"U.S.S. Shark" erinnert vom Aufbau her sehr stark an "U.S.S. Seawolf", kommt aber nicht ganz an dessen Klasse heran. Robinson schlägt mit diesem Roman eine ganz andere Gangart ein, die Hauptpersonen sind nicht mehr unverwundbar, ja es überleben noch nicht einmal alle bis zum Ende des Buches.
Inhaltlich geht es diesesmal wieder gegen die Chinesen, die gemeinsam mit dem Iran ein Minenfeld in der Straße von Hormus gelegt haben und somit für explosionsartig steigende Ölpreise sorgen. Die USA können das natürlich nicht zulassen - schließlich ist Arnold Morgan ja immer noch der Sicherheitsberater des Präsidenten - und senden fünf Flugzeugträger-Kampfgruppen dorthin, um dort unten für Sicherheit zu sorgen. Gleichzeitig führt ein SEAL-Einsatztrupp eine Mission durch, die den Chinesen zeigen soll, dass die freie Welt ihre Spielchen nicht sehr amüsant findet. Doch durch die Konzentration von fünf Flugzeugträgergruppen an einer Stelle, werden andere Gebiete unbewacht gelassen - was das Hauptziel der Chinesen war. Denn jetzt können sie endlich das machen, was sie schon immer tun wollten...
Fazit: Dieses Buch ist nicht schlecht - aber eben nicht so gut wie "U.S.S. Seawolf", das für mich immernoch das beste Buch von Patrick Robinson ist. Dennoch: Spannend ist es allemal, da wieder die SEALs eine sehr große Rolle spielen. Mehr Kritik kann ich hier nicht verüben, da ich sonst den kompletten Inhalt des Buches schildern müsste - und ich will ja keinem die Spannung verderben...