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Systematic Chaos
 
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Systematic Chaos

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Produktinformation

  • Audio CD (1. Juni 2007)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Roadrunner Records (Warner)
  • ASIN: B000PFUAO6
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (104 Kundenrezensionen)
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Anhören  1. In The Presence Of Enemies Pt. 1 9:00EUR 0,99
Anhören  2. Forsaken 5:35EUR 0,99
Anhören  3. Constant Motion 6:55EUR 0,99
Anhören  4. The Dark Eternal Night 8:51EUR 0,99
Anhören  5. Repentance10:43Nur Album
Anhören  6. Prophets Of War 6:00EUR 0,99
Anhören  7. The Ministry Of Lost Souls14:57Nur Album
Anhören  8. In The Presence Of Enemies Pt. 216:38Nur Album


Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Seit fast 20 Jahren dominieren Dream Theater mit ihren fantastischen Alben den Progressive-Metal-Sektor wie keine zweite Band, und auch Systematic Chaos unterstreicht wieder die Ausnahmestellung der New Yorker Virtuosen.

Die etwas seelenlose Modern-Metal-Phase, die das Quintett mit Train Of Thought einläutete, ist endgültig abgehakt. Schon Octavarium setzte wieder verstärkt auf Melodien und emotionale Vielfalt, und mit dem betont warm und differenziert produzierten Systematic Chaos sind Dream Theater endgültig zu ihrem ureigenen Sound zurückgekehrt. Ein Retro-Trip ins eigene Klassikerregal ist die CD deshalb aber noch lange nicht geworden. Mit dem zweiteiligen "In The Presence Of Enemies" knüpft man musikalisch zwar ein wenig an das geniale Konzeptwerk Scenes From A Memory an, auf der Scheibe finden sich aber auch topmoderne oder unkonventionelle Nummern wie die gelungene Muse-Verneigung "Prophets Of War" oder der nie zu unterkühlte Thrash-Metal-Kracher "Constant Motion", bei dem nicht nur die Gitarren an die frühen Metallica erinnern. Ihren Höhepunkt findet die 78-minütige Platte allerdings im elfminütigen "Repentance", einer vergleichsweise kompakten Psychedelic-Rock-Nummer, die die sphärische Magie von Pink Floyd mit der düsteren Urgewalt von Tool verbindet, ohne auch nur ansatzweise wie ein Plagiat zu wirken. Ganz großes Album einer ganz großen Band!

-- Michael Rensen

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Systematic Chaos

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33 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Dream Theater polarisieren, keine Frage. Selbst in den eigenen Fanreihen wird die Qualität jedes einzelnen Outputs teilweise heftig diskutiert.

Einige sprechen der Band seit dem Austieg des Keyboarders Kevin Moore jegliche Innovation ab, andere (wie auch ich) sind jedoch der Meinung, dass mit Jordan Rudess musikalische Genialität dazu kam.

Nicht umsonst zauberten die New Yorker 1999 den Prog-Meilenstein "Metropolis Pt.2 - Scenes from a memory" aus der Hutkrempe.

Danach folgte (leider) das eher durchwachsene "Six degrees...", welches zwar starke Songs aber auch einige Füllstücke beinhaltet.

Mit "Train of thought" wurden die Grenzen des Prog-Härtegrades gekonnt ausgelotet und mit "Octavarium" wurde ein Album vorgelegt, welches allen Möchtegern-Metallern zeigte, wie man ein Orchester miteinbezieht, ohne, dass es gleich peinlich und völlig überladen klingt.

Dieser Umstand wurde dann auch auf der folgenden Live-DVD "Score" nochmals eindrücklich unter Beweis gestellt.

Nun liegt mir wieder mal ein DT-Output vor und ich habe ehrlich gesagt etwas gezögert, das Album anzuhören, da ich mich ernsthaft fragte, was jetzt noch kommen soll...

Auf "Systematic Chaos" erfinden DT ihren Sound mal wieder neu, zitieren sich selbst und experimentieren mit Soundeffekten (vor allem bei LaBrie's Gesang), die man so nicht von ihnen erwartet hätte.

Trotzdem klingt alles unverkennbar nach DT.

Sehr mutig finde ich die Entscheidung, dass der Opener "In the presence of enemies Part 1" erstmal geschlagene 5 Minuten die Prog-Keule schwingt, bevor die erste Silbe gesungen wird.

"Forsaken" klingt herrlich erfrischend und zeigt deutlich, dass DT die Ideen nicht auszugehen scheinen.

Insgesamt erinnert mich "Systematic Chaos" an die starken Momente von "Six degrees..." und "Metropolis Pt.2" und führt konsequent den mit "Octavarium" eingeschlagene Weg fort.

Mehr Melodie, mehr singende Gitarren aber stellenweise dann doch wieder eine Gitarrenwand, die ihresgleichen sucht.

