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Tödliche Nebenwirkung
 
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Tödliche Nebenwirkung [Taschenbuch]

Robin Cook
2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 368 Seiten
  • Verlag: Weltbild; Auflage: 1., Aufl. (8. Januar 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3898973239
  • ISBN-13: 978-3898973236
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12,2 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.013.195 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von A. Gropp
Ich habe von Robin Cook schon einiges gelesen: schnelle Unterhaltung, spannend geschrieben. Aber "Tödliche Nebenwirkung" ist einfach schlecht. Die Story: Medizinstudent im höheren Semester muss sich einen Job in der Pharmaindustrie besorgen, da seine tanzende Ehefrau trotz Spirale schwanger wird und er nicht zulassen kann, dass sie als Schuhverkäuferin arbeitet...

Dabei kommt er einer üblen Verschwörung mit Drogen, Gehirnwäsche und sogar Gehirnimplantaten auf die Spur, die just seine Pharmafirma bei Ärzten unternimmt. Zusätzlich geht es um fetales Gewebe, das als Allheilmittel erscheint und durch Abtreibungen gewonnen wird (Frau in Gefahr!!!). Der Held tappt durch diverse höchst problematische Situationen, der mächtige Gegner erweist sich als absolut unbedarft und unfähig - und das Ganze ist auch noch mit übelsten "Übersetzungsunreinheiten" garniert.

Deshalb meine Empfehlung: dieses Buch kann man sich sparen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Enttäuschend, aber... 6. März 2007
Von Hauke Stammer TOP 500 REZENSENT
Wer dieses Buch liest muss zu allererst bedenken, dass es im Jahre 1985 geschrieben wurde. Die technologischen Sprünge in den letzten 20 Jahren lassen vieles, was wie technologische Zukunftsmusik in diesem Roman wirken soll, eher antiquarisch erscheinen.

Die Geschichte selbst handelt vom Medizinstudenten Adam Schoberg, der durch die Schwangerschaft seiner Frau gezwungen wird, sein Studium gegen einen Vertreter Job bei einem Pharmaunternehmen einzutauschen. Dadurch entdeckt er ein Geflecht von Verschwörungen, die es besagtem Unternehmen ermöglichen sollen, letztlich alle klinischen Bereiche der USA zu kontrollieren.

Im Verlauf entsteht tatsächlich Spannung, auch und grade dadurch, dass Adam`s Frau Jennifer durch Streit und Missverständnisse Opfer der Gegenseite zu werden droht. Seine Versuche, zu ihr vorzudringen schlagen fehl und es scheint auf eine private Katastrophe zuzusteuern. Aber...

... die Geschichte an sich ist so an den Haaren herbei gezogen, dass die abschließenden 70 Seiten schon schwere Kost darstellen. Die Angestellten des Konzerns agieren durch die Bank naiv und vertrauensseelig, die Ereignisse zum Ende hin überschlagen sich und die gesamt Geschichte hat so viele logische Lücken, dass es manchmal beginnt weh zu tun.

Abschließend aber bleibt eine nette Lektüre, die trotz handwerklicher teils grober Fehler immer wieder zu fesseln und zum Weiterlesen zu animieren weiß. Das anrührende Ende ist Geschmackssache aber entschädigt für die letzten beiden Kapitel, die viel zu schnell zu viele Ereignisse aneinander reihen müssen. Der Nachtrag des Autors erinnert dann noch einmal daran, in welchem Jahr das Buch entstanden ist und macht deutlich, dass das damals amerikanische Problem des Gesundheitswesen, was Robin Cook anprangern wollte, längst auch ein deutsches geworden ist.

Seichte Kost, die aber auch Spaß bereitet und das zu einem nicht all zu hohen Preis.
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Tödliche Nebenwirkung 26. Oktober 2011
In New York wird von einem Pharmakonzern eine Superklinik eröffnet, nettes Personal, entspannte Athmosphäre, die perfekte Klinik um etwas schlimmes wie einen Urlaub zu gestalten. Hinter der Fassade sieht man aber jede Menge leere Blicke und ungeheuerliche Dinge die geschehen. Adam Schonberg - eigentlich Medizinstudent - nimmt einen Job bei dem Arolen-Konzern an, um für sich und seine Neuschwangere Freundin genügend Geld zu verdienen, damit sie das ungeborene Kind auch versorgen können. Bei seiner Arbeit für den Konzern entdeckt er allerdings Profitgier und das Spiel mit der menschenlichen Gesundheit und abartiger Forschung und Experimenten. Mit der Entdeckung gerät nicht nur er, sondern auch seine schwangere Frau in tödliche Gefahr.

Bei Tödliche Nebenwirkung handelt es sich um einen Roman, von dem ich erst nicht wusste was ich davon halten sollte. Das Weltbild-Cover ist ziemlich schlicht, erweckt nicht allzu großes Aufsehen aber genau das macht es auch irgendwie wieder gut. Eine simple Flasche mit einer roten Flüssigkeit (ich hätte die gelben Pillen aus dem Buch als passender empfunden, aber so what, das macht den Kohl ja nun auch nicht mehr fett XD). Es gibt tatsächlich zwei deutsche Titel die beide als sehr passend für mich gelten. Pharmakon / Tödliche Nebenwirkung. Passt für das Buch wie die Faust aufs Auge.
Die Beziehung zwischen Adam und Jennifer ist beinahe etwas unglaubwürdig. Da sollte man meinen, dass sich ein Ehepaar, das gegen den Willen beider Elternpaar geheiratet hat, vollends vertraut und mal auf den anderen hört. Stattdessen zicken sich die beiden von Anfang an an. Es gibt kaum ein nettes Wort, tatsächlich habe ich mich manchmal gefragt, ob die beiden wirklich verheiratet sind. Während Adam teilweise sehr stur war, war Jennifer einfach nur... hochnäsig. Ein Mutterkind praktisch.

Der Roman an sich lässt sich ziemlich schnell lesen, ich habe pi mal Daumen drei Tage gebraucht um die Geschichte zu lesen und nachzuvollziehen. Ein wirkliches Ende hat das Buch aber nicht. Natürlich gibt es einen Epilog wo alles schick ist und dergleichen, aber ich vermisse die "Jagd" nach den bösen Buben ziemlich, keine Festnahme, oder besondere Nachweise. Mit Adams Abgabe der Beweismittel ist das Buch irgendwie abgeschlossen. Schade. Trotz der gelungenen Geschichte und den kranken Gedanken (ich möchte mir lieber nicht ausmalen, was wäre, wenn so etwas hier passieren würde) kann ich einfach nur gute 4 Sterne vergeben. Mankos hin oder her, der Schreibstil und der Grundsatz der Geschichte haben mich überzeugt.
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