Ich konnte bisher die teilweise verheerende Kritik bezüglich Cusslers "Superhelden" Dirk Pitt nicht vollständig, aber immerhin in der Argumentationsrichtung vertehen. Allen diesbezüglichen Kritikern sei "Tödliche Tiefe" jedenfalls wärmstens empfohlen: Hier wird Pitt nur noch in einem einzigem Satz erwähnt, im Sinne von "Dirk kann ja die Welt retten..." und an seine Stelle tritt eine Person namens Kurt Austin, mit der sich auch ein normaler Mensch, der keine Ausbildung beim MI 5 genossen hat, noch halbwegs identifizieren kann; ergänzt durch "schwache" Personen, die in früheren Romanen wohl allenfalls eine Nebenrolle gespielt hätten. Die Geschichte ist - im Gegensatz zu späten Dirk Pitt - Stories von Cussler wieder glaubhaft und erscheint viel weniger konstruiert.
Ansonsten bleibt anzumerken, dass ist auch dieses Werk von Cussler nahezu fehlerfrei ins Deutsche übertragen wurde.
Fazit: Definit lesenswert - auch und gerade für enttäuschte Leser später Dirk Pitt Geschichten von Cussler.