DT müssen schon lange keinem mehr was beweisen und haben einfach nur noch Spaß. Und genau das vermittelt dieses Album! :)
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37 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Boris Theobald TOP 1000 REZENSENT
Format:Audio CD
Je länger die großen Klassiker einer Band zurückliegen, desto mehr gehen die Meinungen zur Neuware auseinander. Dieses musikalische Naturgesetz trifft auch auf Dream Theater zu. Ein Glück, dass sie das völlig kalt lässt! Dem neunten Studioalbum, "Systematic Chaos", hört man an, dass sie gelassen und selbstbewusst an die Sache herangegangen sind. Ein Indiz dafür sind allein schon die Lyrics. Früher hätte es auch keine Songs über einen nächtlichen Vampir-Besuch (FORSAKEN) oder ein altes Monster, das die Stadt heimsucht (DARK ETERNAL NIGHT) gegeben. Andere Bands nutzen ihre große Erfahrung, um alte Erfolgspfade immer und immer wieder platt- und schließlich kaputt zu trampeln. Die einzige Konstante bei Dream Theater ist dagegen inzwischen die nach wie vor annähend konkurrenzlose Gerätebedienung und das kein bisschen abgestumpfte Feingefühl fürs Komponieren, egal ob der Song 5 oder 25 Minuten dauert. Aber: diese Kompositionen sind mit nichts von früher zu vergleichen. Das wird einige Fans der "Images And Words"-Only-Fraktion abschrecken. Schade - sie versäumen so einiges! Zum Beispiel ein paar Songs mit einer überraschenden Schippe schwermetallischer Härte, die von vielen voreilig kritisiert wird. Bei CONSTANT MOTION und DARK ETERNAL NIGHT wird der Bulldozer von "Train of Thought" ausgepackt, wobei aber soundtechnisch mehr Facetten präsentiert werden und auch die Keyboards trotz des enormen Härtegrades viel (düstere) Atmosphäre beisteuern. Die beiden Songs lassen eine viertel Stunde lang "thrashige" Gedanken an Bands wie Pantera oder Metallica aufkommen; sogar düster geshoutete, bösartig verzerrte Vocals sind bei DARK ETERNAL NIGHT zu hören, richtig fiese Ultradüsterriffs, dazu ganz am Anfang der vielleicht druckvollste Bass Drum Sound der Metalgeschichte. Ja wie, Dream Theater machen Thrash und holzen einfach drauf los? Weit gefehlt! In diesen Drives stecken Präzision, High Tech und allerhand rhythmischer Extravaganzen. Dazwischen erstrahlen Refrains mit gewohnt großartigen Melodien und (natürlich) mehrminütige Instrumental-Shows vom Allerfeinsten. Und die waren selten so heavy. Unter den kompakteren Stücken gibt es so etwas wie zwei melodische "Gegenstücke" - das hymnische PROPHETS OF WAR mit Background-Shouts von 50 eingeladenen Dream-Theater-Fans, und FORSAKEN: sehr straight, eingängig, ohne große Frickel-Touren, dafür mit einem einfach guten Riff und hypnotisch schönen, melancholischen Melodien ausgestattet. Melodisch geprägt ist auch der Viertelstünder THE MINISTRY OF LOST SOULS. Er erzählt von der Todessehnsucht einer beinahe ertrunkenen Frau, deren Retter selbst ums Leben kam. Mehr als sieben Minuten bestimmen getragene, schwermütig bombastische Atmosphären das Klangbild, bevor dann zwischendurch im Instrumenten-Teil die Post abgeht. Überraschend lang bleibt der Longtrack jedoch ziemlich balladesk. Aber das Feeling stimmt; und darauf kommt es an. Einziger Schwachpunkt des Albums bleibt das ruhige REPENTANCE, das mehr als 10 Minuten und damit viel zu lang relativ eintönig Melancholie verbreitet. Zum Schluss dürfen auch noch Freunde der Band wie Neal Morse, Joe Satriani oder Steven Wilson ins Mikro sprechen, was sie in ihrem Leben so bedauern. Der Song ist Teil vier des auf "Six Degrees..." begonnenen Zyklus, also die Fortsetzung von "The Glass Prison", "This Dying Soul" und "The Root Of All Evil" inklusive ein paar musikalischer Zitate. Der Song ist zwar überraschend abwechslungsarm; noch eine Total-Ballade wie "Vacant" und "The Answer Lies Within" wäre aber sicherlich die schlechtere Lösung gewesen. Bleibt noch das Riesen-Epos IN THE PRESENCE OF ENEMIES, ganz klar einer von Dream Theaters unsterblichen Geniestreichen. Zusammengerechnete 25 Minuten lang geht es um einen inneren Kampf zwischen Gut und Böse, musikalisch hochemotional umgesetzt mit allem, was geht, von psychedelisch und ruhig bis heavy und verfrickelt oder orchestral und bombastisch. Gänsehaut pur ist angesagt, wenn nach Ende des atemberaubenden Instrumental-Teils in Part II die gleiche Hookline vom Ende des Frickelduell-Intros von Part I in monumentaler Gestalt wieder auftaucht - das ist ganz großes Kino! Unterm Strich sind die 78 Minuten "Systematic Chaos" eine gelungene Weiterentwicklung der Band. Die Unverblümtheit der Einflüsse ist sympathisch. Neben Metallica (und natürlich was die Solo-Duelle angeht nach wie vor Kansas) ist mehr als je zuvor auch Pinky Floyd zu nennen. Nicht nur wegen der an "Shine On..." erinnernen Zweiteilung von IN THE PRESENCE OF ENEMIES. Auch halten immer mehr gestreckte Spannungsbogen Einzug, die sich bei Dream Theater selten so langsam und bedächtig ausgebreitet haben. Aber keine Sorge: Bei Pink Floyd meckert man ja auch nicht über zu wenig Speed und erfreut sich stattdessen an feinfühlig aufgebauten Atmosphären - und das ohne minutenlange megadynamische Instrumental-Passagen voller Rhythmus- und Tempowechsel. Als Kenner der fünf Musiker sollte man sich unbedingt um die Special Edition bemühen. Das 90-Minuten-Doku "Chaos in Progress" schaut ihnen im Tonstudio auf ihre begnadeten Finger, lässt sie über die Entstehung von Album und Songs berichten und nicht zuletzt ihren Hang zur Blödelei ausleben. Das gilt natürlich besonders für Mike Portnoy, der außer Backing Vocals auch schon Mal die Fast-Food-Bestellung durchs Mikro schickt oder sich liebevoll um seine Kollegen kümmert ("Jordan said he had a 'dirty organ' for us to see").
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Wiedergutmachung 27. Juni 2007
Format:Audio CD
Den beiden eher negativen Bewertungen zuvor kann ich fast nur entgegenhalten!

