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Sympathy for Mr. Vengeance
 
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Sympathy for Mr. Vengeance

Song Kang-ho , Shin Ha-gyun , Park Chan-wook    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 35,85 Kostenlose Lieferung. Details
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Rezensionen

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Sympathy for Mr.Vengeance bietet grandioses Genrekino aus Korea das in seiner Radikalität an amerikanische Hardboiled-Krimis erinnert. Ein blutiger Thriller, ein eindringliches Familiendrama und neben all dem ein überraschend wenig beachtetes Meisterwerk.

Der südkoreanische Regisseur Park Chan-wook legte zunächst zwei veritable Flops aufs rutschige Blockbuster Parkett, bevor ihm mit dem allseits bejubelten Joint Security Area (JSA) der erfolgreichste Film aller Zeiten gelang, bezogen auf sein Heimatland Korea, versteht sich. Auch in Deutschland war die Kritik voll des Lobes und der Film erfuhr eine beachtliche Auswertung in etlichen Programmkinos hiesiger Großstädte. Bei seinem nächsten Projekt hatte Park dann „Carte Blanche“ und konnte so Richtig in die Vollen gehen.

In kurze Sätze gekleidet und ohne mehr als das Notwendigste zu verraten geht es um den taubstummen Stahlarbeiter Ryu, der die Tochter seines Chefs kidnappt, um mit der erpressten Geldsumme die horrenden Kosten einer Nierentransplantation für seine über alles geliebte Schwester zu bezahlen. Nichts läuft nach Plan, und schon bald haben es Ryu und seine Schwester mit einem kompromisslosen Gegner zu tun. Dies ist der Ausgangspunkt eines Films, der sich schwer in Worte fassen lässt. Regisseur Park Chan-wook scheint mehr an isolierten Momenten interessiert, als an der Dramaturgie der fortlaufenden Geschichte, die sich von Minute zu Minute unabwendbar und immer radikaler in ein blutiges Drama verwandelt. Das Konzept dieses ungewöhnlichen Films beruht auf der Externalisierung menschlicher Emotionen. Um seiner Haltung Audruck zu verleihen, zerfetzt etwa ein arbeitslos gewordener Angestellter vor den Augen der Familie seines ehemaligen Chefs seinen Körper mit einem Tapeziermesser. Wenn das Blut aus den frischen Schnitten quillt, ist diese letzte Tat ein stummer Schrei, eine Anklage ohne jeglichen Anflug von Sentimentalität.

Stilistisch bedient sich der Regisseur langer Einstellungen, die den Zuschauer kommentarlos auf Distanz halten. Die Wirkung ist ernüchternd, hat jedoch nichts von der sinnlichen Rauschhaftigkeit so manch einer Splatter-Orgie, obwohl es hier nicht weniger blutig zugeht. Sympathy for Mr.Vengeance ist eine Studie, über das Elend des Lebens, das sich meist aus den Umständen, oft aber auch ganz einfach zufällig ergeben kann. In kaum zu überbietender Eindringlichkeit verfolgt der Film also im Kern einen zutiefst humanistischen Ansatz. Ein kaum beachtetes Meisterwerk, das in seiner drastischen Bildsprache sicher nicht jedermanns Sache ist, für alle anderen jedoch unbedingt empfohlen wird. --Thomas Reuthebuch

Movieman.de

Nach dem besonders auch für deutsche Zuschauer interessanten Grenzthriller "JSA" stellt Park Chan-wook mit "Sympathy for Mr. Vengeance" den Auftakt einer Filmreihe vor, die sich mit Vergeltung beschäftigt (diesem Film folgt "Oldboy" und "Sympathy for Mrs. Vengeance". Park Chan-wook ist fasziniert vom Thema Rache, wobei er einen Film entwirft, der sich aus vielerlei Richtung damit beschäftigt, denn hier geht es nicht nur um einen Menschen, der der Rache frönt. Vielmehr sind es viele Parteien, die alle ihre eigenen Gründe haben, nach Vergeltugn zu streben — und keiner ist weniger schwerwiegend als der andere. Dabei wird hier eine Spirale der Gewalt entfesselt, die auf ein nihilistisches Ende zuläuft, wie man es so in Hollywood niemals sehen würde. Am Ende bekommt jeder das, was er verdient! Der Regisseur hat grandioses Kino erschaffen, das außerhalb üblicher Konventionen funktioniert und wahrhaftig überraschen kann. Fazit: Herausragender Thriller, der schwierige Fragen stellt, aber keine einfachen Antworten liefert

Moviemans Kommentar zur DVD: Ein exzellenter Film in guter technischer Umsetzung. Nur die Extras enttäuschen etwas.

