Ein furioser Auftakt: eine Leiche im heißen Wasser eines der berühmten Budapester Thermalbäder, der Tote ein Staatssekretär, der eine seltsame Steppjacke trug. Danach will man nur noch wissen: Was ist passiert? Wer hatte ein Motiv?
Für die Aufklärung des Falles kehrt der kauzige Kommissar Peringer nach fünfzig Jahren im Auftrag von Europol wieder nach Budapest zurück und es wird noch einmal ganz anders spannend. Ein Terrorverdacht führt Peringer und seine schöne Kollegin Vicki Kiss auf eine falsche Fährte, doch dann wird immer deutlicher, dass des Rätsels Lösung in Peringers eigener, ungarischer Vergangenheit liegt. Dazwischen Beschreibungen der Bauten Budapests, feine Beobachtungen der Leute und der speziell ungarischen Art, man riecht den Duft des Essens, und ganz nebenbei wird einem Budapest und Ungarn nähergebracht.
Der erste Budapestkrimi, der zugleich ein Exkurs in die unheilvolle Geschichte der fünfziger Jahre Ungarns ist, ein amüsanter Stadtrundgang und ein Kurzkurs durch die ungarischen Weine, denn Kommissar Peringer trinkt zu Beginn eines Falles immer einen Weißen, dann einen Roten, und zum Abschluss einen Süßen'
Ein Seitendreher, den man am Abend nicht mehr weglegen mag, kurzweilig, spannend und anspruchsvoll.