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5.0 von 5 Sternen
Eine spannend erzählte Geschichte, 10. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Tête-à-tête: Leben und Lieben von Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre (Gebundene Ausgabe)
Der hervorragende Eindruck, wenn man mit der Lektüre dieses Buches beginnt, ist, dass die Autorin erzählen kann und dieser Eindruck bleibt einem erhalten, vom Vorwort durch 13 ausführliche, die Geschichte der Beziehung dieses berühmten literarischen Paares nacherzählende, Kapitel bis zum Schluss.
Sartre und Beauvoir werden zu Figuren ihres eigenen Lebensromans, der an Abenteuern, Lügengeschichten und Verwicklungen nichts zu wünschen übrig lässt.
Die Autorin vermag scheinbar mühelos das Interesse des Lesers wachzuhalten, der einfach nur wissen will wie es weitergeht.
Es handelt sich nicht um eine (Doppel)-Biografie im klassischen Sinne, denn im Mittelpunkt steht die Geschichte der Beziehung der beiden, von ihren Anfängen 1929 bis zum Tod Sartres im Jahre 1980. Dennoch bekommt man eine Menge an biografischen Details geliefert, die hier in einer gekonnt lebendigen Darstellung zu einem über das eigentliche Thema hinaus sich ergebenden Zeitbild verdichten.
Weder voyeuristisch noch mit moralischem Zeigefinger, führt die Autorin durch ihre ereignis-und aufschlussreiche Geschichte, die auf Gesprächen, u.a. mit Simone de Beauvoir selbst im Jahre 1976, und bisher unveröffentlichter privater Korrespondenz des Paares beruht und bleibt an der Sache, nämlich so gut wie möglich zu versuchen, einen Eindruck zu vermitteln, wie es sich in Wahrheit verhielt.
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