Wer Bücher von z.B. Maeve Binchy mag, wird von diesem Buch begeistert sein! Auch Nora Roberts versteht es hervorragend, einem Irland näher zu bringen, so daß man dieses Buch am liebsten auf einer Bank an der irischen See lesen möchte. Allerdings finde ich, daß Nora Roberts insgesamt etwas leichtere Lektüre schreibt, nicht so schwermütig-lebensnah, wie Meave Binchy. So ist dieser Roman eine leichte Erzählung über junge Frauen aus gebildeten und gut-situierten Verhältnissen, die durch den Tod der Mutter, bzw. des Vaters erfahren, daß sie Halbgeschwister sind. Shannon, die Karrierefrau aus Amerika, Maggie, die extrovertierte Künstlerin und Brianna, die mütterliche Hoteliers-Frau prallen aufeinander und wachsen in Irland zur Familie zusammen. Ergänzt wird das ganze noch durch eine komplizierte, aber prickelnd dargestellte Liebesgeschichte. Durch letzteres läuft der Roman manchmal Gefahr, etwas trivial zu werden, aber Rosamunde Pilcher-Fans werden voll auf ihre Kosten kommen! Insgesamt eine schöne Geschichte, aber sie ist weder richtig tragisch, noch nur romantisch-happy. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)