Nachdem ich auch als Fan der ersten Stunde vom Vorgänger "Octavarium" maßlos enttäuscht war, ist "Systematic Chaos" für mich wie eine Wiedergutmachung!!

Denn im Gegensatz zum letzten Album, bei dem mich Songs wie "I Walk Beside You" oder "The Answer Lies Within" sowie die ersten 6 Minuten des Stücks "Octavarium" vollkommen abgeschreckt haben, gibt es auf "Systematic Chaos" meiner Meinung nach nicht einen Aussetzer!

Ich möchte dabei hier keine einzelnen Stücke 'rausgreifen. Ein oder zwei halten dabei nicht ganz das Niveau, das von den übrigen Songs, und dann ohne Ausnahme, aber auch ziemlich hoch gesetzt wird.

OK, dass Dream Theater seit geraumer Zeit mal den einen oder anderen Part spielen, der offensichtlich eher spontan denn lang überlegt daherkommt, ist wahr. Und ja, die Kompositionen auf "Images & Words" und "Awake" fand' ich insgesamt auch noch atemberaubender als auf eigentlich allen folgenden Platten.

Aber dies macht doch Songs wie "The Dark Eternal Night" oder "The Ministry Of Lost Souls" oder eigentlich alle neuen Stücke in keinster Weise zu schlechten Songs! Kann man denn nicht einfach einen tollen Song als solchen bestehen lassen, auch wenn kein Mörder-Solo oder unglaubliche Taktwechsel oder was auch immer drin vorkommen. "Disappear" auf "Six Degrees ..." ist doch beispielsweise ein echtes Highlight und besticht auch auf einer ganz anderen Ebene, die so bei den ersten Platten vielleicht nur bei "Space-Dye Vest" vorhanden war. Und mit "Prophets Of War" gibt's auch auf der neuen Scheibe wieder so ein atmosphärisches Stück.

Produktion? Im Booklet steht: Engineered and mixed by Paul Northfield, ich denke, dass dieser Herr dann eher für den Sound zuständig ist bzw. auch Herr Vlado Meller, der das Master fabriziert hat. Meiner Meinung nach ist bereits seit "Falling Into Infinity" der knallige Drumsound einem eher natürlichen gewichen; Geschmackssache halt. Bass höre ich eigentlich sehr gut 'raus, mein Eindruck ist sogar eher, dass es besser ist als auf anderen Platten. Insgesamt bietet der Sound jetzt nichts Überraschendes, ist aber in Ordnung.

Tja, und dann letzlich noch zu James LaBrie. Die Diskussion um ihn kann ich nach wie vor überhaupt nicht verstehen. Man höre sich nur mal sein Solo-Album "Elements Of Persuasion" oder die DT-Live-DVD "Score" an, wie er dort bspw. "Innocence Faded" live bringt, ist für mich schier unglaublich. Wie dem auch sei, ich kann mir DT ohne LaBrie nur sehr schwer vorstellen und Russel Allen ist auch meiner Meinung nach ein Ausnahmetalent, passt aber überhaupt nicht zu DT, genau so wenig, wie ich mir den fast übermächtigen Ray Alder von Fates Warning dort vorstellen könnte. Und außer der Tatsache, dass die Strophen von "Constant Motion" exakt wie typische Metallica-Lines klingen, kann ich kaum Schwachstellen bezüglich des Gesangs auf "Systematic Chaos" feststellen.

Alles in allem: Kein Meilenstein wie "Images & Words" oder "Awake" (wieviele Meilensteine kann man schon in seinem Leben fabrizieren?), aber einfach ein super gelungenes Album!
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Veröffentlicht am 4. Oktober 2009 von Kara
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