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Autor und Regisseur Stephen Gaghan hat mit Traffic Macht des Kartells den Drehbuch-Oscar gewonnen jetzt präsentiert er den Politthriller Syriana über Intrigen und Korruption im weltweiten Ölgeschäft: Von den Playern, die in den Hinterzimmern von Washington ihre Deals einfädeln, bis zu den Arbeitern auf den Ölfeldern am Persischen Golf verwebt der Film zahlreiche Erzählstränge und demonstriert so die Konsequenzen für die Menschen in einer Welt, in der es ausschließlich um Geld und Macht geht. Die Intrige entwickelt sich vor dem Hintergrund eines der Ölförderländer, in dem der junge, charismatische und reformwillige Prinz Nasir (ALEXANDER SIDDIG) die seit langem bestehende Verstrickung mit den amerikanischen Geschäftsinteressen auflösen möchte. Gerade hat Thronfolger Nasir die Erdgas-Bohrrechte die bisher der texanische Energie-Gigant Connex innehatte aufgrund eines höheren Angebots den Chinesen zugesprochen: ein schwerer Schlag für Connex und die US-Geschäftsinteressen in der Region. Jimmy Pope (CHRIS COOPER) hat soeben mit seiner kleineren texanischen Ölfirma Killen die hart umkämpften Bohrrechte für die begehrten Ölfelder in Kasachstan ergattert. Dadurch wird Killen für Connex äußerst interessant, denn die große Firma braucht jetzt ein neues Betätigungsfeld, um die Produktionskapazität auszulasten. Vor dem Zusammenschluss der beiden Firmen kontrolliert das Justizministerium den zu genehmigenden Vertrag, und nun soll die Washingtoner Anwaltskanzlei Sloan Whiting das Verfahren mit gebührender Sorgfalt prüfen die Kanzlei ist für ihre rigorose Ablehnung feindlicher Übernahmen bekannt....
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
59 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Komplexer politischer Film,
Rezension bezieht sich auf: Syriana (DVD)
Hier einen Abriss der Handlung wiederzugeben, würde den Rahmen sprengen, denn der Film lebt von mehreren parallelen Handlungen, die zuerst unverständlich erscheinen, dann aber nach und nach ein Gesamtbild formen und zum Ende hin zusammengeführt werden.Nun, hauptsächlich geht es um einen alternden CIA-Agenten mit Namen Bob (George Clooney), der nach einer misslungenen Aktion eine neue Chance bekommt: er soll Prinz Nasir, seines Zeichens designierter Nachfolger eines mächtigen Emirs im Libanon, töten. Wie, warum und mit welchen möglichen Folgen, mit jenen Fragen bleibt der Zuschauer zunächst allein, um dann allmählich in den Nebenhandlungen "aufgeklärt" zu werden. Die Darsteller, allen voran George Clooney als übergewichtiger schnuddeliger CIA-Agent mit Fehlern und Mut zur Heldendistanz, können fast ausnahmslos überzeugen. Regelrecht unspektakulär, fast sachlich und damit dem schwierigen Grundthema entsprechend, wird den Charakteren Leben eingehaucht. Viele Dialoge prägen die Arbeit der Darsteller, sie kommunizieren und handeln glaubwürdig. Auch Matt Damon als Finanzberater des o.g. Prinzen weiß zu überzeugen. Ja, die Handlung: sie ist komplex, politisch geprägt und verlangt nach Konzentration. Diverse Charaktere, deren Verhältnis zueinander, die Nebenstränge und das politische Grundthema als solches machen es dem Zuschauer nicht leicht, durchzublicken. Hat man jedoch einmal den roten Faden aufgenommen, so bekommt man einen anspruchsvolles Polit-Drama geboten. Handwerklich ist kaum etwas auszusetzen: die Bilder erzeugen eine authentische, bedrückende Atmosphäre, die Szenerien wirken auffallend unspektakulär und somit angemessen. Als Fazit bleibt, dass Freunde des "schnellen" Filmes hier Abstriche machen müssen. "Syriana" gleicht vielmehr einer Mischung aus Politthriller und Drama, wenig actionlastig, nichtsdestotrotz unterhaltend und interessant. Einen Helden sucht man hier vergebens, (leider) ebenso zumindest am Anfang die klare Linie, die solch einen Film allgemeinverdaulich und verständlicher macht. Der Film hat mir gut gefallen, da er zum Nachdenken anregt, so untypisch realistisch erscheint und gestern wie morgen aktueller ist als einem lieb sein kann. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
52 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Man muss "wach" sein,
Rezension bezieht sich auf: Syriana (DVD)
Das der Film kein besonders großer Kassenerfolg werden wird dürfte klar sein. Denn er verknüft völlig unterschiedliche Handlungstränge zischen denen ständig hin und hergewechselt wird. Auch wenn die Gschichte fiktiv ist bekommt man ein Gefühl dafür wie es in der Realität zugeht.Dass hier noch einige excellente Darsteller am Werk sind merkt man auch schnell. Allen voran der in ungnade gefallene CIA-Agent (grandios gespielt von George Cloony). Aber auch die Nebenrollen sind wirklich gut besetzt. Wer die komplexe Geschichte von "Traffic - das Kartell" mochte, der muss sich einfach Syriana ansehen. Man darf keinesfalls erwarten, dass der Film "nur" Unterhaltung ist. Wenn man geistig nicht "am Ball" bleibt, dann kann man leicht den Faden verlieren. Der Film ist nicht einfach eine Ansammlung von Verschwörungstheorien, er führt uns eindeutig vor, dass "Macht korrumpiert". Man bekommt eine Ahnung davon wie weit Sein und Schein auseinanderdriftet je "höher" man gelangt. Fazit: Absolut empfehlenswert! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
48 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
sehr starker Film,
Rezension bezieht sich auf: Syriana (DVD)
Also, erst einmal vorweg:Die Handlung des Film ist nicht gerade einfach nachzuvollziehen. Ich wage mal schwer zu bezweifeln, dass man alles sofort beim ersten Mal versteht. Syriana sollte man sich mindestens zweimal anschauen. Syriana ist ziemlich schwere Kost und wenn man nicht politik-interessiert ist, sollte man sich den Film nicht anschauen. Das erklärt wohl auch die durchwachsenen Bewertungen. Wer allerdings schreibt, dass der Film amerikanisch ist, der sollte sich tunlichst nochmal mit der Materie auseinander setzen, denn es ist eindeutig das Gegenteil der Fall. Die US-Regierung ist eben nicht für die Etablierung der Demokratie, sondern für die Sicherung der Öl-Versorgung, auch wenn dadurch ein monarchisches Regime unterstützt werden muss. Wie das nun im einzelnen abläuft muss dann jeder selbst herausfinden. Die Schauspieler aggieren sehr stark, wobei ich sagen muss, dass die Folterszene eigentlich nicht in den Film gehört. Es ist schön, dass Hollywood noch so tiefsinnige Filme zustandbringt. Wenn man den Film allerdings nur wegen George Clooney und Matt Damon gucken will, dann wird man bitterböse enttäuscht werden! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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