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Synergetik in der Psychologie: Selbstorganisation verstehen und gestalten [Gebundene Ausgabe]

Hermann Haken , Günter Schiepek
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kurzbeschreibung

November 2005
Das Buch bietet eine umfassende Darstellung der Synergetik, d.h. der Wissenschaft komplexer selbstorganisierender Systeme, in der Psychologie. Der Band stellt nicht nur die theoretischen Grundlagen der Selbstorganisation in umfassender Weise vor, sondern auch zahlreiche empirische Forschungsergebnisse. Darüber hinaus werden neueste wissenschaftliche Erkenntnisse der Neurowissenschaften und der Psychologie integriert, wobei ein weiter Bogen gespannt wird von psychischen Grundfunktionen wie Motorik und Wahrnehmung über Gedächtnis, Entscheidungsprozesse, Persönlichkeit und Selbst, Psychoneuroimmunologie, Psychotherapie, dyadische und Gruppeninteraktionen bis hin zu Management und Organisationsentwicklung. Auch philosophische Fragen und wissenschafts- bzw. erkenntnistheoretische Probleme werden diskutiert. Zudem wird in zahlreiche Methoden der nichtlinearen Zeitreihenanalyse eingeführt.
Eine didaktische Besonderheit ist die beiliegende DVD, die Anschauungsmaterial wie Filmausschnitte, Computersimulationen und Farbgrafiken enthält. Der Band ist das Produkt der kreativen Zusammenarbeit eines weltweit renommierten Theoretischen Physikers, der zugleich Begründer der Synergetik ist, mit einem psychologischen Forscher und Systemtheoretiker. Das Buch vermittelt die Faszination disziplinübergreifender Wissenschaft und gibt entscheidende Impulse für die Psychologie des 21. Jahrhunderts.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 780 Seiten
  • Verlag: Hogrefe-Verlag; Auflage: 1., Aufl. (November 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3801716864
  • ISBN-13: 978-3801716868
  • Größe und/oder Gewicht: 24,4 x 17,6 x 5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 805.040 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Klappentext

Das Buch bietet eine umfassende Darstellung der Synergetik, d.h. der Wissenschaft komplexer selbstorganisierender Systeme, in der Psychologie. Der Band stellt nicht nur die theoretischen Grundlagen der Selbstorganisation in umfassender Weise vor, sondern auch zahlreiche empirische Forschungsergebnisse. Darüber hinaus werden neueste wissenschaftliche Erkenntnisse der Neurowissenschaften und der Psychologie integriert, wobei ein weiter Bogen gespannt wird von psychischen Grundfunktionen wie Motorik und Wahrnehmung über Gedächtnis, Entscheidungsprozesse, Persönlichkeit und Selbst, Psychoneuroimmunologie, Psychotherapie, dyadische und Gruppeninteraktionen bis hin zu Management und Organisationsentwicklung. Auch philosophische Fragen und wissenschafts- bzw. erkenntnistheoretische Probleme werden diskutiert. Zudem wird in zahlreiche Methoden der nichtlinearen Zeitreihenanalyse eingeführt.

Eine didaktische Besonderheit ist die beiliegende DVD, die Anschauungsmaterial wie Filmausschnitte, Computersimulationen und Farbgrafiken enthält. Der Band ist das Produkt der kreativen Zusammenarbeit eines weltweit renommierten Theoretischen Physikers, der zugleich Begründer der Synergetik ist, mit einem psychologischen Forscher und Systemtheoretiker. Das Buch vermittelt die Faszination disziplinübergreifender Wissenschaft und gibt entscheidende Impulse für die Psychologie des 21. Jahrhunderts.

Über den Autor

PD Dr. Günter Schiepek ist Dozent für Psychologische Diagnostik und Klinische Psychologie.

