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Täterstrategien und Prävention
 
 
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Täterstrategien und Prävention [Taschenbuch]

Anita Heiliger
2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 198 Seiten
  • Verlag: Frauenoffensive (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3881043195
  • ISBN-13: 978-3881043199
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 13,9 x 1,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 693.158 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Täter, die Kinder sexuell mißbrauchen, behaupten immer wieder, es sei einfach passiert, es sei über sie gekommen. Sie suggerieren eine nicht geplante Handlung, für die sie kaum oder keine Verantwortung zu tragen hätten. Realtität aber ist, daß sexueller Mißbrauch an Kindern von den Tätern in einer Vielzahl strategischer Schritte im vorhinein ebenso wie die Tat begleitend sorgfältig geplant sind. Das Ziel ist dabei einerseits, an das Opfer zu gelangen und es verfügbar zu machen, andererseits durch Geheimhaltungsstrategien, Schuldzuweisungen und Drohungen unentdeckt zu bleiben und das kriminielle Verhalten beliebig fortsetzen zu können.
Die Kenntnis dieser Strategien muß dazu führen, den Gewaltcharakter des sexuellen Mißbrauchs an Kindern und seine traumatischen Folgen zu erkennen, den Opfern zu glauben, sie zu schützen und die Täter konsequent zur Verantwortung zu ziehen.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Ein Bärendienst für die Opfer, 1. Juli 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Täterstrategien und Prävention (Taschenbuch)
Ich habe selten ein so einseitiges Buch gelesen, welches sich auf dubiose Quellen beruft und Statistiken auf so schamlose Weise interpretiert. Ich kann nicht glauben, daß solche Anfängerfehler der Betrachtung von Statistiken (Art der Erhebungen, Zielpublikum, Umfang der Daten werden häufig ignoriert oder ganz verschwiegen) einer diplomierten Soziologin unterlaufen, so daß es mir schwer fällt, der Autorin keine Absicht zu unterstellen.
Einzelne Fallbeschreibungen werden zur Allgmeinheit erhoben, wie es bei reißerischen Fernsehsendungen mitunter geschieht. In einem wissenschaftlichen Buch, welches vor allem angeblich einen sehr ernsten Zweck verfolgt, hat so etwas nicht zu suchen.

Das traurigste an der ganzen Sache ist, daß die Opfer von geschehenen Verbrechen für einen ideologisierten Kampf herhalten müssen und damit erneut mißbraucht werden. Die Autorin sollte in sich gehen und dringend eine überarbeitete Version des Buches, welches dem dargestellten Anspruch gerecht wird, veröffentlichen.

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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen einseitig geschriebenes Buch aus radikalfeministischer Sicht, 5. April 2001
Rezension bezieht sich auf: Täterstrategien und Prävention (Taschenbuch)
Der "Missbrauch mit dem Missbrauch" wird von A. Heiliger abgestritten bzw. verharmlost. Für solche „angeblichen Falschbeschuldigungen" gäbe es keine empirische Basis. Abgesehen davon, dass es für „Richtigbeschuldigungen" auch keine empirische Basis gibt (außer den zur Anzeige gekommenen und nachgewiesenen Fällen, die zahlenmäßig sehr gering sind), gibt es inzwischen Studien aus den USA, die besagen, dass im Kontext von Trennung/Scheidung ca. 80 % der Missbrauchsvorwürfe Falschbeschuldigungen sind. Aber egal, ob dies nun eine „gesicherte Grundlage" in Form von Prozentzahlen hat oder nicht: den unberechtigten Missbrauchsvorwurf herunterzuspielen, nur weil es ein typisches Frauendelikt ist, grenzt schon an Menschenverachtung.

