ist Robbie Williams' CD "Swing when you're winning" geworden. Mehr allerdings auch nicht. Beachtenswert sein Mut, sich mit Sinatras zeitlosen Klassikern auseinanderzusetzen, teilweise sogar - Computer macht's möglich - im Duett mit "Ol' blue eyes" in "A very good year". Das ist sicherlich eine der stärksten Nummern der CD. Vor einigen Jahren hatte ich zu Sinatra nicht so den rechten Zugang, das war mir alles ein bißchen zu "altväterlich". "Swing when you're winning" habe ich mir eher aus einer Laune heraus gekauft, denn ich bin absolut kein Robbie-Williams-Fan, wollte aber gerne wissen, was er aus Sinatra macht. Vorab: Die Aufgabe hat er so gut gelöst, daß mittlerweile jede Menge Sinatra-Alben in meinem Plattenschrank stehen. Die einzige, allerdings große Schwäche dieser CD ist nämlich, daß die Originale einfach nochmal um Klassen besser sind - bis dahin fehlen Robbie Williams noch etwa 30 Jahre Lebenserfahrung, Bars, Clubs und sonstiges, um authentischer zu klingen. Seine Versionen sind einfach zu glatt. Dennoch: Wem Sinatra (noch) nichts sagt und wer einen kleinen Ausflug in die Welt von Big Band-Sound und Crooning machen möchte, dem sei dieses Album durchaus empfohlen.