Kurzbeschreibung
Das Leben der Agentin Sylvia Rafael, die ihr Leben in den Dienst des Mossad stellte, um Israel zu schützen und dabei zu einem Instrument fehlgeleiteter Rache wurde.
Als bei den Olympischen Spielen in München im September 1972 elf israelische Sportler von einer palästinensischen Terrorgruppe überfallen wurden, endete der dilettantische Befreiungsversuch der deutschen Behörden in einem Desaster, das insgesamt siebzehn Menschen, darunter allen Geiseln, das Leben kostete. Israel reagierte mit der Operation "Zorn Gottes". Ein Tötungskommando des Mossad wurde auf Ali Hassan Salameh, den Drahtzieher
des Attentats, angesetzt. Zu diesem Kommando gehörte auch eine Frau: Sylvia Rafael.
Sie jagte Salameh und geriet dabei selbst ins Fadenkreuz des flüchtigen Attentäters. Schließlich glaubte ihr Team, Salameh im norwegischen Lillehammer aufgespürt zu haben eine Verwechslung, die dazu führte, dass ein unschuldiger Kellner auf offener Straße vor den Augen seiner Frau hingerichtet wurde.
Der ehemalige Mossad-Mitarbeiter Moti Kfir und der israelische Bestsellerautor Ram Oren erzählen vom Leben und Sterben einer Mossad-Agentin: eine ungeheuerliche, wahre Geschichte.
Über den Autor
Moti Kfir, Jahrgang 1937, war zur Zeit des Attentats auf die israelische Olympiamannschaft in München Mitglied des Mossad und Sylvias "Führungsoffizier." Er lebt heute als Geschäftsmann in Tel Aviv. Ram Oren, 1936 in Tel Aviv geboren, gilt als der "israelische John Grisham" (Publishers Weekly) und ist einer der erfolgreichsten Autoren des Landes. Bevor er sich dem Schreiben zuwandte, arbeitete er als Journalist und Rechtsanwalt. Ram Oren hat 25 in zahlreiche Sprachen übersetzte Bestseller geschrieben, darunter der Roman "Verführung", der verfilmt wurde.