Waverly Jong war als kleines Mädchen Schachgroßmeisterin. Ihre Mutter Lindo war einst in China gegen ihren Willen mit einem Kind verheiratet worden und konnte sich nur mit allergrößter Anstrengung und List aus der Sklaverei dieser Ehe befreien. Benannt wurde Waverly nach dem Waverly Platz in ihrer Geburtstadt San Francisco und ihr einziges Ziel ist es von ihrer Mutter die Anerkennung zu bekommen, die sie sich selbst verwehrt. Von Waverly und Lindo handelt Amy Tans Meisterwerk: „Töchter des Himmels", genauso wie von ihren Leidensgenossinnen Suyan, An-Mei, Ying-Ying und deren Töchter: Jing-Mei, Rose und Lena. Die Mütter sind alle noch in China geboren und kamen aus den unterschiedlichsten Gründen nach Amerika, wo ihre Töchter zur Welt kamen. Das Aufeinandertreffen der unterschiedlichen Kulturen, die von den Müttern und den Töchtern verkörpert werden verursacht nicht nur Spannungen im Mutter-Tochter Verhältnis sondern verschuldet auch das ein oder andere Mal faustdicke Mißverständnisse und Kommunikationsstörungen. Alles in allem gehört dieses exzellente Buch zu Recht zu den modernen amerikanischen Klassikern. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)