Die Übungen in diesem schmalen Buch sind sehr übersichtlich gestaltet, Dauer, Personenanzahl und Hinweise auf Requisiten sind auf einen Blick zu erfassen.
Es gibt nicht beliebig viele, sondern ausgewählte Übungen - das ermöglicht es, dieses Buch als Grundlage und roten Faden für einen ersten Kurs zu benutzen.
Es gibt Sammlungen mit sehr viel mehr Improvisationsübungen, doch diese haben den Nachteil, dass man die "Qual der Wahl" hat. Ein weiterer Vorteil für gestresste Lehrer ist außerdem, dass dieses schmale leichte Büchlein auch in einer vollen Lehrertasche immer noch ein Plätzchen findet, und so spart man sich das Abschreiben und kann sich mit dem Buch direkt ins Geschehen stürzen.
Die Übungen in diesem Buch sind so beschrieben, dass sie auch für Spielleiterinnen und Lehrerinnen, die selbst noch wenig Erfahrung mit szenischem Spielen haben, gut vorstellbar sind.
Man kann die Spiele und Übungen nacheinander und aufeinander aufbauend einsetzen, wenn man einen Kurs oder eine Theater-AG leitet. Man könnte sich aber auch passende Spiele heraussuchen und sie im Deutsch- oder Gesellschaftskundeunterricht einsetzen. Die Beschreibungsspiele könnte man als handlungsorientierten Einstieg für das Schreiben von kreativen Kurzgeschichten und/oder für Personenbeschreibungen nutzen, um nur ein Beispiel zu nennen.
Interessant ist, dass es zu einigen Übungen je Grundform und Aufbauform(en) gibt, die also eine Anpassung an das Niveau einer Gruppe erlauben.
Es wird von der Autorin empfohlen, die Spielübungen für Jugendliche ab 15 Jahren einzusetzen.