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Sylt (Special Edition)
 
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Sylt (Special Edition)

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3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (40 Kundenrezensionen)
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Wiedergabe   1. Graceland 3:28 EUR 0,99
Wiedergabe   2. Nullsummenspiel 3:34 EUR 0,99
Wiedergabe   3. Am Tisch 4:17 EUR 0,99
Wiedergabe   4. Kein Außen mehr 3:39 EUR 0,99
Wiedergabe   5. Wir müssen das nicht tun 3:36 EUR 0,99
Wiedergabe   6. Fake for Real 3:58 EUR 0,99
Wiedergabe   7. Geringfügig, befristet, raus 3:47 EUR 0,99
Wiedergabe   8. Agnostik für Anfänger 2:29 EUR 0,99
Wiedergabe   9. Verraten 4:26 EUR 0,99
Wiedergabe 10. Dunkel 3:20 EUR 0,99
Wiedergabe 11. Würde 4:56 EUR 0,99
Wiedergabe 12. Wir werden nie enttäuscht werden 2:11 EUR 0,99
Wiedergabe 13. Alles vorstellen (keine Guillotine weit und breit) 3:48 EUR 0,99
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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
36 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
auf den Punkt 15. April 2008
Format:Audio CD
Wem dieses Album wehtut, der ist kein Indianer :-). Für mich ist es ein weiterer Offenbarungseid, den ich jederzeit gern selbst bereit wäre zu leisten (werde nur nie danach gefragt). Die Musik rockt, die Sätze haben Hand und Fuss - und Sinn und Prädikat und Objekt und sie lassen mich persönlich weiterstrampeln in dieser kapitalistischen Duckmäuserwelt, die oft genug wirklich "aua" macht. Danke, Herr Wiebusch, für die Sprachgewalt, die wunderbaren Metaphern, für die Echtheit, für den Zorn, den Humor und die Einsicht, "dass man (einmal mehr und für all die Zeit, die einem hier auf Erden gegeben ist) weitermachen muss"!
Kettcar sind für mich auch in der nächsten Legislaturperiode die unangefochtenen Regenten in Sachen Hirn und Bauch. Und das bliebe auch so, wenn Elvis es sich anders überlegen würde ;-). Hough. Kaufen.
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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Wohl jeder Kettcar-Fan hat sehnsüchtig auf das neue Album der gefühlvollen, intelligenten, nachdenklichen, aber kraftvollen Band aus Hamburg gewartet. Drei Jahre nach Erscheinen des Albums "Von Spatzen und Tauben, Dächern und Händen" veröffentlichen die Jungs um Marcus Wiebusch ihre dritte Platte.

Haben sich Kettcar geändert? Ja. Hat die Band krampfhaft versucht, Folgeversionen von "Balu" oder "48 Stunden", "Volle Distanz" oder "Balkon gegenüber" zu schreiben? Nein! Und so kann es sein, dass sich einige, die sich in diesen exzellenten Songs melancholisch und wohlig aufgehoben gefunden haben, das Album nach eben diesen Folgeversionen durchsuchen und zunächst enttäuscht sind. Das Dümmste wäre allerdings, Sylt danach in den CD-Schrank zu stellen und verstauben zu lassen. Wer so denkt, braucht kein neues Kettcar-Album. Wer "Balu" hören will, soll "Von Spatzen und Tauben, Dächern und Händen" einlegen und nicht "Sylt".

Das Thema des neuen Albums ist die Auseinandersetzung mit den Härten des Lebens, in dem man fürchtet, angekommen zu sein, weniger die Ambivalenzen des Aufbruchs in selbiges oder die Licht- und Schattenseiten der Liebe. Insofern ist "Sylt" dunkler, läd ein zur Trauerarbeit und stellt doch fest "Wir werden nie enttäuscht werden".

Musikalisch bleibt ein unverkennbarer Kettcar-Sound erhalten, obwohl insgesamt der Eindruck entsteht, dass entsprechend der thematischen Ausrichtung von "Sylt" das Harmonische und das Ruhige der letzten Platte einer größeren Unruhe und Aggressivität weichen mussten (ausgenommen "Am Tisch"). Aber wenn bei "Wir müssen das nicht tun" die Gitarre ansetzt, hört man sofort "Kettcar", ähnlich verhält es sich mit "Kein aussen mehr".

Das absolute Highlight der Platte ist aber "Fake for Real". Ein Stück, dass sich mit der Ausbreitung der Angst in unserer Gesellschaft auseinandersetzt. Die Bedrohungen unserer Zeit (beispielhaft Terrorismus und Arbeitsplatzverlust und folgende Perspektivlosigkeit) legen einen "Sessel im Keller" nahe. Kettcar schlagen etwas anderes vor: "Dein Herz reißt sich zusammen. Weil es manchmal egal ist, ob man jetzt wirklich, wirklich mutig ist oder nur tut als ob" ist ein Aufruf dazu, die Angst zwar anzuerkennen, sich aber ihr nicht völlig auszuliefern.

Wer es melancholischer und ruhiger mag, hört in "Am Tisch" hinein. Tuba und Trompete sorgen für eine traurig-schöne Grundierung des Liedes, dass durch einen Refrain ergänzt wird, der das Aufgeben nahelegt und dennoch auch Gelassenheit ausstrahlt: "Ein Toast auf das Leben, seine Lügen, und wie wir uns zeitlebens abmühen, für nichts, und gar nichts". Schön ist außerdem, dass Niels Frevert ungefähr bei der Hälfte des Songs durch den Gesang das Lied übernimmt.

