppen wie der Al-Qaida rührt, und wie diese Organisationen vorgehen, um neue Zellen in Deutschland und anderen westlichen Ländern zu bilden. Auch die Beschreibungen in diesem Teil des Buches fokussieren sich primär auf die Verbindungen nach Deutschland.

Als Abschluss ist dem Buch anstelle eines Nachworts ein Essay der niederländischen Abgeordneten Ayaan Hirsi Ali angehängt, die in ihrer Wahlheimat gegen die Unterdrückung des muslimischen Frauen kämpft, und sich auch in diesem Essay mit dem Thema beschäftigt.

Die Stärke von "Tödliche Toleranz" ist die Vorgehensweise des Autors. Er beschreibt präzise die derzeitige Situation in Deutschland, ohne sich selbst durch die Einhaltung der politischen Korrektheit in seinem Denken und seinen Aussagen einzuschränken. Dadurch wirken manche Stellen für bestimmte Leser vielleicht feindselig, tatsächlich stellen sie jedoch nur die Realität dar, vor der man nicht länger die Augen verschließen sollte.
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Tartschthomas VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Günther Lachmanns "Tödliche Toleranz" hebt sich aus der Flut der Veröffentlichungen zum Thema deutlich ab. Nicht nur wegen des provokanten Titels, sondern durch die Zentrierung auf die Situation in Deutschland. Sein Buch behandelt anhand von neun Kapiteln und eines Nachwortes von Ayaan Hirsi Ali sowohl die Vorgeschichte des Islamischen Fundamentalismus als auch des Jihadismus, sowie seine Erscheinungsformen in Deutschland:

-Die gescheiterte Integration

-Leben im Ghetto

-Die "göttliche Ideologie"

-Organisierter Islamismus

-Die Migranten, der Islam und der Islamismus

-Die Vision von einem islamischen Europa

-Der Terror

-Die Terrorabwehr

-Toleranz ist nicht Gleichgültikgeit oder Für ein echtes Miteinander

-"Muslimische Frauen, fordert eure Rechte ein"!

Es wird deutlich, dass der Fundamentalismus sich auf der Grundlage der nicht gegebenen Integrationsgeschichte gebildet hat und sich heute in Parallelgemeinschaften verstärkt, in die sich eine immer größer werdende Gruppe von Muslimen zurückzieht. Nicht zuletzt durch die Arbeit islamischer Dach- und Spitzenverbände, die an ethnisch-religiösen und politischen Grenzlinen ihre jeweiligen Anhänger rekrutieren. Aber auch der Jihadismus gewinnt seine Mudschaheddin in der muslimischen Diaspora hier in Deutschland. So radikalisieren sich gerade die jüngeren Muslime, die in den "Ghettos" leben und sich nicht integrieren wollen.

Dieses Buch sollte jeder, der mit der Thematik beschäftigt ist, lesen. Denn der Autor untermauert seine Thesen mit empirischen Daten. Hoffentlich erregen solche Bücher genug Anstoss, um eine neue Debatte abseits der derzeitigen Verharmlosung voranzuteiben.

Uneingeschränkt zu empfehlen!
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48 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Probleme der Überfremdung 27. Februar 2006
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Die Türken seien die größten Verlierer der Wirtschaftskrise, und deren Arbeitslosigkeit stelle ein »riesiges Problem« dar.
Bei einer durchschnittlichen Arbeitslosigkeit von 12 Prozent seien bei den Türken in Deutschland weit mehr, und zwar 31 Prozent arbeitslos.
Etwa jeder dritte Türke lebe unterhalb der Armutsgrenze und weitere 30 Prozent seien akut von Armut bedroht..
Rund 1,3 Millionen der knapp 2 Millionen Türken in Deutschland müssen von Arbeitslosengeld oder Kleinrenten leben.
Dazu komme, daß die Türken zunehmend auf Ablehnung in der Gesellschaft stießen. Die Ermordung des holländischen Filmemachers van Gogh, der Streit um den EU-Beitritt der Türkei und um die doppelte Staatsbürgerschaft belaste das Verhältnis.
Mit dem weiterhin geduldeten Zuzug von Familienangehörigen hier lebender Ausländer, mit der wachsenden Anzahl von ausländischen Schulabgängern ohne Abschluß und mit der fortschreitenden Auslagerung von Arbeitsplätzen in Billiglohnländer werden die Berufsmöglichkeiten für Minderqualifizierte von Jahr zu Jahr geringer und damit die Zahl der Hilfebedürftigen noch größer werden.
Die jüngste Warnung des Direktors des Zentrums für Türkeistudien vor drohenden »unkontrollierbaren Auseinandersetzungen« mit frustrierten und aggressiven jungen Türken sollte den Verantwortlichen ein ernstzunehmender
Anlaß sein, diesen dramatischen Entwicklungen mit entsprechenden Maßnahmen zu begegnen.
Die älteren Türken seien meist nur frustriert, bei jungen Türken löse die schlechte Lage aber immer häufiger Aggressionen aus. Die Politik habe die Dimension des Problems noch gar nicht erkannt. Schon kleine Vorfälle könnten zu unkontrollierbaren Auseinandersetzungen zwischen Türken und Deutschen führen.
Besonders im Jugendbereich müsse dringend etwas geschehen:
»Jeder Euro, der jetzt nicht investiert wird, muß später für Polizei und Justiz doppelt und dreifach ausgegeben werden«.
Nun, wenn in den nächsten Jahren der EU-Beitritt der Türkei bei voller Freizügigkeit für dann 90 Millionen Türken beschlossen wird, hat sich die Diskussion sowieso erledigt. Dann gebe ich Deutschland noch maximal zwei Generationen.
9,5 Millionen Türken leben unter, ca. 23. Millionen an der Grenze des Existenzminimums. 5% der. türkischen Oberschicht geben für Lebensmittel so viel aus wie 50% der Gesamtbevölkerung.
Die Arbeitslosigkeit in der Türkei mit ihrer rasch wachsenden und schlecht oftmals ausgebildeten Bevölkerung (hohe Analphabetenrate) beträgt über 10 Millionen. 4 - 6 Millionen Türken würden nach eigenen Aussagen nach Deutschland kommen, wenn sie bei einer Vollmitgliedschaft der Türkei in der EU Reisefreiheit hätten.
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