Bild: Insgesamt stellt sich das Bild durchaus gut dar, auch wenn es kleinere Schwächen gibt. So ist es etwas farbschwächer als beispielsweise die koreanische DVD, weswegen es hier auch nur zu sieben Punkten reicht. Rauschen ist fast nicht vorhanden, was auf einen Rauschfilter zurückzuführen sein dürfte. Dafür finden sich hin und wieder stehende Rauschmuster (00:54:57), die aber nicht allzu störend sind. Das Bild ist angenehm scharf 00:52:37; Wald im Hintergrund), verliert aber bei schnellen Bewegungen an Dichte (01:35:22). Der Kontrast ist ausgewogen, selbst bei dunklen Szenen mit dunklen Elementen im Vordergrund (00:45:42).

Ton: Im direkten Vergleich schneidet die koreanische Tonspur etwas besser ab, da der deutsche Ton etwas dumpf klingt. Zudem ist die Synchronisation auch keine Offenbarung und wird dem Film nicht im Mindesten gerecht. Der Mix ist recht hübsch geworden, wobei leichte Effekte wie Vogelgezwitscher oder das Platschen von Wasser bei der Räumlichkeit zu gefallen wissen.

Extras: Neben dem Trailer in Deutsch und Koreanisch gibt es ein knapp 30-minütiges Behind-the-Scenes-Feature, das jedoch mangels deutscher Untertitelung oder Offsprecher ziemlich wertlos ist. --movieman.de

VideoMarkt

Um seiner Schwester die dringend nötige Nierentransplantation zu finanzieren und nachdem er bereits eine eigene Niere ohne Gegenleistung an die Organmafia abtrat, beschließen der taubstumme Ryu und seine aufgeweckte Anarchistenfreundin, die kleine Tochter eines reichen Unternehmers gegen Lösegeld zu entführen. Als das Mädchen in seiner Obhut durch ein Unglück ums Leben kommt, zieht dessen Vater alle erlaubten wie unerlaubten Register, um die Verantwortlichen für den Tod seines Kindes büßen zu lassen.

Video.de

Schmerz überträgt sich selten so nahtlos von der Leinwand bzw. dem Bildschirm auf den Betrachter wie im Falle der Filme des koreanischen Regisseurs Park Chan-wook ("Joint Security Area"). Nachdem der hierzulande zuerst erschienene "Oldboy" neue Maßstäbe im Rachedrama setzte, kann der ebenfalls mit haarsträubenden Vergeltungsmaßnahmen bis zum Reisrand gefüllte Vorgänger allen Freunden des eleganten Kunstkriminalfilms den Magenhieb der Saison bescheren.

Blickpunkt: Film

Die Idee eines armen Schluckers, zur Finanzierung einer kostspieligen OP einen Menschenraub zu begehen, entpuppt sich als hundertprozentiger Bumerang. Park Chan-wook bereits ein Jahr vor "Oldboy" auf dem blutigen Rachefeldzug.

Kurzbeschreibung

Der taubstumme Ryu hat nur ein Ziel vor Augen: er will seiner schwerkranken Schwester eine Nierentransplantation ermöglichen. Doch er muss einsehen, dass er dies auf legale Weise nicht erreichen kann. Ein Deal mit einer kriminellen Bande von Organhändlern soll das Leben seiner Schwester retten, aber die Gangster haben nur ihre eigenen Interessen im Sinn und stehlen ihn sein Geld. Als letzten verzweifelten Schritt plant er eine Kindesentführung. Doch dies erweist sich als ein weiterer, äußerst fataler Fehler...

Produktbeschreibungen

Splendid Sympathy for Mr. Vengeance, USK/FSK: 16+ VÃ--Datum: 30.05.05
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