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Kundenrezensionen

4.2 von 5 Sternen
4.2 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Symphonie der Zukunft 8. Februar 2007
Format:Gebundene Ausgabe
Synergetik der Psychologie - das Zusammenwirken in der Wissenschaft von der Seele" könnte man übersetzen... Ein schweres Buch, ein schwieriges Buch, ein gewichtiges Buch, ein wichtiges Buch! Es macht genau das zum Thema, was am Schwersten zu ergreifen, zu begreifen, fassbar zu machen ist: die Psyche, die Logik der Psyche, die Psycho-Logik, wenn man will. Und nicht genug damit: es bringt die Synergetik, die Zusammenschau der Perspektiven, das Zusammenwirken (im wahrsten Sinne: syn-ergo im Griechischen) der Methoden und Schulen und Traditionen in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit - ein sehr anspruchsvolles Thema! Was kann zusammengeschaut werden in der Wissenschaft von der Seele? Was kann zusammenwirken, um ein ganzes Bild, ein Mosaik oder ein Netzwerk des Wissens von den Wirkmechanismen der menschlichen Psyche zustande kommen zu lassen? So tun sich denn auch zwei Wissenschaftler von hohem Rang zusammen, die scheinbar gegensätzlicher nicht sein können: Hermann Haken, renommierter Physiker seines Zeichens, dessen Name für strenge, schwierige Naturwissenschaft steht und Günter Schiepek, bekannt für innovative, zukunftsorientierte Forschung in der Psychologie. Physik und Psychologie - wie passt das zusammen?! Kann damit ein so uralt-philosophisches Thema wie das Zusammenspiel zwischen Leib und Seele, Gehirn und Geist, Materie und Psyche angegangen werden? Die beiden Autoren scheinen dabei genau die entgegengesetzten (aber nicht unbedingt gegensätzlichen) Seiten einer Medaille einzubringen: der eine die eher materielle, nomothetische, mathematisch-logische, der Andere die psychische, idiosynkratische, intuitive, psycho-logische Denkweise. So könnte es scheinen. Aber dem ist nicht so, wenn man sich die Publikationslisten der beiden Autoren einmal anschaut: Hermann Haken hat schon psycho-logisch über Selbstorganisation in lebenden Systemen räsoniert (Erfolgsgeheimnisse der Natur) und viele der Publikationen von Günter Schiepek sind mit hochkomplexen mathematischen Formeln und Ableitungen angereichert. So ist ein janusköpfiges Werk entstanden, dass mit zwei Paar Augen viel mehr nach hinten und nach vorne schaut, als dem einen oder anderen lieb ist: es tritt die Begrenztheit der heutigen Wissenschaft vom Menschen immer wieder deutlich zu Tage, nicht ohne Ausblicke auf eine mögliche Zukunft dieser Wissenschaft zu gewähren. So entwirft das Buch eine Psychologie der Zukunft, in der alle Einzelwissenschaften zu einem grossen Orchester zusammen kommen und ihre Stimme zu diesem Thema einbringen. Ein faszinierendes Buch, das nicht nur die neuesten Erkenntnisse der Neurowissenschaften, der Psychologie, Biologie, Medizin, Physik, Quantenphysik einbringt, sondern auch auf aktuelle Diskussionen in der Philosophie, Soziologie und Ökonomie engagiert eingeht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Rezension Haken/Schiepek 12. Mai 2011
Von Rezensent
Format:Gebundene Ausgabe
Rezension Haken/Schiepek
Als Lehrer für Mathematik und Physik bin ich an dem Konzept der Synergetik sehr stark
interessiert. Wünschenswert wäre für mich, die Grundzüge dieses Modells auf eine
mathematisch verständlichen Weise Oberstufenschülern näher zu bringen. So habe ich hoch
motiviert das Kapitel zwei (Synergetik ' die Wissenschaft der Selbstorganisation)
angefangen zu lesen und konnte den Ausführungen zunächst auch gut folgen. Über einige
Ungereimtheiten bin ich dann ab S. 100. gestolpert. Z.B ist in der Gleichung (2.18) der
Faktor a verloren gegangen, taucht aber in der Abb. 2.38 wieder auf. Die Abschätzung (2.20)
ist genau verkehrt herum formuliert und die Lösungskurve (Abb. 2.38) stimmt zwar mit ihrem
asymptotischen Grenzverhalten, besitzt aber im Gegensatz zur Abb. im Anfangsbereich
einen Wendepunkt, s. hierzu z.B. Martin Braun, Differential Equations and Their Applications
(Short Version), S.27 ff, Springer 1978. Auch lässt sich die Differntialgleichung (2.14) in
geschlossener Form lösen, s. hierzu auch Braun S. 30. Die Trennung in einen
zeitabhängigen und einen zeitunabhängigen Teil (Gleichung (2.19)) leuchtet mir an dieser
Stelle deshalb nicht ganz ein.
Die rechte Seite der Gleichung (2.23) verstehe ich hier als die Minus-Gradientenbildung des
(eindimensionalen) Potentialfeldes V(n). Dies passt auch in den Kontext, da mit dem
Potential hier das Änderungsverhalten des Systems, hier einer Vogelpopulation, in
Abhängigkeit von der Anzahl n der existierenden Vögel beschrieben wird. Diesen Ansatz
finde ich bestechend, da sich so der Formalismus der Vektorfelder, wie er aus der Physik
bekannt ist, in einem neuen Zusammenhang direkt anwenden lässt.
Allerdings ist mit der Gleichung (2.23) aus meiner Sicht ein kardinaler Fehler unterlaufen.
Übernimmt man nämlich hier die Definition des physikalischen Potentials und übersetzt es
auf dieses Beispiel, ist damit das Wegintegral längs des 'Weges' n, also in Richtung
wachsender Anzahl der existierenden Vögel gemeint. Aus der Physik ist bekannt, dass man
aus der Minus-Gradientenbildung des Potentialfeldes das Vektorfeld der Beschleunigung
erhält. Mit Beschleunigung ist hier das zeitliche Änderungsverhalten der
Änderungsgeschwindigkeit der Vogelpopulation und nicht der Vogelpopulation selbst
gemeint. Die erste Ableitung nach der Zeit der Anzahl n(t) der Vögel in dieser Gleichung
muss also durch die zweite Ableitung nach der Zeit ersetzt werden. Die linke Seite von
Gleichung (2.23) muss also aus meiner Sicht statt dn/dt heißen d2n/dt2. Damit folgt aber die
Gleichung (2.25) nicht mehr und die folgende Ausführung ist nicht mehr schlüssig, auch
wenn sie sehr eingängig und anschaulich ist, schade!
Für mich stellt sich hier die Frage, an welchen Leser sich dieser Teil des Buches wendet. Ein
mathematisch wenig interessierter Leser wird diese Seiten wohl überschlagen, ebenso ein
Leser, dem dieser Formalismus aus einer abstrakten Perspektive bereits geläufig ist. Als ein
mathematisch interessierter Leser, der die Idee der Synergetik anhand dieser Beispiele
verstehen möchte, bin ich allerdings an den gehäuften Ungereimtheiten gescheitert. Damit
haben sich meine Erwartungen, die ich nach einem ersten Durchblättern an dieses Buch
gestellt habe, nicht erfüllt.
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5.0 von 5 Sternen Synergetik in der Psychologie 5. Mai 2012
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
DDr Schiepek habe ich live erlebt und schätze ihn sehr hoch. Das Buch gehört für mich in die Kategorie "Fachliteratur, die man immer wieder braucht" und somit perfekt. Nicht trivial.
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