A. Heiliger stelle sich einmal vor, ihr würde grundlos sexueller Missbrauch an ihrem Kind vorgeworfen und ihr daraufhin jeder Umgang mit diesem untersagt. Auch wenn sie genau weiß, dass der Vorwurf unbegründet ist, hat sie keine Chance mehr, ihr Kind zu sehen, denn der bloße Verdacht des Missbrauchs soll ja ausreichen, um das Kind „schützen" zu müssen. D. h. sie wird nicht nur psychisch ruiniert, menschlich demontiert, sondern verliert wegen des Rufmords vielleicht auch noch ihren Job.

Kann so was einem Elternteil im Namen des Kinderschutzes zugemutet werden? Auch Eltern haben Menschenrechte! Nicht nur Mütter, auch Väter.

Es ist keine Seltenheit, dass Eltern (ganz bes. auch Mütter und die feministische Helferszene) „Kindeswohl" vortäuschen, um gnadenlos Eigeninteressen durchzudrücken. Dass Mütter ihre Kinder aus purem Egoismus an sich klammern oder als Besitz betrachten, über den sie willkürlich verfügen wollen, hält A. Heiliger für ausgeschlossen; ebenso wie pathogene Angstbindungen oder vorsätzlichen Umgangsboykott.

Offenbar hat A.Heiliger einige Gutachten gelesen, die von der üblichen, oftmals plumpen, manchmal subtilen, Mütterparteilichkeit abweichen und stattdessen die Eltern als gleichberechtigt und gleichverpflichtet betrachten und tatsächlich versuchen, sich in die Kinderbedürfnisse einzufühlen. In dem Buch wird ein Dr. Jakob mehrmals positiv erwähnt. Fakt ist aber, gegen diesen Mann (mittlere Reife-kaufm. Zweig) der sich als Missbrauchsexperte in München ausgab, lagen Strafanzeigen von Familien vor. Dr. Jakob konnte per Ferndiagnose anhand von Kinderzeichnungen feststellen ob ein Missbrauch vorlag oder nicht. Einem Mädchen mit einer Chlorallergie ordnete er einen sexuellen Missbrauch zu, den angeblich der Vater begangen haben sollte. Wie sich herausstellte, war es die Chlorallergie des Freibades die zur Rötung der Haut und Geschlechtsteile führten. DER SPIEGEL ermittelte gegen diesen Dr. Jakob und brachte einen großen Bericht. Der Jakob verschwand plötzlich nach England. Wenn solche Personen in dem Buch zittiert werden, dazu grundsätzlich die Feststellung das der Mann und Vater als Täter feststeht, kommt man schnell zu dem Ergebnis wie es die feministische EMMA

Zeitschrift sinngemäss schreibt: Anita Heiliger ist eine Radikalfeministin Das Buch ist somit nicht zu empfehlen und einseitig aus radikalfeministischer Sicht geschrieben. Es trägt in keiner Weise dazu bei, dass sehr ernste Thema Missbrauch vernünftig darzustellen. Es fehlen Aussagen von Experten wie ein Prof. Undeutsch, Schade oder Steller wie andere Uni Experten.

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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Lustig, wenn's nicht so traurig wäre., 14. März 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Täterstrategien und Prävention (Taschenbuch)
Das Buch von A. Heiliger sprüht vor unfreiwilliger Komik, denn in jedem Satz ist unwissenschaftliche Parteilichkeit zu spüren. Bezeichnend ist zudem, dass einer der beschriebenen vermeintlichen Täter jüngst in München frei gesprochen wurde - aufgrund eindeutiger Indizienbeweise, die zu seinen Gunsten sprachen. Mutter und Tochter lügten in diesem Fall, um ihre eigene zerrüttete Biographie vor sich selbst und anderen zu schönen. Ein Psychodrama, dem der Stiefvater beinahe zum Opfer gefallen wäre.

Heiliger gibt vor, auf der Seite der Opfer zu sein. Genau das ist sie aber nicht. Sie geht stattdessen eine unheilige Allianz mit jenen ein, die lediglich behaupten, im Recht zu sein. Damit macht sie sich zur Komplizin all jener, die das Recht schon immer auf ihrer Seite sahen.

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