- Plattform: Windows 98 / Me / 2000 / XP, Mac
- Medium: Audio CD
Produktinformation
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Die meisten Nutzer werden sicher zunächst die Möglichkeit des virtuellen Rundgangs nutzen. Mehrere Dutzend Kamerafahrten durch die verschiedenen Kunsthallen des Louvres lassen sich hier abspielen. Sicher -- wer das Museum leibhaftig besucht, wird hier ganz andere Eindrücke haben, aber er wird nicht die Kommentare der Kunsthistoriker hören, die DVD-ROM-Nutzer gratis vorgelesen bekommen.
Echte Museumsbesucher haben auch kaum die Chance, zwischen den einzelnen Hallen, Kunstwerken oder Epochen hin- und herzuspringen. Dazu gibt das Programm über umfangreiche Such- und Indexfunktionen viele Gelegenheiten. Hinzukommen ausführliche historische Hintergrundinformationen zu den Kulturen, die die Kunstwerke im Louvre hervorgebracht haben. Und auch die Geschichte des Museums selbst wird tiefgehend nachvollzogen.
Damit man sich nicht bei jedem virtuellen Museumsbesuch seine Lieblingskunstwerke erneut zusammensuchen muss, lassen sich die Bilder in ein Album einfügen, von denen man mehrere anlegen kann. Das ist auch praktisch für den Kunsterziehungsunterricht, denn die ausgewählten Werke lassen sich albumweise per Diashow abspielen. Dass man die Bilder per Klick auf die Vorschau dem Album hinzufügt, erschließt sich dem Nutzer leider erst nach einem Blick in das (vorbildliche) Booklet.
Die Qualität der Bilder lässt nichts zu wünschen übrig. Mittels Lupe lässt sich sogar so weit in die Kunstwerke hineinzoomen, dass sich Maltechniken und Untergrundbeschaffenheit detailliert studieren lassen. Leider lassen sich die Bilder nicht ohne Weiteres exportieren -- da bleibt nur der Umweg über die Bildschirmfoto-Funktion. Wer die Details braucht, der muss sich das Bild anschließend mit einer Bildbearbeitungssoftware wieder zusammenpuzzeln.
Fazit: Der Louvre zeigt, wie sich die Möglichkeiten einer DVD-ROM optimal ausnutzen lassen. Und wer sich für Kunst interessiert und ein DVD-Laufwerk im Computer hat, der sollte dieses nicht lange auf die vorbildliche Scheibe warten lassen. Die CD läuft auf einem Macintosh und auf PCs. Bei letzteren darf es auch Windows 2000 sein, obwohl dies in den Systemvoraussetzungen des Herstellers nicht angegeben wird. --Katharina F. Braun
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