Mit mehr Energie warten "Nullsummenspiel", "Kein aussen mehr" und "Geringfügig, befristet, raus" auf, die ebenfalls gesellschaftskritischer sind als viele der vorherigen Kettcar-Tracks.

Alles in Allem bleibt ein außergewöhnlicher Beitrag zur deutschen Musikszene, der viel mehr Aufmerksamkeit verdiente als alle Julis, Helden oder Madsen dieser Republik. Letztlich sind Kettcar aber wohl zu komplex, manchmal zu kompliziert und immer etwas zu mutig für die breite Pop-Welt. Vielleicht sollte man sagen: Zum Glück.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
... erhebt euer glas... 31. Juli 2008
Von IG
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
"Komt, erhebt euer Glas ..." auf das dritte Album der symphatischen Hamburger Band. Ich habe lange Zeit überlegt, ob ich die volle Punktzahl geben kann. "Sylt" klingt wie Kettcar eben klingen. Sie haben im Grunde genommen alles richtig gemacht. Und doch fehlt so der letzte Funke, der noch überspringen muss. Doch bei den beiden Vorgängeralben ging es mir nicht anders. Ich habe lange Zeit gebraucht, um überhaupt einen Zugang zu Kettcar zu finden.
Schon der Albumtitel ließ es ob seiner ungewöhnlichen Kürze des Namens aufhorchen. Es hat sich einiges getan, aber bei vielen Bands scheint mittlerweile das dritte Album das schwierige zu werden (siehe Coldply, Goldfrapp). Textlich trifft die Band voll den Zahn der Zeit. Und das so sehr, dass es manchmal schmerzt. Sagen doch schon die Songtitel wie "Nullnummernspiel" oder "Geringfügig, befristet, raus" eigentlich schon alles. Textbeispiele hier aufzuführen wäre mühselig. Dann komme ich garnicht zum Ende. Kettcar haben ein zweites Balu vermieden (gut so). Doch "Am Tisch" kommt dem balladesken näher, aber der Text ist so richtig der Hammer. "Ein Toast....", nein, hier geht es nicht um die Rocky Horror Picture Show. Hier geht es um mehr und allein dieses Titels wegen haben Kettcar die volle Punktzahl verdient.
Musikalisch geht es eher zurück in die alte Zeit. Aufregend Neues gibt es nicht, aber will man das bei Kettcar? Sie klingen ein wenig härter, aber damit passen sie sich ihren Texten und der Zeit an, die sie beschreiben. Sie sind eben noch nicht weichgespült. Und so sollte es bleiben.
Irgendwann werde ich "Sylt" ebenso mögen wie die Vorgänger. Kettcar sind nicht massentauglich. Aber ihr Geld allemale wert.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Überflüssig wie ein weiterer Eimer Sand in der Sahara!
Kenne schon das Album der Band "Von Spatzen, ...", und war davon alles andere als begeistert. Einen Unterschied- auch stilistisch - macht aber auch dieses Album für mich... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Ingmar veröffentlicht
Kettcar an die macht!
Kettcar sind für mich einfach die "besseren Revolverheld". Marcus Wiebusch hat einfach eine geniale tiefe Stimme, es rockt und knurrt an allen Ecken und Enden und klingt nicht... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Birgit S. veröffentlicht
Enttäuscht
Meiner Meinung nach das schlechteste Kettcar Album! Kein Gefühl, kein Tiefgang, möchte-gern intellektuelle Textfragmente lieblos aneinander gereiht, Melodie... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Kathi veröffentlicht
zurück zu den wurzeln....but alive
textlich meiner meinung nach die beste deutschsprachige band die mir bekannt ist. wirklich sehr nah sehr real sehr interllektuel sehr ECHT! Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Quang Duc veröffentlicht
Ein Ausnahmealbum
Sylt von Kettcar gehört zu den wenigen Ausnahmealben auf dem Musikmarkt, die ich in den CD Player eingelegt habe und der Funke sprang sofort vom ersten bis zum letzten Lied... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Februar 2010 von Dieter Carstensen
Absolute Spitzenklasse
Vorweg: Kettcar sind einer meiner absoluten Lieblingsbands, die Musik ist fantastisch und die Texte treffen mich fast alle, ich fühle mich sehr von den Liedern angesprochen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Oktober 2009 von F. Niesporek
Kurze Meinungsmache
Schade. Der Mythos ist für mich zerstört. Nach dem überirdischen Album Nummer 2 dachte ich, mit Kettcar kann es nur noch nach oben gehen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. August 2009 von Schwalbenkönig
mein kettcar ist kaputt
Ich habe mir wirklich Mühe gegen (als alter But-Alive Spezi)die Sachen von Kettcar gut zu finden, doch es gelingt mir einfach nicht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Juni 2009 von L. Kröll
Texte allein machen keine SONGS!
Selbts wenn ich Money left to burn hätte würde ich lieber auf volle Distanz gehen oder im Taxi weinen, mich vom Balkon gegenüber stürtzen, als diese CD nochmal... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. März 2009 von Sid
Geglückte Fortsetzung
gelungene Platte! ohne sich zu wiederholen wurde hier an das erfolgreiche Vorgängeralbum angeknüpft. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Oktober 2008 von B. schmidt
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