Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Nach mehrjähriger intensiver Beschäftigung mit den traditionellen Formen, und dem gegenwärtigen Stand und der Entwicklung praktischer Übungsmethoden lud die LaoShan Union alle Freundinnen/Freunde, Expertinnen/Experten, die sich für QiGong interessieren, zu zwei Symposien ein. Im ersten Symposium wurden erstmals die notwendigen Anforderungen an eine systematische Struktur der QiGong Ausbildung vorgestellt. Neu hinzu kommt die künftig erforderliche regelmäßige Fortbildung für die nach der LaoShan-Methode unterrichtenden QiGong-Lehrerinnen und Lehrer. Eine aufeinander abgestimmte Abfolge von fachlichen Vorträgen und demonstrativen Übungen unter Anleitung der chinesischen Fachexpertinnen und -experten waren Schwerpunkte der Veranstaltung. Auf diesem Symposium wurde das qualitative Niveau der QiGong-Praxis der Öffentlichkeit präsentiert und ein wesentlicher Beitrag zur Verbesserung der derzeitigen Praxis in Europa geleistet. Im Mittelpunkt der zweiten Veranstaltung standen Vorträge mit konkreten Beispielen zur Wirkungsweise verschiedener QiGong Übungsmethoden auf die individuelle Gesundheitsförderung, sowie Informationen und praktische Beispiele zur professionellen Fachausbildung für QiGong Lehrende nach der LaoShan-Schule. Darüber hinaus konnte aktive Gesundheitsförderung in den demonstrativen Übungen, unter Anleitung der chinesischen Experten Du Hong und Prof. h.c. Sui QingBo, sowie im Bereich “Lernen”, mit ausgebildeten Lehrkräfte der Laoshan-Schule, erlebt werden. Praktische Übungen und Vorträge zeigten die bisher entwickelten qualitativen Aus- und Fortbildungsstrukturen der QiGong-Ausbildung in Bezug auf die spezielle Philosophie der LaoShan-Schule. Ziel beider Symposien war es, QiGong durch zuverlässige und eindeutig nachvollziehbare Kriterien und Abläufe, bezogen auf fachliche Inhalte und definierte Anforderungen, als wichtiges medizinisches Mittel darzustellen und deren achliche Anerkennung und Integration zu fördern. In diesem Heft können die Beiträge der Referentinnen und Referenten nachgelesen werden.